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Mobiler Dokumentenscanner Fujitsu ScanSnap S1100

Test & Kaufberatung | Kaufberatung

Der USB-Dokumentenscanner passt in die Aktentasche und benötigt kein eigenes Netzteil, er läuft unter Windows und Mac OS.

Der USB-Dokumentenscanner passt in die Aktentasche und benötigt kein eigenes Netzteil, er läuft unter Windows und Mac OS.

Wer regelmäßig unterwegs Dokumente scannen muss, um etwa unterschriebene Verträge weiterzuleiten oder bei Einsichtnahme in Behörden Akten kopieren möchte, für den ist ein Gerät wie der ScanSnap S1100 interessant. Er lässt sich bequem in der Aktentasche verstauen und ist mit knapp 400 Gramm inklusive USB-Kabel, über das auch die Stromversorgung läuft, auch nicht zu schwer. Zum Software-Paket für Windows und Mac OS X gehört unter anderem die OCR-Engine des Abbyy-Finereader. Sie erzeugt in Zusammenarbeit mit dem ScanSnap-Organizer durchsuchbare PDFs und ermöglicht das Ablegen des gescannten Documents als reine Bilddatei, den Versand als E-Mail-Anhang oder auch den Export in Office-Anwendungen. Sogar eine direkte Übertragung zu verschiedenen Online-Dokumenten-Diensten ist möglich.

Der Scanner zieht jeweils ein Blatt ein und scannt nur dessen obere Seite. Mit der einzigen Taste am Gerät wird die Scan-Software auf dem angeschlossenen Rechner gestartet. Der Scanner zieht dann so lange jede zugeführte Vorlage automatisch ein, bis der Auftrag durch erneutes Drücken der Taste beendet wird. Für eine A4-Textseite mit 200 dpi benötigt der Scanner knapp 9 Sekunden. Die Qualität reicht für die Dokumentenerfassung und Texterkennung völlig aus. Der handliche ScanSnap ist interessant, wenn man ihn oft mitnehmen muss, aber stets nur ein paar wenige Seiten zu scannen hat. Für größere Scanjobs unterwegs gibt es für etwa 100 Euro mehr Mobilscanner mit zweiseitigem Sensor und automatischem Vorlageneinzug für etwa 20 Blatt – die allerdings auch etwas größer und schwerer sind. (tig)

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