Pokémon Go: Tipps und Tricks, die ich gern vorher gewusst hätte Update

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Bild: Nintendo

Trotz Herbsteinbruch bleibt Pokémon Go ein beliebtes Spiel: Überall sammeln Spieler des AR-Games fleißig kleine Monster. c't-Redakteure Jürgen Schmidt, Gerald Himmelein und Ronald Eikenberg fassen selbst erprobte Tipps zu Pokémon Go zusammen – von Einstiegshilfen bis zu Tricks für Fortgeschrittene.

Nach den ersten Wochen mit dem Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go hat sich ein ordentlicher Erfahrungsschatz angehäuft, den es zu teilen lohnt. Dabei arbeiten wir kontinuierlich neue Erkenntnisse ein, die sowohl Einsteigern als fortgeschrittenen Spieler helfen.

Beitragsaktualisierungen
(Stand: 30.09.2016)

Seit der ersten Version dieses Artikels von Mitte Juli wurden die Tipps zu Pokémon Go mehrfach erweitert. Mittlerweile ist aus den ursprünglichen 5 Tipps ein dreiseitiger Riemen geworden:

Grundlagen

Besser fangen, Boni verstehen, Rauch und Lockmodule, Eier ausbrüten und Duplikate verschicken, Kumpel wählen, Inventar verwalten

Arena-Kämpfe

Gekonnt angreifen und ausweichen, Spezialattacken kontern, Champions hochzüchten, gemeinsame Kämpfe, Grundlagen zu IV, Bewertungen interpretieren

Profi-Tipps

Power-Leveling, Powerbank mitnehmen, Akku schonen, Pokémon Go Plus, Brütstrategien, Pokémon Go auf dem Fahrrad, Evoli gezielt entwickeln, IV-Bestimmung durch Bewertungen verfeinern, Rechenbeispiele

Anfangs wirkt das Spiel recht primitiv: Man läuft durch die Gegend, wirft Bälle auf Monster und besucht über die Gegend verteilte Hotspots, um Bonusgegenstände einzusammeln. Ab Level 5 kann man in Arenen gegen die Monsterchen anderer Spieler antreten – auf den ersten Blick scheinen Kämpfe aber nur daraus zu bestehen, möglichst schnell auf das Display zu tippen.

Doch schnell merkt man, dass hinter der freundlichen Fassade von Pokémon Go durchaus mehr Tiefe steckt – an manchen Stellen erfordert das Spiel sogar Finesse.

Zunächst die Grundlagen:

Die meisten Punkte bekommt man für den Fang eines Pokémon, wenn der sich zusammenziehende Kreis klein ist – dafür muss man aber genau treffen, sonst befreit sich das Monster wieder. Dann ist ein neuer Versuch angesagt. Starke Pokémon befreien sich besonders häufig – starke Monster erkennen Sie schnell daran, dass der Zielkreis gelb oder gar rot ist.

Pokémon mit einem grünen zusammenziehenden Kreis fängt man am leichtesten, indem man den Ball wirft, während beide Kreise etwa gleich groß sind. Vor dem Wurf sollte man also erst einmal beobachten, wie schnell der farbige Kreis schrumpft, um zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Wenn das Pokémon dabei angreift: Halten Sie den Finger auf das Display, bis es wieder ruhig hält, und werfen Sie dann.

Starke Pokémon befreien sich oft, wenn man den farbigen Kreis zu einem Zeitpunkt trifft, zu dem er mehr als halb so groß ist wie der weiße Außenkreis. Hier lohnt es sich, auf das Timing zu achten und in den gelben oder roten Kreis zu treffen, während er gerade wegschrumpft. Wirft man kurz vor dem Minimum, wird dies vom Spiel belohnt.

Das Fangen kann man deutlich vereinfachen, wenn man die zugegebenermaßen nette, aber batteriefressende Augmented-Reality-Grafik (AR) abschaltet. Das geht im Einfang-Modus über den AR-Schalter rechts oben. Dann erscheint das Pokémon immer zentral in der Mitte des Bildschirms und lässt sich selbst vom Fahrrad aus im Vorbeifahren einfangen. Mehr zum Thema Pokémon Go und Fahrrad weiter unten.

Gelegentlich friert der Ball direkt nach einem erfolgreichen Fang ein. Seit den letzten Updates fängt sich die App nach einem Weilchen wieder, zeigt dann aber oben in einem roten Balken lakonisch "Fehler". Dann hat man meist das Pokémon und die geworfenen Bälle verloren – gelegentlich erscheint das Monster aber kurz darauf erneut auf der Karte.

