Minimal-Web

Webpad Hagenuk Pocketsurfer2

Test & Kaufberatung | Kaufberatung

Die meisten GSM-PDAs taugen wegen ihrer kleinen Displays oder schlechter Web-Browser nicht als Mobil-Surfstation. Der Tastatur-Handheld Hagenuk Pocketsurfer2 will das besser können.

Die Mobil-Surfmaschine ohne Telefonie-Funktion verbindet sich per GPRS mit dem Internet. Zu diesem Zweck ist bereits eine Mobilfunkkarte von Vodafone integriert, die weder entfernt noch getauscht werden kann. Im Kaufpreis des Hagenuk Pocketsurfer2 von 250 Euro sind bereits 30 Stunden freie Surfzeit pro Monat für ein Jahr enthalten. Jedes weitere Jahr kostet 45 Euro.

Außer dem Browser befindet sich auf dem Gerät lediglich ein E-Mail-Client, der immerhin POP und IMAP versteht, aber keine Anhänge öffnet.

Wegen des stark spiegelnden Bildschirms mit geringem Blickbereich erkennt man die dargestellten Inhalte nur schwer. Die Tastatur taugt zwar gut zum Eingeben von Webadressen und Texten, aber für die Steuerung des Mauszeigers wünscht man sich einen Touchscreen.

Der Browser ist lahm, kennt nur einen veralteten CSS-Sprachschatz und akzeptiert keine Umlaut-Domain-Namen. Texte und Bilder stellt er sehr pixelig und fast schon unleserlich dar. Zum Heranzoomen kann der Nutzer nur zwischen den Stufen 80 und 100 Prozent wählen, was wenig hilft.

Was auf den ersten Blick wie ein günstiges Angebot erscheint, entpuppt sich als Mogelpackung: Wegen des kontrastarmen Displays, der lahmen Bedienung und der pixeligen Webseiten-Darstellung versagt der Pocketsurfer2 in seiner Kernkompetenz. (dal)

Hagenuk Pocketsurfer2
Mobil-Surfstation
Hersteller Datawind
Vertrieb ITM Technology AG
Lieferumfang Netzteil, Schutztasche, Kurzanleitung, Dokumentation auf CD
Display TFT-Bildschirm 5,2" (640 × 240 Pixel, 256 Farben)
Leuchtdichte 45 cd/m²
Laufzeit 5 h Dauerbetrieb, 120 h Bereitschaft (lt. Hersteller)
Größe, Gewicht 156 mm × 75 mm × 14 mm, 208 g
Preis 250 EUR inkl. 30 h Internet/Monat für ein Jahr, weitere 12 Monate 45 EUR
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