Reifeprüfung

15 Highspeed-Modems unter 400 Mark

Wissen | Hintergrund

V.34-Modems gibt es nun seit mehr als zwei Jahren. Seitdem nahm die Vielfalt des Angebots zu und der Preis sank kontinuierlich - 15 Modelle für unter 400 Mark haben sich auf dem c't-Prüfstand eingefunden. Sie stellen trotz eines niedrigen Preisniveaus den vorläufigen Höhepunkt der Entwicklung dar: bis zu 33 600 Bit pro Sekunde können sie übertragen. Damit übertreffen die neuen Datenraketen ihre auch schon nicht langsamen Vorgänger um ein Sechstel.

Alle im Testfeld vertretenen Kandidaten erreichen unter optimalen Bedingungen Leitungsgeschwindigkeiten von bis zu 33 600 Bit pro Sekunde (Bit/s). Sie sind damit bis zu 14mal schneller als 2400er Modelle, die noch vor vier Jahren zum Stand der Technik gehörten. Selbst im Vergleich zu den noch recht weit verbreiteten 14 400er Geräten sind sie mehr als doppelt so schnell.

Das angetretene Angebot unterscheidet sich nicht sehr von der letzten Generation der Highspeed-Modems, für die noch 28 800 Bit/s das Nonplusultra darstellte. Eine eindeutige Bezeichnung für diese Modem-Klasse fällt aber schwer - die meisten Hersteller sortierten ihr Gerät auf Befragen in die Kategorie V.34+ - ein Begriff, der aber bei US Robotics schon seit über einem Jahr als Beiname für deren Courier-Modem dient. Einige Entwickler meinten, der neueste Modem-Standard hieße V.34bis, andere brachten V.34annex ins Gespräch, und einige glaubten sogar, die Standarderweiterung sei noch nicht einmal abgeschlossen.

Dabei wurde die überarbeitete V.34-Version bereits am 18. 10. 96 von der entsprechenden Arbeitsgruppe der ITU definitiv `abgesegnet´ - allein, die Mitglieder konnten sich noch zu keinem Namen für das Kind entscheiden. (Eigentlich legt die ITU in ihren Gremien lediglich Empfehlungen fest - tatsächlich haben sie aber bindenden Charakter und sind daher besser mit Standards bezeichnet).

Wie auch immer, das hervorstechende Merkmal des überarbeiteten Standards sind zwei zusätzliche Geschwindigkeiten: 31 200 sowie 33 600 Bit/s, die zuvor beide nur optional waren. Einzelne Hersteller haben sie auch schon vor einem Jahr, lange vor der Standarderweiterung implementiert (z. B. AT&T, US Robotics und später auch Motorola). Bis ein Name für den erweiterten Standard gefunden wird, nennen wir die neue Klasse daher `33 600er Modems´.

Der überwiegende Teil der 15 Testkandidaten besteht aus Modems, die auf Rockwell-Chips basieren. Fast schon traditionell stehen demgegenüber nur wenige Geräte, die auf Modem-Bausteinen anderer Hersteller beruhen. Die Minderheit dieses Teilnehmerfelds - drei Modelle - arbeitet entweder mit Bausteinen von Texas Instruments oder AT&T beziehungsweise Lucent (Lucent ist mittlerweile ein eigenständiges Unternehmen, das aus einem Teil des AT&T-Konzerns hervorgegangen ist).

Mit Motorola-Chipsätzen ausgerüstete Modems fanden keine Berücksichtigung, weil derzeit kein 33 600er Modell für unter 400 Mark zu haben ist. Andere interessante Geräte kamen erst nach Testende auf den Markt, so etwa das Intertex IX 35 Basic, das 399 Mark kosten soll. US Robotics wird dagegen eine Sportster-Version mit Flash-ROM erst `Anfang des Jahres´ auf den Markt bringen. Warum von der Firma 1&1 lediglich das Skyconnect 33.600 V.34+ zur Verfügung gestellt wurde und die mit viel Tamtam schon zur CeBIT-Home vorgestellten Joe-Modems fehlten, konnte bis zum Redaktionsschluß nicht geklärt werden.

Vorbedingung für 33 600er und 31 200er Verbindungen ist natürlich die passende Gegenstelle - das angewählte Modem muß diese beiden Verfahren auch unterstützen. Zum Beispiel hat das `alte´ V.34+-Modell des US-Robotics-Flaggschiffs `Courier V.everything´ als erstes die beiden derzeit schnellsten Modi beherrscht und ist auch kompatibel zu den aktuellen 33 600er Geräten. Anfangs gab es zwar Verständigungsprobleme mit Rockwell-Geräten, doch hat Rockwell in der Zwischenzeit einige Behelfsmaßnahmen veröffentlicht, die nunmehr bei Modems mit neuen Rockwell-Chipsätzen die Schwierigkeiten ausgeräumt haben. Bei guten Bedingungen erreichen sie nun auch zu Non-Rockwell-Modems die beiden höchsten Connect-Raten.