Es lohnt sich, mit den Pokéballs genau zu zielen: Besonders gelungene Würfe belohnt das Spiel mit zusätzlichen Erfahrungspunkten (EP). Ein "Ausgezeichneter" Wurf bringt 100 Bonus-EP, was die Belohnung für den Fang verdoppelt. Dafür muss man aber wirklich exakt die Mitte des Kreises treffen, während der innere Kreis am kleinsten ist.

Ein "Sehr guter" Wurf bringt immer noch 50 Punkte, "Klasse" bedeutet 10 Bonuspunkte. Mit einem Drall geworfene Bälle werden als "Curveball" mit 10 Extrapunkten belohnt.

Bis zum Update vom 8. August wiesen grüne Sprenkel auf der Karte darauf hin, an welchen Stellen es sich lohnt, periodisch auftauchenden Pokémon aufzulauern. Diese Anzeige der "Spawn Points" haben die Entwickler jetzt abgeschafft. Im Gegenzug wurde der Tracker massiv verbessert. Er zeigt unten rechts an, welche Pokémon sich im Umkreis herumtreiben.

Ein Tippser auf den Tracker öffnet eine größere Übersicht. Darin sehen Sie ein bis sechs Pokémon vor Grasbüscheln. Von Ihnen noch nie gefangene Pokémon erscheinen als graue Kontur. Der Tracker gruppiert die Pokémon ungefähr nach Nähe. Gezeigt werden Monster, die sich in einem Umkreis von bis zu 200 Metern befinden. Sind mehrere Monster eines Typs in der Nähe, zeigt der Tracker trotzdem nur eines an.

Wenn Sie sich bewegen, ändert sich die Reihenfolge der Pokémon. Verschiebt sich die Reihenfolge, bedeutet das nicht zwingend, dass Sie sich von einem Pokémon entfernen, wohl aber, dass ein anderes auf dem Weg hinzugekommen ist. Verschwindet das gesuchte Pokémon aus dem Tracker, sollten Sie zurückgehen und eine andere Route einschlagen. Nähern Sie sich dem Monster auf 70 Meter, erscheint es direkt auf der Karte.

Wer konzentriert spielt, kann sich die überschaubaren Entfernungen zunutze machen: Zeigt der Tracker ein neues Pokémon an, gehen Sie so lange geradeaus weiter, bis es entweder auf der Karte erscheint oder verschwindet. Verschwindet es aus dem Tracker, gehen Sie hundert Meter zurück und biegen seitlich ab. Verschwindet das Monster hier nach 100 Metern wieder, müssen Sie die Gegenrichtung einschlagen.

Es kann aber auch andere Gründe haben, dass ein Pokémon spurlos verschwindet: Die meisten Monsterchen bleiben 15 Minuten lang an Ort und Stelle, bevor sie wieder verschwinden. Andere bleiben auch 30 Minuten; ganz wenige 45 Minuten.

Tippt man auf einen Pokéstop in der Ferne, erscheint erst ein kleines Bild im Kreis. Ein Tipp auf den darüberstehenden Titel zeigt eine bildschirmfüllende Vorschau. Diese hilft bei der Orientierung.

Wischt man horizontal über einen geöffneten Pokéstop, erscheinen die Belohnungen in kleinen Luftblasen. Über diese muss man nicht zwingend wischen, um die Items einzusammeln: Die Items gehen auch ins Inventar über, wenn man den Pokéstop mit dem X unten verlässt. Für das Abernten erhält man 50 Erfahrungspunkte (EP).

Hat man einen Pokéstop abgeerntet, wird er violett. Nach fünf Minuten färbt er sich wieder blau und kann erneut geerntet werden. Wer Langeweile hat oder dringend Bälle braucht, plant also einen fünf Minuten dauernden Rundweg, um dabei stetig Pokéstops abzugrasen. Fortgeschrittene planen längere Touren, um noch mehr Punkte und Items abzusahnen: Jeder zehnte unbesuchte Pokéstop wirft bis zu sechs Items ab und bringt 100 EP.

Bestimmte Level-Aufstiege belohnt das Spiel mit "Rauch"-Behältern. Zündet man den Rauch, lockt er die Pokémon in der Umgebung für 30 Minuten an. Hierbei sollte man ständig in Bewegung bleiben: Wer still sitzt, erzielt mit Rauch nur eine geringe Ausbeute.

