Linux zum Ausprobieren

Knoppix 3.4 c't Edition auf der Heft-CD

Praxis & Tipps | Praxis

Haben Sie auch schon heimlich mit Linux geliebäugelt, aber angesichts der drohenden Installationshürden doch lieber die Finger davon gelassen? Oder gar schon einmal einen Versuch gestartet, aber letztlich frustriert aufgegeben? Dann testen Sie doch ganz einfach und unverbindlich mit dem von der Heft-CD laufenden Knoppix, ob ein modernes Linux Ihren Alltagsanforderungen gewachsen ist.

Aufmacher

Hilfen und weitere Informationen zu Knoppix

So lange nahezu jeder PC mit einem (scheinbar kostenlosen) Windows ausgeliefert wird, sind Versuche mit einer klassischen Linux-Distribution umständlich und nicht ohne Risiken: Da muss man Platz auf der Platte schaffen, das neue System installieren und konfigurieren, Anwendungen einspielen, ein Dual-Boot-System einrichten. Und all die Mühen nur, um anschließend festzustellen, dass Linux den eigenen Ansprüchen nicht genügt?

Über all diese Hürden setzt Knoppix mit einem Sprung hinweg. Das bereits vorkonfigurierte Linux bootet von CD, ohne die auf Platte installierten Systeme zu beeinträchtigen, und erkennt dabei die meiste Hardware im Rechner automatisch. In lokalen Netzen mit einem DHCP-Server findet Knoppix weitgehend selbstständig den Weg ins Internet.

Knoppix ist ideal, um sich auf die Schnelle einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit eines aktuellen Linux-Systems zu verschaffen und zu überprüfen, ob Linuxanwendungen von den Desktops KDE und Gnome über OpenOffice und das Outlook-Pendant Evolution bis zu den Musik- und Videoplayern xmms und xine den eigenen Ansprüchen genügen. Wir haben uns bemüht, die für den Alltag wichtigsten Programme zum Testen draufzupacken - dank komprimiertem Dateisystem auf der CD über 1,5 GByte an Anwendungen.

Das CD-Linux kann aber noch viel mehr: Zahlreiche System- und Netzwerkprogramme machen die CD zur nützlichen Werkzeugsammlung. Gegenüber dem c't-Knoppix vom letzten Jahr [#literatur [1]] ist nicht nur die Softwareauswahl aktualisiert und um etliche Programme (unter anderem aus dem Bereich Softwareentwicklung) ergänzt, sondern es sind auch einige Neuerungen hinzugekommen.

So speichert Knoppix jetzt nicht nur die Konfigurationsdaten, sondern auch das ganze Home-Verzeichnis - unter Unix Speicherort aller eigenen Daten - auf Platte oder USB-Stick. Damit und mit einem Skript zum Nachinstallieren ausgewählter Programme und Treiber auch ohne Festplatteninstallation lässt sich Knoppix als vollwertige, mobile Linux-Arbeitsumgebung nutzen - mehr dazu (und zu einigen weiteren Spezialitäten wie dem Kernel 2.6)im folgenden Artikel. Zudem beherrscht Knoppix 3.4 den Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen; der Artikel auf Seite 200 erklärt, wie es geht.

Knoppix bootet problemlos auf jedem PC - na gut, auf fast jedem: Manchmal muss man dem CD-Linux doch ein bisschen auf die Sprünge helfen. Aber meist ist das nicht nötig: Legen Sie die Heft-CD ins CD- oder DVD-Laufwerk, stellen Sie im BIOS-Setup dieses Laufwerk als erstes Boot-Device ein, booten Sie und drücken Sie einfach die Enter-Taste, sobald der Knoppix-Startschirm mit dem „boot:"-Prompt am unteren Bildschirmrand erscheint. Jetzt können Sie der automatischen Hardwareerkennung bei der Arbeit zusehen. Sobald der gelbe Bildschirmhintergrund mit dem großen „KNOPPIX“-Logo auftaucht, ist es geschafft: Der KDE-Desktop startet - was freilich auch auf einem flotten Rechner die eine oder andere Minute dauern kann, schließlich liefert ein CD-Laufwerk die Daten nicht so hurtig wie eine Festplatte.