Aber für Highspeed-Connects an der Grenze des Machbaren muß auch die Qualität der Leitung in Beziehung auf minimale Dämpfung, Rauschabstand und Verzerrung sowie hohe Bandbreite stimmen (siehe `Flankierende Maßnahmen´). Wer schon jetzt mit seinem `alten´ V.34er keine 28 800er Connects erreicht, wird dies auch mit einem neuen Modell kaum schaffen. Erst recht dürften auf einer solchen Leitung Connect-Raten von 33 600 illusorisch sein. Schon 28 800er Verbindungen sind selten, selbst wenn die Leitung offenkundig einen guten Signal/Rauschabstand aufweist (mehr als 36 dB). Das allein reicht noch nicht aus. Ein wichtiges Kriterium für Highspeed-Connects ist zum Beispiel die Kanalbandbreite. Manche Telefongesellschaften bieten beispielsweise eine Kanalbandbreite, die über der des `normalen´ Telefonnetzes liegt.

Ein Entwickler des US-Modem-Herstellers MultiTech berichtet zum Beispiel von `seinem´ Anschluß, der den Bereich von 300 Hz bis hinauf zu 3750 Hz abdeckt. Auch in Deutschland sollen digitale Vermittlungen Frequenzen bis zu 3750 Hz `durchlassen´, so ein Mitarbeiter von US Robotics.

Wer über einen solchen Anschluß verfügt, darf sich glücklich schätzen - beanspruchen kann man ihn nicht. Bis jetzt hat nämlich noch jede Telefongesellschaft der Welt ein widersprüchliches Verhältnis zu ihren DFü-Kunden - sie werden geduldet und man läßt sich die Verbindungen bezahlen, Unterstützung gibt´s nicht.

So garantieren die Telefongesellschaften bei Fernsprechanschlüssen lediglich eine Bandbreite von 300 Hz bis 3400 Hz und stellen sie auch nur für die Sprachübermittlung zur Verfügung, und wenn die Datenübertragung klemmt, läßt das die Telekom kalt. Erst wenn ein Faxanschluß Probleme verursacht, regen sich ihre Techniker und überprüfen die Leitung.

Nicht jedes Modem kann eine gegebene Leitung optimal nutzen. Um allen Testkandidaten dieselbe - stets reproduzierbare Umgebung - zu bieten, verwenden wir einen Leitungssimulator (Consultronics TCS 700). Dabei muß jedes Gerät an drei simulierten `Leitungen´ verschiedener Güte sein Können zeigen [1], [2]. Zwei Dateien, eine gut komprimierbare Textdatei sowie eine vorkomprimierte Datei von rund 1 MByte respektive 660 kByte Größe müssen per ZModem-Protokoll jeweils dreimal empfangen oder gesendet werden.

Highspeed-Modems im Low-Cost-Bereich dienen in der Regel nur einem Zweck. Man benötigt sie, um damit Verbindung zu einer Mailbox oder einem Internet-Provider aufzunehmen (DFü-Verbindungen unter Freunden sind weitaus seltener), und dort haben sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Courier-Modem zu tun. Als Referenzgegenstelle diente daher jeweils das US-Robotics-Modem Courier V.everything mit der offiziell verbreiteten ROM-Version 049-6.2.2.

Das einzig verläßliche Kriterium für die übertragungsleistung stellt die in Byte pro Sekunde gemessene Durchsatzrate dar. Bei älteren übertragungsverfahren wie etwa V.32bis (max. 14 400 Bit/s) konnte man anhand der zu Beginn der Verbindung ausgehandelten Connect-Rate recht gut auf die zu erwartende Größenordnung der übertragungsgeschwindigkeit schließen. Bei Connects gemäß dem alten oder neuen V.34-Standard sollte man diesem Wert keine große Bedeutung beimessen.

Mit schwankender Qualität der Leitung können V.34-Modems sowohl die Symbolrate wie auch den übertragungspegel während der Verbindung ändern. Des weiteren sind bei V.34-Verbindungen asymetrische Leitungsgeschwindigkeiten möglich. Sender und Empfänger können unterschiedliche Connect-Raten verwenden, in der Regel bekommt man aber nur die Connect-Rate für die Senderichtung angezeigt. Daher sind weder die anfängliche noch die von manchen Geräten am Ende protokollierte Connect-Rate ein brauchbares Maß für die Abschätzung der Durchsatzrate. Die Connect-Geschwindigkeit taucht daher nicht in den Diagrammen auf. Statt dessen sind auf Seite 156 sowie 157 nur die Mittelwerte aus je drei übertragungsversuchen dargestellt.

Neben dem Datendurchsatz, dem Hauptkriterium für die Modem-Wahl läßt sich der Kandidatenkreis anhand des Liefer- und Funktionsumfangs sowie dem Angebot an Komfortfunktionen eingrenzen. Die entsprechenden Daten finden Sie in der Checkliste auf Seite 164 bis 166 zusammengefaßt.

