Nerventraining

Test & Kaufberatung | Kurztest

Wer genug vom Moorhuhnschießen hat und abwechslungsreichere Herausforderungen für die Büropause sucht, wird sich über AirXonix freuen.

Das Spielprinzip von AirXonix hat einen ehrwürdigen Stammbaum, der bis in die späten Siebzigerjahre zum Kultspiel ‘Qix’ auf der legendären Atari-Konsole zurückreicht. Es geht darum, durch wiederholtes Aufteilen einer Fläche Regionen zu ‘sichern’ und damit Punkte zu machen, wobei der Spieler berührungsgefährliche Gegnerobjekte im-mer enger eingrenzt. Ist ein vorgegebener Mindestteil der Gesamtfläche ergattert, gilt der jeweilige Level als gemeistert. Was die hektische Umherfahrerei noch schwieriger macht, ist die Tatsache, dass auch auf gesichertem Terrain spezielle Objekte patrouillieren, deren Berührung tödlich ist. Obendrein spielt man gegen ein knappes Zeitlimit.

AirXonix fügt viele Elemente hinzu, die zusätzlichen Reiz bringen: So tauchen etwa Aktionsobjekte auf, die bei Berührung die Gegner verlangsamen, die eigene Figur beschleunigen, mehr Zeit oder ein zusätzliches Leben verschaffen. Die Level zeichnen sich durch unterschiedliche Ausgangsflächen und ansteigenden Schwierigkeitsgrad aus. Aber nicht nur die Nerven, auch Augen und Ohren werden gut versorgt: Die mit DirectX-Unterstützung arbeitende texturierte 3D-Grafik sieht für ein Shareware-Spiel erstaunlich gut aus und der Begleitsound reizt keineswegs zum Stummschalten.

Die Testversion des voll bürotauglichen Spiels, das mit niedriger Eintrittsschwelle glänzt, stellt die sieben Level des ‘Easy’-Komplexes ohne störende Einschränkungen zur Verfügung. Das bedeutet schon viel Spaß. Die Vollversion verfügt über 82 Level, die nur so vor einfallsreichen Gemeinheiten strotzen. (psz)


AirXonix 1.35
Geschicklichkeitsspiel
Systemanforderung Windows 95/98/ME, 2000
Download www.axysoft.com/airxonix
Preis 14 US-$

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