Tut sich hingegen während des Bootens für einige Minuten nichts, ist Knoppix über irgendeine Hardwarekomponente gestolpert. Ein derartiges Problem lässt sich häufig mit einem einfachen Bootparameter lösen, einzutippen vor dem Systemstart am „boot:"-Prompt. Die Eingabe startet mit der gewünschten Boot-Option (üblicherweise „knoppix“), der eine oder mehrere durch Leerzeichen getrennte Parameter folgen können - ihre Reihenfolge ist egal. Die [#tabelle Tabelle] unten nennt alle Bootoptionen und -parameter.

Bleibt Knoppix beim Booten hängen, helfen häufig die Parameter „noapic“ und/oder „nopnpbios“:

knoppix noapic nopnpbios 

„nodma“ kann bei exotischen oder ganz neuen Chipsätzen erforderlich sein, macht das System allerdings deutlich langsamer. Wenn alle no...-Parameter nicht helfen wollen, bleibt noch ein Versuch mit der Bootoption

failsafe 

Das schaltet die Hardwareerkennung fast komplett ab - wenn Knoppix selbst damit nicht bootet, läuft das CD-Linux nicht auf Ihrem PC. Bei Abstürzen im Betrieb ist möglicherweise die CD fehlerhaft; dies lässt sich mit knoppix testcd überprüfen.

Bei manchen Monitoren erkennt Knoppix die korrekte Auflösung nicht, was sich beispielsweise bei LCDs in ungleichmäßigen, durch die Interpolation der falschen Auflösung verzerrten Schriften äußern kann. Die Eingabe von

knoppix screen=1280x1024 depth=24 

lässt das X Window System mit 1280 x 1024 Pixeln und einer Farbtiefe von 24 Bit starten. Die Bildwiederholrate können Sie mit knoppix vsync=60 auf LCD-freundliche 60 Hz einstellen. Bei Notebooks, deren Grafik partout nicht mitspielen will, hilft möglicherweise die passende Framebuffer-Option, etwa fb1024x768 für 1024 x 768 Pixel. Bleibt die Soundkarte mangels OSS-Treiber stumm, sorgt knoppix alsa für einen Versuch mit den ALSA-Audio-Treibern, die vor allem neuere Soundkarten besser unterstützen.

Standardmäßig startet nach dem Booten ein von Knoppix-Macher Klaus Knopper vorkonfigurierter KDE-Desktop. Der sieht zwar nicht genau so aus wie Windows, funktioniert aber recht ähnlich: Hinter dem K-Button links unten verbirgt sich das Startmenü, in dem die installierten Anwendungen eingetragen sind. Ein Klick auf das Haussymbol in der Startleiste öffnet das Home-Verzeichnis im - nein, nicht Explorer, sondern Konqueror. Mit dem erforscht man das gesamte Knoppix-Dateisystem (klicken Sie dazu im Toolbar auf der linken Seite auf den rötlichen Ordner) und surft bei Eingabe einer http://-URL im Adressfenster (oder einfacher nach einem Klick auf das World-Wide-Web-Icon in der Startleiste) auch im Internet.

Doppelklicks sind im Konqueror vollständig abgeschafft, selbst die Icons auf dem Desktop wollen (wie Links im Webbrowser) nur einmal geklickt werden. Das gilt auch für die Festplatten-, CD- und Disketten-Icons, die Knoppix für die entdeckten Plattenpartitionen und Wechseldatenträger auf den Desktop wirft. Beim Anklicken wird das Laufwerk read-only ins System eingebunden (gemountet); will man auf eine Festplattenpartition schreiben, ist der Lese-/ Schreibmodus über das Kontextmenü zu ändern. Ein Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen ist so allerdings nicht möglich; dazu benötigen Sie das Programm Captive (siehe Seite 200 in c't 4/2004).