Anders sieht es mit Lockmodulen aus, die an Pokéstops gebunden sind. Hierfür muss man sie einbauen, wozu man in der Detailansicht eines Pokéstops in das weiße Feld unter dessen Namen tippt. Daraufhin zieht der Stop für 30 Minuten die Pokémon aus der Nähe an, was sich je nach Umgebung lohnen kann.

Die Kombination von Rauch mit Lockmodulen bringt wenig Vorteile. Setzen Sie Rauch lieber an Orten ein, wo keine Pokéstops in der Nähe sind oder nur Stops ohne Lockmodul.

Vergrößern In Städten signalisieren vor allem nachts mit Lockmodulen geladene Pokéstops auch Treffpunkte für Spieler.

Ein Pokéstop mit Lockmodul spuckt pinke Kirschblüten. Die sind von weitem sichtbar und locken neben Pokémon oft auch andere Spieler an. Doch keine Angst: Zwar sind die Monster für alle sichtbar; man kann sie einander aber nicht wegnehmen. Wir haben beispielsweise im Redaktionsflur mit drei Kollegen dasselbe Rattfratz gefangen und dann jeweils im eigenen Bestand vorgefunden.

Wenn man abends durch die Stadt läuft, lohnt es, die auf der Karte zu sehenden Konfetti-spuckenden Poké-Stops anzusteuern; fast immer trifft man dort andere Spieler. Oft bilden sich Grüppchen, die Erfahrungen austauschen und Tipps geben, wo man gerade welche Pokémon finden kann.

In manchen Städten haben sich Szene-Treffs herauskristallisiert, an denen sich ab dem frühen Abend Spieler treffen, die Pokéstops mit Lockmodulen füttern und fröhliche Pokémon-Parties feiern. Es soll auch neben Pokéstops gelegene Kneipen geben, deren Besitzer gezielt Module einsetzen, um Kunden anzulocken.

Zu Spielbeginn erhält man eine Brutmaschine, um an Pokéstops aufgesammelte Eier auszubrüten. Wer das noch nicht gemacht hat: In der Pokémon-Übersicht gibt es einen zweiten Reiter mit den Eiern. Tippen Sie auf ein Ei, um es in den Brutbehälter zu stecken.

Zum Brüten muss die App im Vordergrund aktiv sein und der Spieler darf sich nicht zu schnell fortbewegen: Straßenbahn oder Auto gelten nicht.

Mit dem Update vom 31. Juli haben die Entwickler die Möglichkeit beschnitten, Eier mit dem Fahrrad auszubrüten. Zuvor zählte Pokémon Go die zurückgelegten Kilometer bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 14 km/h – das war ein gemütliches Tempo. Seit dem Update zählt das Spiel nur noch bis zu einer Geschwindigkeit von 10,5 km/h mit – so das Ergebnis eines synthetischen Tests.

Wir haben im Wald bei möglichst konstantem Tempo auf einer Strecke von jeweils einem Kilometer mehrere Geschwindigkeiten ausprobiert. Dabei haben wir die laut Fahrradtacho gefahrene Strecke mit der vom Spiel erkannten zurückgelegten Entfernung verglichen. Erst bei einer Geschwindigkeit von 8 km/h deckten sich die Werte. Auf dem Fahrrad macht dieses Trödeltempo keinen Spaß mehr – für eine Handy-Halterung am Rad gibt es dennoch gute Gründe.

Beim Jungvolk haben sich derweil Longboards als ideales Go-Gomobil eingebürgert. Dabei bitte immer brav auf die Fahrbahn gucken und nicht nur auf das Smartphone.

Jedes Pokémon lässt sich nur mit Bonbons seiner eigenen Art entwickeln oder mit Power-ups stärken. Hat man ein seltenes Pokémon gefangen oder ausgebrütet, kann man es oft aus Bonbonmangel nicht voranbringen. Hier hilft die Kumpel-Funktion (englisch: Buddy): Der Kumpel begleitet den Spieler und findet nach einer festen Entfernung immer wieder ein Bonbon seiner Art.

Um einen Kumpel auszuwählen, tippen Sie im Hauptbildschirm unten links auf Ihren Avatar und öffnen dort das Menü (unten rechts). Tippen Sie dort auf den Eintrag "Kumpel" und wählen Sie aus dem folgenden Auswahlfenster das Pokémon, das Sie unterwegs begleiten soll.