Beispielsweise dürfen beim Lieferumfang die Kabel für den Anschluß an die Telefondose sowie an den Computer eigentlich nicht fehlen, ebensowenig wie das Netzteil. Anders sieht es bei der beigelegten Software aus. Ein Terminalprogramm läßt sich noch leicht auftreiben, das Shareware-Angebot hat in diesem Bereich viel zu bieten. Weitaus wichtiger sind ein Fax- und ein Voice-Programm - wenn man auf diese Funktionen Wert legt. Die Programme der Online-Diensteanbieter bekommt man dagegen problemlos von den Anbietern selbst, daß sie den Modems beigelegt sind, spart lediglich die Wartezeit bis zum Eintreffen der Post. Windows-95-Anwender werden darüber hinaus einen Treiber brauchen, wenn sie denn das Win95-DFü-Netzwerk verwenden wollen. Wer im Umgang mit AT-Kommandos ein wenig Erfahrung hat, kann aber fast jedes Modem auch mit dem Standard-28.8-Treiber korrekt steuern [5].

Low-Cost-Modems sind in puncto Ausstattung nicht gerade üppig bestückt. Anzeigeelemente für den Verbindungsstatus gehören natürlich dazu, an Bedienelementen findet sich meist nur noch ein Netzschalter. Viele lassen den Lautstärkeregler vermissen, so daß man den Pegel nur mittels eines AT-Kommandos einstellen kann. Ebenso selten findet man auch die Online-Hilfe, die den Griff zur gedruckten Dokumentation nach der Einarbeitung oft ersparen kann.

Hinsichtlich der Betriebsarten im Datenmodus erfüllt praktisch jedes hier vorgestellte 33 600er Gerät die Anforderungen. Zwar findet sich neben den standardisierten Verfahren - V.21 bis hin zur aktuellen V.34-Version - bei manchem Modem auch der Firmenstandard V.FC im Angebot, aber den braucht man eigentlich kaum noch. V.FC-Modems hatten ihre kurze Blütezeit während der Standardisierungswehen von V.34, und deren Produktion ist lange schon eingestellt - in der Praxis dürfte man kaum noch einem dieser Exoten begegnen.

Ebenso selten wird der durchschnittliche Surfer den Kommandosatz V.25bis benötigen. Der wird heute praktisch nur bei der Kommunikation mit Großrechnern verwendet. Auch für die Steuerung im Faxmodus gibt es spezielle Kommandos. Diese sind jedoch Erweiterungen des AT-Befehlssatzes. Man unterscheidet derzeit drei Klassen von Faxkommandos [4]. Die Klasse-1-Steuerung läßt zwar dem Programmierer die meisten Freiheiten, verlangt aber von der Rechner-Hardware stetige Aufmerksamkeit. Beim Betrieb mit schwachen Multitasking-Betriebssystemen wie Windows macht sich das durch fehlerhafte oder abgebrochene übertragungen bemerkbar - die Timing-Grenzen für die Interrupt-Behandlung sind sehr eng gesteckt.

Chipsätze mit Klasse-2-Steuerung werden ausschließlich von Rockwell produziert. Die Klasse-2-Befehle lassen dem Computer mehr Atempausen bei der Interrupt-Behandlung, sind jedoch nicht standardisiert und in manchen Belangen unzulänglich - beispielsweise läßt sich damit kein Faxabruf realisieren. Die Version 2.0 wurde dagegen standardisiert und beinhaltet sowohl die Vorteile des Interim-Standards Klasse 2 als auch die weitreichenden Freiheiten von Klasse 1. Fax-Modems mit Bausteinen von AT&T oder Texas Instruments arbeiten gewöhnlich nach dem Klasse-2.0-Standard.

Die harte Konkurrenz im wachsenden Modem-Markt zeigt ihr Gesicht mittlerweile aber nicht mehr in stetig steigender übertragungsgeschwindigkeit - das Ende der Fahnenstange liegt derzeit für die herkömmliche analoge Modulation bei 33 600 Bit/s. Die aktuellen Geräte locken mit zusätzlichen Funktionen. Faxen können sie alle. Ein Großteil des Testfelds verfügt mittlerweile über Voice-Funktionen. Mit so einem Modem sowie passender Software kann man einen Anrufbeantworter einsparen. Allerdings muß dazu der PC laufen - die Stromkosten dürften daher über die Zeit die Anschaffung eines billigen Anrufbeantworters übersteigen. Modems, die diese Funktion selbständig beherrschen, gibt es noch nicht.