Ungewohnt für Neu-Linuxer sind die Namen der Massenspeicher. IDE-Platten heißen hd (für hard disk), gefolgt von einem Buchstaben - a und b für Master und Slave am ersten IDE-Kanal, c und d für den zweiten IDE-Kanal, weitere Buchstaben repräsentieren zusätzliche IDE-Controller. SCSI-Platten heißen sd und sind ebenfalls mit Buchstaben durchnummeriert. Angehängt ist eine Zahl zwischen 1 und 4 für primäre Partitionen, Zahlen ab 5 bezeichnen logische Laufwerke. hda1 ist also die erste primäre Partition des Masters am ersten IDE-Kanal, normalerweise das C-Laufwerk von Windows - im Zweifel sollte ein Blick auf den Laufwerksinhalt die Belegung klären. Hot-Plug-Datenträger wie Firewire-Platten und USB-Sticks tauchen einige Sekunden nach dem Anstecken als sdx auf dem Desktop auf.

Einen Überblick über die von Knoppix erkannte Hardware gibt das Infozentrum, im Startmenü unter „System“ zu finden. Die dort aufgeführten „Ein/Ausgabe-Module“ listen hilfreiche Erweiterungen des Konqueror auf: Mit der Eingabe smb:/ im Adressfeld beispielsweise zeigt der KDE-Dateimanager Windows-Arbeitsgruppen und -Domänen im LAN an. Unter „PCI“ und „USB-Geräte“ erfährt man Details zur Hardwarerausstattung. Wundern Sie sich nicht, dass unter „SCSI“ Ihre CD- und DVD-Laufwerke auftauchen: Um CDs beschreiben zu können, betreibt Linux CD-Brenner über eine SCSI-Emulationsschicht. Da beim Booten nicht immer zu erkennen ist, ob ein Laufwerk ein Brenner ist oder nur CDs liest, spricht Knoppix alle CD-/DVD-Laufwerke über die SCSI-Emuation an.

Für alle Einstellungen rund um den Desktop ist das KDE-Kontrollzentrum zuständig. Hier kann man den Bildschirmschoner aktivieren, Theme und Schriften festlegen, diverse KDE-Interna konfigurieren oder die Bildschirmauflösung ändern (danach ist ein Neustart des Desktop fällig, zu finden unter „Utilities“ im KNOPPIX-Menü). Im KDE-Kontrollzentrum finden sich auch einige systemweite Einstellungen wie die Druckereinrichtung, die sich jedoch aufgrund Knoppix-spezifischer Besonderheiten nicht alle nutzen lassen.

Für die wichtigsten Systemeinstellungen sind sowieso die unter dem Menüpunkt KNOPPIX zu findenden Programme zuständig. Hier konfiguriert man Drucker und Internetzugang, startet einen SSH-Server zwecks Remote-Zugriff oder macht das Knoppix-System im Windows-Netz sichtbar („Sambaserver starten“). Eine Netzwerkkarte muss nur dann eigens konfiguriert werden, wenn kein DHCP-Server im Netz aktiv ist; ansonsten sollte sich Knoppix bereits beim Booten eine IP-Adresse besorgt haben. Ob dem so ist, gibt das KDE-Infozentrum unter Netzwerkschnittstellen preis. „lo“ steht dabei für das (immer vorhandene) Loopback-Interface, eth0 für die erste Ethernetschnittstelle.

Ein Modem-, ISDN- oder DSL-Zugang ist über das jeweilige Konfigurationsprogramm einzurichten. Für die Modemkonfiguration sollte man die Einwahlnummer des Providers parat haben und wissen, ob das Modem an der ersten (ttyS0) oder zweiten (ttyS1) seriellen Schnittstelle hängt; die ISDN- und DSL-Programme bringen umfangreiche Providerlisten mit und konfigurieren die Hardware automatisch.

Mit einem Internet-Zugang ist Linux - als Unix-Abkömmling von Hause aus ein Netzwerkbetriebssystem - in seinem Element. Einen Internet Explorer gibt es natürlich nicht, aber sonst herrscht an Webbrowsern kein Mangel: Mozilla funktioniert wie sein Windows-Pendant, Konqueror verwendet mit Khtml dieselbe Rendering Engine wie Apples Safari-Browser, Galeon und Epiphany verpassen der Mozilla-Engine Gecko schlankere Bedienoberflächen, Elinks und Lynx browsen ressourcenschonend (und Screenreader-freundlich) im Textmodus. Mutt, Kmail und Ximian Evolution sind E-Mail-Programme mit steigender Mächtigkeit und zunehmendem Komfort, mit GnomeMeeting ist auch ein einfaches Videotelefonieprogramm an Bord. Gaim ist ein universelles Chat-Programm, das neben AIM/ICQ eine Vielzahl von Protokollen, darunter IRC und MSN, beherrscht.