Nach der Auswahl steht im Kumpel-Fenster, wie weit Sie gehen müssen, bis das Pokémon ein Bonbon findet. Einige Pokémon finden jeden Kilometer ein Bonbon, andere erst nach 3 beziehungsweise 5 Kilometern.

Eine Tabelle mit einem Überblick, welche Entfernung man pro Pokémon zurücklegen muss, stellt unter anderem Poketrading bereit. Mit Ausnahme von Pikachu finden "Starter"-Pokémon alle 3 Kilometer ein Bonbon, seltenere Pokémon bequemen sich erst nach 5 Kilometer dazu, ein Bonbon aufzulesen.

Das Spiel zeigt den Kopf des Kumpels dann in einem zweiten Kreis neben dem Avatar an. Ein Ring um den Kumpel zeigt an, wie weit es noch bis zum nächsten Bonbon ist. Jeder Fund wird durch eine kurze Einblendung gemeldet und im Tagebuch protokolliert.

Tipps:

  • Wenn Sie im Avatar-Bildschirm auf das Kumpel-Pokémon tippen, sehen Sie, wie weit es noch bis zum nächsten Bonbon ist.
  • Wenn Sie im Kumpel-Bildschirm auf den Fortschrittsbalken tippen, gelangen Sie direkt zur Detailansicht des Pokémon.
  • Wenn Sie den Kumpel wechseln, setzt das Spiel die mit ihm zurückgelegte Entfernung zurück. Tauschen Sie den Kumpel also aus, kurz nachdem das Pokémon ein Bonbon gefunden hat.
  • Für das Tracking der mit dem Kumpel gegangenen Entfernung gelten dieselben Regeln wie fürs Ausbrüten: Sobald Sie sich mit mehr als 10,5 km/h bewegen, hört Pokémon Go auf, mitzuzählen.

Im Umfeld der Redaktion wimmelt es nur so von Taubsis und anderen Flug-Pokémons – das gilt aber nicht überall. Bestimmte Pokémon-Sorten scheinen sich lokal zu konzentrieren: In der Nachbarschaft eines Redakteurs galoppierten wochenlang die Ponitas umher; Karpadore schnappen überdurchschnittlich oft in der Nähe von Gewässern nach Luft.

Es lohnt sich also, ständig neue Terrains zu erkunden und nicht immer nur dieselben Gegenden abzugrasen. Einige Pokémons scheinen auch an die Tageszeit gebunden zu sein: Fledermäuse sind eher abends unterwegs, Ponys eher vormittags.

Seit Veröffentlichtung des Spiels haben die Entwickler die Verteilung der Pokémon mehrfach neu gewürfelt. Es ist zu erwarten, dass sich dieses Neuwürfeln weiterhin alle drei bis vier Wochen wiederholt. Wer also vorher eine Gegend "leergefischt" hatte, sollte dort mal wieder vorbeigucken, um womöglich ganz neue Monster zu finden.

Sammeln Sie grundsätzlich alle Pokémon, die Ihnen vor die Füße laufen – und sei es das hundertste Hornliu! Mit jedem Pokémon erhalten Sie drei zur Art passende Bonbons. Diese brauchen Sie, um die Knuddelmonster weiterzuentwickeln. Das bringt Erfahrungspunkte (EP), die wiederum zum nächsten Level führen.

Hinzu kommt, dass Sie beim Fangen auch eine gewisse Routine entwickeln. Die bewährt sich später: Je höher das Level, desto widerspenstiger werden die Pokémon. Wer bis dahin gut zu zielen versteht, kann sich seine Super- und Hyperbälle für seltene Monster aufsparen.

Häufen sich im Pokémon-Inventar die Duplikate, sollten Sie die schwächsten Vertreter ihrer Art aussortieren. Hierfür belohnt das Spiel mit je einem Bonus-Bonbon. Wählen Sie in der Pokémon-Übersicht das überschüssige Duplikat aus, tippen Sie rechts unten auf das Menü-Icon und tippen Sie dort auf die Schaltfläche "Verschicken". Duplikate haben allerdings durchaus ihre Daseinsberechtigung – etwa um schnell hochzuleveln. Mehr dazu im Abschnitt "Level-Aufstieg beschleunigen".