Zu den Komfortfunktionen zählen wir die Zahl der für Anwender speicherbaren Konfigurationsprofile sowie die Zahl der Kurzwahlregister, die oft verwendete Telefonnummern für den schnellen Zugriff bereithalten. Schon seltener benötigt man die Fernkonfiguration, mit der man mittels eines baugleichen Geräts die Einstellungen der Gegenseite bei Bedarf ändern kann. Wer auf Zugriffssicherheit achten will, wird die Rückrufoption zu schätzen wissen. Wenn man dieses Feature einschaltet, nimmt das Modem zwar wie gehabt Anrufe entgegen. Daraufhin verlangt es jedoch eine Authentifizierung des Anrufers (ein Paßwort). Nach der Paßworteingabe legt das Modem auf. War das Kennwort korrekt, ruft es die vorher festgelegte Rufnummer zurück (Callback) und steht dann dauerhaft zu Diensten.

Wer Modems an Nebenstellenanlagen betreibt, muß unter Umständen per Hook-Flash oder gar über die Simulation der Erdtaste eine Amtsleitung holen (manche ältere Anlagen). Moderne Telekommunikationsanlagen begnügen sich mit einer vorangestellten 0.

Bei Highspeed-Modems gehört des weiteren eine schnelle serielle Schnittstelle zum Pflichtenheft. Zwar reicht die auf der Telefonleitung erzielte Geschwindigkeit derzeit nicht über 33 600 Bit/s hinaus (DCE-Rate), aber bei zugeschalteter Datenkompression erzielt man effektiv Durchsatzraten knapp unter 10 kByte/s, so daß die V.24-Geschwindigkeit schon bis 115 200 Bit/s reichen sollte. Außerdem kommt ein modernes Modem nicht mehr ohne automatische Bitratenerkennung aus - dieses Feature sorgt dafür, daß das Modem selbständig die gerade von der Software verwendete V.24-Geschwindigkeit erkennt. Zur Analyse dient übrigens die Zeichenfolge AT, die nach jedem Geschwindigkeitswechsel als erstes eingegeben werden muß.

BZT-zugelassene Geräte müssen, um mit anderen Endgeräten an derselben TAE-Dose kooperieren zu können, die Amtsleitung weiterschalten können. Darüber hinaus sperren sie die Wahl einer Rufnummer, wenn diese `ständig´ besetzt sein sollte. Die Wahlsperre gibt es in einer alten und neuen Version.

Die erste Variante erlaubt bis zu zwölf erfolglose Anwahlversuche mit je fünf Sekunden Pause. Ab dem dritten Versuch sind der Telekom-Vermittlung 60 Sekunden `Erholung´ zu gönnen. Schlägt auch die zwölfte Anwahl fehl - sei es, weil die Gegenstelle besetzt ist oder weil die Modems just aneinander vorbeireden -, muß man das Modem für einen neuen Wahlversuch aus- und wieder einschalten.

Die zweite Variante zwingt zu je dreißig Sekunden Pause zwischen zwei erfolglosen Anwahlversuchen, schränkt die Zahl der Versuche jedoch nicht ein. Während die erste Version bei gelegentlicher manueller Anwahl praktisch sein kann, eignet sich die zweite gut für die automatisierte Anwahl, beispielsweise bei selbständig agierenden Mailbox- oder Point-Programmen (die Software muß auf 30-s-Intervalle eingestellt werden können).

Die Wahlsperre `braucht´ man natürlich nur für den Betrieb am Telefonnetz der Telekom. Wenn das Modem jedoch hausintern an einer Nebenstelle zum Einsatz kommt, wird die Sperre nicht nur lästig, sondern auch unnötig. Bei vielen Modems kann man sie folglich abschalten. Wer über einen Internet-Zugang verfügt, kann sich per EMail eine recht ausführliche Liste zukommen lassen, die die Abschaltkommandos für zahlreiche Modelle enthält. Schicken Sie eine EMail an Wahlsperre@key.gun.de. Im Subject der Mail sollte nur das Wort send enthalten sein, im Textteil darf nur 'Wahlsperre_FAQ' stehen. Eine Version vom 27.01.1997 finden Sie auch hier.

Besondere Beachtung verdient das Firmware-Konzept eines Modems. Je nach Hersteller kann man bei der Firmware zwei Konzepte unterscheiden. Meistens enthält die Firmware lediglich den Steuercode für das Modem. Der Code der Datenpumpe, also desjenigen Bausteins, der unter anderem die Kodierung und Dekodierung des analogen Signals vornimmt, ist dagegen fest in der Datenpumpe `eingebrannt´.

Letztere ist wiederum meist auf der Modem-Platine aufgelötet und läßt sich daher nur bei einem Platinentausch seitens des Herstellers auswechseln. Beispielsweise sind Modems, die auf Rockwell-Chipsätzen basieren, nach diesem Konzept gebaut. Viele der vor zwei Jahren ausrangierten V.FC-Modems waren mit Rockwells V.FC-Datenpumpen ausgestattet und ließen sich zum Beispiel nicht ohne weiteres auf V.34 hochrüsten.