Als Bürokomplettpakete sind OpenOffice und KOffice installiert; weitere Anwendungen wie die Tabellenkalkulation Gnumeric, der Acrobat Reader, das DTP-Programm Scribus oder der Übersetzer Ding runden das Angebot ab. Die persönlichen Daten organisieren die Anwendungen der KDE-PIM-Suite (KOrganizer, KAddressBook, KNotes, KAlarm), die sich via KPilot auch mit einem Palm-Organizer synchronisieren, oder das Outlook-ähnliche Evolution (dessen Palm-Synchronisierung es leider nicht auf die CD geschafft hat). Quanta und Bluefish sind recht leistungsfähige HTML-Editoren, das CAD-Programm Qcad (unter Multimedia/Grafik) für einfachere Aufgaben durchaus brauchbar.

Auch für Bilder und Töne ist gesorgt: Gimp bearbeitet Bitmap-Grafiken; Xmms spielt Musikdateien, Xine Videodateien unterschiedlicher Formate ab. Rhythmbox verwaltet die digitale Musiksammlung im Stil von iTunes, K3b brennt CDs und DVDs. Diverse Scan-Tools und Bildbetrachter, das Vektorgrafikprogramm Sketch und der Soundeditor Audacity ergänzen die Softwareauswahl. Auch einige der Spiele lohnen einen zweiten Blick - Enigma und Frozen Bubble beispielsweise wird ein beträchtliches Suchtpotenzial nachgesagt, und mit dem Kartoffelknülch hat sich mein Neffe schon gut amüsiert.

Wem der KDE-Desktop nicht so recht zusagt, der findet auch ein aktuelles Gnome 2.4 auf der Knoppix-CD. Wenn Sie sich einen Eindruck von dem alternativen Desktop verschaffen wollen, tippen Sie am Bootprompt

knoppix desktop=gnome 

ein - oder wählen Sie bei laufendem KDE unter den Utilities im KNOPPIX-Menü die Option „KNOPPIX-Desktop Auswahl/Neustart“. Hier können Sie auch auf die schlanken Fenstermanager Window Maker und Icewm umschalten.

Gnome positioniert seine Start-Leiste am oberen Bildschirmrand, die untere Leiste nimmt lediglich die laufenden Programme und den Pager zum Umschalten zwischen den virtuellen Desktops auf. Icons zum direkten Zugriff auf Partitionen und Laufwerke fehlen; allerdings fördert ein Rechtsklick auf den Desktop ein Kontextmenü zu Tage, das unter dem Menüpunkt „Platten“ die Laufwerke anzeigt. Wählt man hier ein Laufwerk aus, erscheint sein Icon auf dem Desktop; ein Doppelklick darauf öffnet dann den Gnome-Dateimanager Nautilus. Das Homeverzeichnis heißt hier Persönlicher Ordner, die URL smb:/ zeigt wie im Konqueror das Windows-Netz an. Als Web-Browser taugt Nautilus allerdings nicht.

Der Gnome-Desktop ist nicht speziell an Knoppix angepasst, sondern weitgehend in seiner „Urform“ installiert. Ein Kontrollzentrum kennt er nicht, Anpassungen nimmt man im Startmenü unter „Desktop-Einstellungen“ vor. Hier finden sich allerdings nur die wichtigsten, häufig gebrauchten Optionen: Den Gnome-Machern ist eine übersichtliche Benutzerschnittstelle wichtiger als der Zugriff auf alle möglichen Features. Die letzten Details lassen sich über das Programm gconf-editor einstellen.

Selbstverständlich kann man unter Gnome auch KDE-Programme (zu erkennen am „K“ zu Beginn des Namens) starten, ebenso wie sich die Gnome-Programme von Evolution über Gaim bis Galeon unter KDE nutzen lassen. Allerdings muss man die KDE-Programme in Gnomes „Anwendungen“-Menü erst etwas mühsam unter dem Menüpunkt „Debian-Menü“ aufspüren.