Wenn Sie Eier ausbrüten, schlüpfen mitunter auch Arten heraus, die Sie bereits haben. Verschicken Sie diese Duplikate nicht sofort – hierbei handelt es sich oft um robuste Vertreter ihrer Gattung, die sich besonders gut für Arena-Kämpfe eignen. Einen groben Anhaltspunkt dafür, welche Duplikate Sie behalten sollten und welche nicht, gibt die Bewertungsfunktion in der App grobe Anhaltspunkte – diese muss man allerdings zu interpretieren lernen.

Den stärksten Vertreter einer Gattung kann man mit den jeweils artenspezifischen Bonbons stärken oder weiterentwickeln. Ein Beispiel: Das Taubsi hat zwei Entwicklungsstufen – Tauboga und Tauboss. Die erste Entwicklungsstufe erreicht man mit 12 Taubsi-Bonbons, die zweite mit 50. Um also ein Taubsi zum Tauboss zu entwickeln, sind 62 Taubsi-Bonbons nötig (12+50).

Entwicklungen bringen relativ viele Erfahrungspunkte: 1000 Punkte bei einer neuen Entwicklung, 500 EP bei der Entwicklung einer Art, die man schon kennt. Aus diesem Grund sollte man kein Pokémon am Wegrand liegen lassen, und sei es noch so schwächlich: Für Bonbons und Erfahrungspunkte ist es immer gut.

Der Standard-Beutel fasst 350 Gegenstände: Tränke, Beleber und natürlich Pokébälle. Achten Sie darauf, dass der Beutel nicht überläuft – sonst wirft der nächste Pokéstop nichts ab (Erfahrungspunkte gibts trotzdem).

Mehr Platz kostet Geld, konkret 200 Pokécoins im Shop für 50 zusätzliche Items. Verwalten Sie also Ihre Ressourcen und werfen Sie im Items-Fenster über die Papierkorb-Symbole weg, was Sie nicht brauchen. Wenn Sie nichts sich aus Arenakämpfen machen, können Sie Tränke wegwerfen. Wenn Sie mehr als 100 Pokébälle haben, können Sie auch hier ansetzen.

Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Wegwerfen – einige Monster sind schwer zu fangen, etwa das Zubat, dessen Entwicklungsstufe Golbat und die großen Fassungen des Taubsi (Tauboga und Tauboss). Auch Galoppa, Sichlor und Tentoxa sind schwer zu kriegen. Da können schon mal ein Dutzend Bälle draufgehen, bis das Pokémon endlich gefangen ist.

Wer gern in Arenen kämpft, sollte mit dem Wegwerfen von Belebern vorsichtig sein. Seit Anfang September werfen Pokéstops diese nur noch vereinzelt ab. Auch bei Tränken kann es schnell knapp werden.

Maximal können Sie den Beutel und den Pokémon-Aufbewahrungsbehälter im Shop auf jeweils 1000 Slots erweitern. Beim Pokémon-Behälter zählt das Spiel die Slots für die Eier übrigens mit: In der Standardausstattung bietet der Behälter also Platz für 241 Pokémon plus 9 Eier.

Beim Level-Aufstieg bekommen Sie immer wieder Bonusgegenstände. Die wertvollsten davon sind Rauch, Lockmodule, Ei-Brutmaschinen und Glückseier.

Glückseier verdoppeln die Erfahrungspunkte (EP) für 30 Minuten. Sparen Sie Ihre Glückseier am besten auf: Je höher Sie kommen, desto mehr EP brauchen Sie zum Erreichen des nächsten Levels. Ab Level 20 wird der Aufstieg ohne Glücksei sehr zäh. Mehr zur besten Ausnutzung der Glückseier folgt im Abschnitt "Level-Aufstieg beschleunigen".

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Pokémon Go: Tipps und Tricks, die ich gern vorher gewusst hätte
    1. Pokémon fangen
    2. Einfacher treffen ohne AR-Modus
    3. Belohnung für gute Treffer
    4. Wilde Pokémons orten
    5. Pokéstops optimal nutzen
    6. Wilde Pokémon herbeirufen
    7. Lockmodule als Szenetreff
    8. Pokémon-Eier ausbrüten
    9. Laufen ... jetzt mit Kumpel
    10. Neue Gebiete erkunden
    11. Gezielt Duplikate sammeln
    12. Pokémon verschicken
    13. Beutel-Management
    14. Glückseier für später sparen
  2. Arena-Kämpfe meistern
  3. Tipps für Fortgeschrittene
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