Andere Hersteller, wie etwa US Robotics, setzen sowohl den Control- als auch den Datenpumpen-Code ins EPROM - man kann daher beides recht leicht ändern. Das Modem muß für einen Bugfix oder eine Aufrüstung nicht zum Hersteller eingeschickt werden. Das Courier-Modell hat einst nahtlos den übergang vom ersten V.34-Standard zu der aktuellen 33 600er Version mitgemacht.

Besonderes Gewicht bekommt dieses Feature angesichts im Frühjahr zu erwartender 56-Kilobit-Technik. US Robotics hat zugesichert, daß nicht nur das Courier, sondern auch jüngere Sportster-Modelle an diesem neuen Highspeed-Verfahren teilhaben können [3].

Allerdings liegt die Upgrade-Fähigkeit nicht allein in Firmware-Konzepten begründet. Auch die Leistung des DSPs muß dafür ausreichend sein. Gerüchteweise sickerte durch, daß der DSP, den Rockwell für die aktuellen 33 600er Modems gebaut hat, im Gegensatz zu den TI-DSPs, die US Robotics verwendet, nicht genügend Rechenleistung für die 56k-Technik mitbringt.

Modems, die man leicht mit einer neuen Firmware ausstatten kann, bewähren sich also besonders in Zeiten des Umbruchs. Das hat sich zuletzt bei der Umstellung auf 31 200- und 33 600er Modi gezeigt, aber auch schon früher, etwa als der Wechsel von V.FC auf V.34 vollzogen wurde.

Im Hinblick auf kommende Entwicklungen, besonders aber wegen der leichteren Einspielung von Bugfixes sollte die Firmware zumindest in einem gesockelten EPROM residieren. Für ein Upgrade muß man dann das Gehäuse öffnen und einen Baustein auswechseln, was vermutlich jeder Anwender selbst machen kann.

Weitaus bequemer geht das `Auffrischen´ vor sich, wenn das Modem über ein Flash-ROM verfügt. Dann wird die neue Firmware, die man als Datei zum Beispiel aus dem Internet oder aus einer Malbox erhalten hat, einfach mittels eines Downloads vom Rechner zum Modem übertragen.

Dieses anfänglich nur der Oberklasse vorbehaltene Feature kann aber einen Haken haben, denn die Anwender von Non-Windows-Rechnern zu spüren bekommen können. Manche Modem-Hersteller verwenden eine proprietäre Software für den Download, und die gibt es in der Regel nur für DOS oder Windows. Mittlerweile setzt es sich aber durch, einfach das XModem-Protokoll eines beliebigen Terminalprogramms einzusetzen.

Nimmt man alle Kriterien zusammen, bilden vier Modems ein gleichwertiges Spitzenfeld: Fax Master 33.6 Voice, MicroLink 33.6TQV, Office Porte Voice sowie das zum MicroLink baugleiche Tristar. TKR wird jedoch ab Anfang des Jahres den Tristar-Vertrieb einstellen und dann das Nachfolgemodell Tristar+ anbieten, das nicht mehr baugleich zum Microlink 33.6TQV sein wird.

Im Mittelfeld landeten ebenso gleichauf GVC Faxmodem, Kik Analogmodem II, Safire 288 Voice, Skyconnect 33.600 V.34+ und das Sportster Voice 33.6. Gerade noch durchnittlichen Anforderungen genügen Cybermod 33.6 V34+, PCA22EV, SupraExpress 336a Sp und Telejet 33600, während Connect 1428 VQE und MultiModem MT2834 ZDXI 33.6 das Schlußlicht bilden.

Sieht man aber genauer hin, fällt zum Beispiel schon bei den beiden `Schlußlichtern´ auf, daß sie aus sehr verschiedenen Gründen insgesamt wenige Punkte gesammelt haben. Das MultiModem leistet zum Beispiel bei der Datenübertragung, auf die die meisten Anwender den größten Wert legen, gute Dienste. Wer aber lediglich auf einen besonders guten Lieferumfang ein Auge geworfen hat ...

Es gibt aber auch so einiges, was am MultiModem tatsächlich stört - etwa der krächzende Lautsprecher, der in der Voreinstellung blechern und laut auf sich aufmerksam macht. Zwei im Highspeed-Modus hektisch blinkende rote LEDs heischen ferner aufdringlich um Aufmerksamkeit. Das Modem läßt sich zwar aus der Ferne konfigurieren, aber das Handbuch beschreibt dieses Feature gar nicht (drei Prozentzeichen nach einem Break-Zeichen gesendet, eröffnen die Möglichkeit zur remote configuration. Sofern zuvor eingerichtet, kann das Modem auch nach einem Paßwort verlangen, bevor es sich einem Fernkonfigurationsversuch aussetzt).