Im Betrieb sollte man nicht vergessen, dass Knoppix von CD läuft. Unter Umständen können nach einem Mausklick mehrere Sekunden vergehen, bis sich etwas tut, etwa wenn sich das CD-Laufwerk schlafen gelegt hat. Generell starten Programme langsamer als bei einem auf Festplatte installierten System - wie viel langsamer, hängt von der Geschwindigkeit des CD-Laufwerks ab. Da die Programme von CD laufen, lässt sich das Boot-Medium im Betrieb leider nicht entnehmen.

Daten werden unter Linux normalerweise nur im eigenen Homeverzeichnis (unter Knoppix /home/knoppix) gespeichert. Das ist allerdings eine RAM-Disk, deren Inhalt nach dem Herunterfahren von Knoppix verloren ist. Damit sind dann auch alle Einstellungen weg. Natürlich kann man, wie oben beschrieben, eine Festplattenpartition beschreibbar mounten und Daten und Einstellungen dorthin kopieren, um sie nach dem nächsten Knoppix-Start zurückzulesen. Einfacher geht es jedoch mit einem permanenten Homeverzeichnis. Damit wird Knoppix dauerhaft nutzbar, beispielsweise als sicheres Surf-System - Details dazu erfahren Sie im folgenden Artikel. Und wenn Sie mit Knoppix fertig sind, melden Sie sich einfach am Desktop ab - das CD-Linux fährt dann automatisch herunter. (odi)

[1] Schwerpunkt „Linux in fünf Minuten“, c't 4/03, S. 94

[2] Brltty

[3] Knoppix

Wie sich Linux im Alltagstest bewährt und Hinweise zur Nutzung vom Knoppix der Heft-CD erfahren Sie in weiteren Artikeln der Print-Ausgabe

"Linux im Alltagstest"
Weitere Artikel zum Thema finden Sie in der c't 4/2004:
Ist Linux reif für den Endanwender S. 108
System und Anwendungen im Alltagstest S. 112
Das Knoppix auf der Heft-CD S. 124
Knoppix ausreizen S. 128

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Bootoptionen und -parameter
Bootoptionen
knoppix Standard-Image, startet den Kernel 2.4
knoppix26 startet den Kernel 2.6
fb800x600
fb1024x768
fb1280x1024
Framebuffer-Modus für Notebooks mit einer Auflösung von 800 x 600, 1024 x 768 oder 1280 x 1024 Pixeln
Parameter zur Hardwareerkennung
testcd CD auf Fehler überprüfen
noscsi
nopcmcia
nousb
noagp
noddc
Hardwareerkennung für SCSI-, PCMCIA-, USB-, AGP-Geräte, Monitor abschalten
noapic
noapm
nopnpbios
APIC-Controller, Powermanagement, PnPBIOS nicht benutzen
nodma DMA-Beschleunigung für Massenspeicher deaktivieren
screen=XxY Bildschirmauflösung des Desktop XxY Pixel ...
depth=N ... mit N Bit Farbtiefe
vsync=N Bildwiederholfrequenz N Hz
hsync=N horizontale Bildschirmfrequenz N kHz
vga=normal Standard-VGA-Auflösung beim Booten
alsa ALSA- statt OSS-Audio-Treiber
blind brltty=Treiber,Device,Table Betrieb mit Braille-Terminal (nähere Informationen unter [2])
Sonstige Parameter
noswap keine Swap-Dateien/-Partitionen auf der Platte verwenden
desktop=X Desktop X verwenden (kde, gnome, icewm, wmaker, twm)
2 keine grafische Oberfläche starten (Runlevel 2)
home=/dev/X permanentes Homeverzeichnis von Gerät X lesen (etwa hda1 für erste Partition der ersten IDE-Festplatte)
home=scan alle Datenträger nach permanentem Homeverzeichnis absuchen
myconfig=/dev/X gespeicherte Knoppix-Konfiguration von Gerät X lesen (beispielsweise sda1 für USB-Stick)
myconfig=scan alle Datenträger nach Knoppix-Konfiguration absuchen
lang=X Systemsprache setzen (us für amerikanisch, nl für holländisch und so weiter)
Spezielle Bootoptionen ohne weitere Parameter
memtest Speichertestprogramm
expert interaktives Setup, Kernel 2.4
expert26 interaktives Setup, Kernel 2.6
failsafe keine Hardwareerkennung, Kernel 2.4

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