Neue Studiengänge im Wintersemester

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Bis zum 15. Juli (wenn nicht anders angegeben) können sich Kurz- und Spätentschlossene noch für neu eingerichtete Studiengänge im Informatikbereich bewerben und vom kommenden Wintersemester an bereits akademische Luft schnuppern.

Ein berufsbegleitendes Aufbaustudium Bioinformatik startet die Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim. Sie spricht Wissenschaftler aus Industrie und Hochschule an, die ein Studium der Biologie, Informatik, Chemie, Physik, Mathematik, Medizin oder Pharmazie absolviert haben. Das Teilnahmeentgelt beträgt 5800 Euro für Mitarbeiter der Industrie, 4000 Euro für Universitätsangehörige.

Wer Wirtschaftsingenieur mit dem Studienschwerpunkt Umwelttechnik und Elektrotechnik werden möchte, kann an der Universität Kassel studieren. Dort stehen insgesamt 80 Plätze zur Verfügung. Starkes Gewicht legt die Hochschule auf die Stärkung des Schnittstellen- oder Integrationsbereichs, er umfasst auch die Fächer Projekt-, Qualitäts- und Innovationsmanagement sowie Systemwissenschaften. Weitere Informationen unter www.uni-kassel.de/studium/studium.ghk.

Mit dem Fach Physik in der Angewandten Informatik erweitert die Universität Dortmund ihr Spektrum. Bisher konnten nur die folgenden Anwendungsfächer gewählt werden: Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Robotik, Verfahrenstechnik, Architektur und Logistik. Das Anwendungsfach Bioinformatik ist derzeit in Vorbereitung (www.cs.uni-dortmund.de).

Der Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus soll helfen, die Kluft zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu überwinden. Die Universität Dortmund bietet nach sechs Semestern einen berufsqualifizierenden Abschluss. Zugleich eröffnet sie den Zugang zu einem Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus, dessen Einrichtung spätestens zum Wintersemester 2006/2007 erfolgen soll. Informationen finden sich im Internet bei der Fakultät Kulturwissenschaften am Institut für Journalistik.

An der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) startet der Master-Studiengang Betriebliche Umweltinformatik. Er schließt mit dem Master of Science ab.

Die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang Business Information Systems (BIS) an. Die Lehrveranstaltungen finden in Rheinbach und Sankt Augustin statt. Teile des Lehrstoffs werden in englischer Sprache vermittelt, eine Praxisphase ist integriert. Es besteht ein Numerus clausus.

Für den Master-Studiengang System Design an der Universität Hannover wurde die Bewerbungsfrist verlängert. Anmeldungen für die 24 Studienplätze können noch bis zum 31. August erfolgen. Das Angebot richtet sich an Personen mit dem Abschluss Bachelor in Informatik oder einem verwandten Studiengang. Kennzeichnend für die viersemestrige Ausbildung sind die Aspekte Projektorientierung, Praxisorientierung und Teamorientierung. Der Fachbereich Informatik der Universität Hannover kooperiert mit dem Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaften und dem Industrieunternehmen Infineon Technologies. Nähere Informationen bei Professor Erich Barke unter barke@ims.uni-hannover.de

Einen berufsbegleitenden Fernstudiengang Elektrotechnik offeriert die Fachhochschule Anhalt in Köthen. Damit sollen insbesondere Techniker, Meister und qualifizierte Facharbeiter der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik ein FH-Diplom erwerben können. Die Studienbewerber müssen entweder über eine allgemeine Fachhochschul-Zugangsberechtigung oder über berufliche Praxis mit einschlägigem Facharbeiterabschluss verfügen. Interessenten der zweiten Gruppe fordert die FH eine Aufnahmeprüfung ab. Das Studium erstreckt sich über elf Semester und endet mit der Diplomprüfung (www.hs-anhalt.de und www.et.hs-anhalt.de). (fm)

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