Das Connect 1428 VQE schneidet dagegen in fast allen Disziplinen recht schwach ab - so kann man kaum einen Blumentopf gewinnen. An der Dokumentation mißfällt, daß sie die AT-Kommandos teilweise ungewohnt sortiert. So steht die Beschreibung für die Simulation der Erdtaste und für die Flash-Funktion nicht bei der Vorstellung des Wählkommandos und seiner Parameter, sondern sie sind gesondert weiter hinten aufgeführt. Der Index fehlt.

Telejet 33600 führt zwar ein beachtliches Arsenal an Funktionen auf, der Software-Lieferumfang sieht jedoch im Vergleich dünn aus. Besonders fällt auf, daß dem Modem keine Voice-Software beiliegt, obwohl dessen Chipsatz durchaus solche Programme unterstützt. Besonders die übertragungsleistungen dürften skeptische Blicke auf sich ziehen. Während das Gerät auf den simulierten guten Leitungen oft mit sehr guten Werten glänzt, fällt es unverständlicherweise bei der schlechten Leitung weit zurück.

Im selben Bereich hat auch das SupraExpress 336a Sp sein größtes Manko - allerdings nur bei der übertragung der Textdatei, die sich komprimieren läßt. Wie gut das geht, muß sich das SupraExpress von den übrigen Testkandidaten vorführen lassen. Daß mit brauchbarem Kompressionsverhalten weitaus mehr drin gewesen wäre, zeigt ein Blick auf die Durchsatzmessungen mit der vorkomprimierten Datei. In dieser Disziplin liegt das Modem oft weit vorn. Wenigstens verfügt es als eines von wenigen über ein Flash-ROM, so daß verbesserte Firmware-Versionen ohne große Umstände eingespielt werden können.

Ferner verschweigt die Dokumentation die Existenz verschiedener Kommandos (AT&Z für das Kurzwahlregister, ATZ für den Reset sowie AT&W für das Speichern von Benutzerprofilen). Daneben ist auch das Flash-ROM-Verfahren nicht beschrieben (mittels AT** versetzt man das Modem in den Upload-Modus, für den man ein Terminal-Programm mit XModem-Protokoll benötigt - und natürlich eine Flash-Datei).

Das in Taiwan von GVC gefertigte Board des Philips-Modems PCA22EV leistet dagegen Ordentliches bei der Datenübertragung. Dessen größte Schwäche ist der relativ kleine Lieferumfang, der lediglich den Windows-Anwender zufriedenstellen dürfte. Ferner geriet die Dokumentation mit nur 37 Seiten sehr spartanisch.

Cybermod 33.6 V34+ hat dagegen im Liefer- und Funktionsumfang viele Pluspunkte sammeln können. Allerdings kommt es bei der Datenübertragung im ganzen gesehen nicht über Durchschnittswerte hinaus. Bedauerlich, daß Dr. Neuhaus ein ROM-Update nicht vorgesehen hat - die Aussicht auf verbesserte übertragungsleistung ist damit eigentlich schon ausgeschlossen.

Andererseits ließ der Hersteller verlauten, daß man dem Cybermod ab Sommer 97 auch einen 56k-Upgrade verpassen können wird. Dazu wird man allerdings das Gerät einschicken müssen, denn voraussichtlich soll die Aufrüstung über einen Platinentausch abgewickelt werden. Die Kosten dafür sollen 99 Mark betragen. Es ist denkbar, daß beim Platinentausch auch der Schwachpunkt der Firmware hinsichtlich des Datendurchsatzes nebenbei behoben wird.

Das Sportster müßte, um in das Spitzenfeld vorzudringen, hinsichtlich der Zahl der Funktionen und des Lieferumfangs zulegen. Etwas störend fiel auch auf, daß die Wahlsperre recht gnadenlos zuschlägt. Wenn man einen Connect erfolgreich aufgebaut hat und sofort nach der normal beendeten Verbindung dieselbe Nummer erneut anruft, pocht es auf die 30sekündige `Anstandspause´. Die läßt sich übrigens für den hausinternen Betrieb an Tk-Anlagen mit dem Kommando ATS40=15 abschalten.

Positiv fällt es aber damit auf, daß es wohl recht einfach auf die kommende 56k-Technik aufgerüstet werden kann (Insidern zufolge sollen die Feldversuche bereits Ende 96 gestartet worden sein). 33.6er Sportsters, die man nach dem 15. September gekauft hat, wird man zum Preis von unter 100 Mark aufrüsten können. Das Upgrade-Kit soll neben dem neuen EPROM einen Chip-Puller enthalten, mittels dessen man den Bausteinwechsel nach dem öffnen des Gehäuses laut Hersteller leicht selbst vornehmen kann.

Das wird beim Anfang des Jahres erscheinenden neuen Sportster, das ein Flash-ROM enthalten wird, natürlich nicht mehr nötig sein. Der Preis für das neue Modell wird übrigens um genau den Betrag höher sein, den man für das Upgrade-Kit für die jetzt aktuellen Geräte wird zahlen müssen.

Das Skyconnect 33.600 V.34+, wie auch alle übrigen Rockwell-basierten Modems, verfügt nicht über solche Aussichten. Der Anbieter denkt nicht einmal daran, ROM-Updates zur Verfügung zu stellen. Technisch wäre es möglich, der Kundschaft zumindest Bugfixes in neuen EPROMs zur Verfügung zu stellen, denn der Baustein ist gesockelt. Gegenüber dem Safire-Modem, für das ebensowenig ein EPROM-Service vorgesehen ist, steht es im Bereich Datenübertragung weitaus besser da.

Das Safire wird dagegen allein schon wegen der kompakten Maße die Blicke auf sich ziehen. Allerdings wäre im Bereich Dokumentation eine bessere Note möglich gewesen. Das Handbuch soll es nämlich seit Oktober dieses Jahres in deutschsprachiger Fassung geben - uns lag jedoch nur die englische vor. Daher der Punktabzug in dieser Disziplin.

Ein ähnlich ungewöhnliches Design zeichnet das Kik Analogmodem II aus. Auch hier fällt die Dokumentation der AT-Befehle auf. Sie sind nach Funktionsgruppen sortiert - für alte DFü-Hasen etwas gewöhnungsbedürftig. Wer die Kommandos benötigt, wird unter Umständen länger suchen müssen als sonst gewohnt. Beispielsweise ist die Einsortierung des Befehls AT&Zn, mit dem man die Kurzwahlregister mit oft benötigten Telefonnummern füttert, im Bereich der Meldecodes (Statusmeldungen nach dem Handshake) ziemlich deplaziert. Am meisten Punkte sammelt es mit dem Lieferumfang, dessen Hauptmerkmal die integrierte Software XtreemMachine darstellt. Alten DFü-Hasen wird die Verwandtschaft zum VoiceConnect, einem Anrufbeantworter mit reichhaltigen Fax- und Mailboxfunktionen, auf Anhieb auffallen.

Auch das GVC Faxmodem hat seine Stärken im Lieferumfang. Da muß es sich aber den beiden TKR-Modems Fax Master sowie Tristar geschlagen geben. Gegen die reich bestückte TKR-CD, die keine heute verbreitete Rechnerplattform unberücksichtigt läßt, nehmen sich selbst die vom GVC-Modem doppelt aufgebotenen Lösungen für Terminalemulation und Faxbetrieb bescheiden aus.

Das Fax Master bietet ferner auch einen Treiber für Windows 95. Daran mißfiel jedoch, daß die Modem-Namen für das von Windows 95 verwendete Dialogfenster viel zu lang sind und deren Bedeutung daher im dunkeln bleibt (es sei denn, man lädt die Treiberdatei in einen Texteditor, der hinsichtlich der Textbreite natürlich nicht so eingeschränkt ist). Die eigentlich gut geratene Dokumentation macht es dem Anfänger unnötig schwer, denn das Handbuch ist einerseits recht ausführlich, andererseits fehlt der Index. Obendrein stehen im Inhaltsverzeichnis keine Seitenangaben, sondern nur Kapitelnummern - das Suchen hätte man auch leichter machen können.

überraschend schnell brachte Microcoms OfficePorte Voice die Disziplin Datenübertragung hinter sich - kein anderes Modem des Testfelds erreichte auf den verschiedenen Leitungen so gute Durchsatzraten. Allerdings lag uns zum Test eine Vorversion des Serienmodells vor. Wie sich einst beim Prototypen des Motorola-Modems 3400 gezeigt hat, können die Unterschiede zum Serienmodell recht drastisch ausfallen [7]. Wir werden daher das Office Porte neben einigen Nachzüglern zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal unter die Lupe nehmen.

Ansonsten gab es nur kleinere Mängel zu beanstanden. Beispielsweise möchte das Installationsprogramm des mitgelieferten FocalPoint das Modem komplett selbst konfigurieren, kann aber keine Amtsleitung finden, wenn das - nicht standardgemäße - Freizeichen von einer Tk-Anlage kommt. Das hat zum Beispiel XtreemMachine zur Zufriedenheit gelöst.

FocalPoint breitet sich außerdem bei einer Vollinstallation auf 10 MByte aus - ein für die gebotene Zahl an Funktionen beachtliches Vedrängungsvolumen.

Des weiteren erscheint die Installationsroutine unüberlegt, denn nach dem erfolgten Einrichten der Software und dem Neustart von Windows 95 meldete sich das Betriebssystem zunächst indisponiert: `Die folgenden Systemdateien wurden von einem Programm gegen die älteren Versionen ausgetauscht: system\msacm.dll sowie system\msacm.drv´. Nach einem weiteren Neustart hatte Windows 95 die überschriebenen aktuellen Dateien wieder instand gesetzt und lief problemlos.

Nicht gar so schnell, aber mit deutlichen Pluspunkten in mehreren Bereichen belegt das MicroLink 33.6TQV zusammen mit dem Tristar gleichfalls einen vorderen Rang. Alle Kriterien zusammengenommen, hinterließ es einen ausgewogenen Eindruck.

Insgesamt fiel erfreulich auf, daß bis auf eine Ausnahme alle Geräte die Mindestanforderungen hinsichtlich Stabilität und Geschwindigkeit erfüllen konnten. Klar ist aber auch, daß man die von manchen gezeigten Spitzenleistungen in der Praxis nicht oft zu Gesicht bekommen wird. Man sollte vor dem Kauf prüfen, ob der vorhandene Anschluß zumindest auf absehbare Zeit digital vermittelt werden wird - dann, und bei Connects mit schnellen Internet-Providern oder mit Mailboxen, wird man die Kapazität der neuen Elite besser ausschöpfen können. (dz)

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Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Laut Shannons Theorem kann man die übertragungsgeschwindigkeit mit analogen Verfahren unter den gegebenen Leitungsbedingungen nicht mehr steigern [3]. Findige Ingenieure entwickeln aber für das Frühjahr 1997 neue Modems, die noch mehr aus den Leitungen herausquetschen werden - bis zu 56 kBit/s. Sie verwenden dabei aber neue Methoden, die auf die digitale Vermittlungstechnik angewiesen sind [3].

Die hohe Transfergeschwindigkeit wird nur in der Download-Richtung zur Verfügung stehen und zunächst nur für Internet-Anwender interessant sein. Auf der Gegenseite benötigt man für die 56-kBit-übertragung nämlich eine speziell ausgerüstete Gegenstelle. In der Upload-Richtung, also vom Endanwender zum Internet, wird weiterhin die herkömmliche analoge Technik verwendet, die je nach Leitungsbeschaffenheit bis zu 33,6 kBit/s erreicht.

Wer an dieser Geräteklasse interessiert ist, sollte beim Kauf eines aktuellen V.34-Modells ein besonderes Augenmerk auf die Upgrade-Fähigkeit geben. Einige kann man nachträglich per EPROM-Tausch für die 56k-Technik umrüsten.

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Baud: Anzahl der Schrittwechsel pro Sekunde, benannt nach dem französischen Erfinder Baudot. Da dieser Begriff allzu oft falsch verwendet wurde, ist er nicht mehr gebräuchlich. Statt dessen hat sich der Begriff Symbolrate durchgesetzt. Mit Baud wurde ursprünglich die Morsegeschwindigkeit angegeben, später stand der Begriff für die Anzahl der Zustandswechsel pro Sekunde auf einer elektrischen Leitung. Ein 2400-Baud-Modem überträgt 2400 Bit pro Sekunde. Mit fortschreitender Modem-Entwicklung konnte man jedoch pro Baud (Zustandswechsel) mehr als ein Bit übertragen. Beispielsweise konnte man mit der Einführung der V.32bis-Technik bei 2400 Baud 14 400 Bit/s übertragen. Fälschlicherweise sprachen aber viele von 14 400 Baud. Natürlich wäre Baud für die Geschwindigkeitsangabe der seriellen Schnittstelle angebracht, denn sie überträgt pro Schritt stets nur ein Bit pro Sekunde.

bps: Bit/s - wird oft aber fälschlicherweise auch für Bytes pro Sekunde verwendet. cps: Characters per second - Zeichen beziehungsweise Bytes pro Sekunde.

DCE: Data Communications Equipment - Datenübertragungseinrichtung (DüE), zum Beispiel ein Modem.

DTE: Data Terminal Equipment - Datenendeinrichtung (DEE), zum Beispiel Computer mit Fax oder Terminalprogramm.

Modem: Modulator/Demodulator.

ITU: International Telecommunication Union.

RTS/CTS: Hardware-Handshake - Datenflußsteuerung zwischen Computer und Modem.

TAE: Telekommunikations-Anschluß-Einheit - Anschlußdose der Telekom.

UART: Universal Asynchronous Receiver/Transmitter - übertragungsbaustein der seriellen Schnittstelle.

Symbolrate: Anzahl der Schrittwechsel pro Sekunde. Mit jedem Schritt können ein oder auch mehrere Bit übertragen werden. Zum Beispiel wird die derzeit höchste analoge übertragungsrate von 33 600 Bit pro Sekunde mit einer Symbolrate von 3429 erzielt.

V.42: Ein standardisiertes Verfahren zur Fehlerkorrektur zwischen den Modems.

V.42bis: Ein standardisiertes Verfahren zur Datenkompression zwischen Modems mit Kompressionsfaktoren zwischen 2:1 und 4:1. V.42bis kann bereits komprimierte Daten selbständig erkennen und unterläßt dann Kompressionsversuche, so daß man es praktisch ständig eingeschaltet lassen kann.

Xon/Xoff: Software-Handshake - Datenflußsteuerung zwischen Computer und Modem.

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