Sharespresso – NFC-Bezahlsystem für Kaffeevollautomaten

Sharespresso – NFC-Bezahlsystem für Kaffeevollautomaten

Praxis & Tipps | Projekt

Die Artikel zu kreativen Hardware-Hacks aus c't 2/16 haben unter anderem gezeigt, wie eine Anwendung auf einem Arduino einen Kaffeevollautomaten mit einem simplen Abrechnungssystem versieht. Hier liefern wir ergänzendes Material und begleiten den Einsatz in unserer eigenen Kaffeküche.

Die Grundlage für unser Projekt bildet Oliver Krohns Coffeemaker-Payment-System. Wir haben es erweitert und begonnen, es an unserer Bedürfnisse anzupassen.

Sie finden einen zum Sharepresso-Artikel in c't 2/16 passenden Schnappschuss der Arduino-Sketches hier:

Alternativ veröffentlichen wir den aktuellen Stand des Projekts auch auf Github:

https://github.com/psct/sharespresso

Der Artikel zeigt noch den Anschluss der Kaffeemaschine an Pin 4 und 5 des Arduino.
Besser sind Pin 2 und 3, weil sie Konflikte mit dem SD-Card-Reader auf einem Ethernet-Shield vermeiden.

Nach weiteren Experimenten mit diversen Arduino-Komponenten hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Kaffeemaschine nicht an den Pins 4 und 5 anzuschließen, sondern an 2 und 3. Die Fritzing-Schaltpläne und die Arduino-Sketches haben wir entsprechend aktualisiert. Die Änderung schien uns angezeigt, weil die gängigen Ethernet-Shields einen SD-Card-Reader mitbringen, der ebenfalls Pin 4 benutzen möchte

Die günstigeren RFID-Reader haben bei unseren Experimenten nicht jede RFID-Karte erkannt. Mifare-Classic gibt immer, Ultralight nicht in jedem Fall.

Wir hatten anhaltende Probleme mit einem "Billig-Ethernet-Shield", langen Netzwerkkabeln und bestimmten Switches. Die Syslog-Bibliothek hängt gern, wenn das Ethernet-Shield nicht richtig "lebt".

Vielleicht. Wir wissen es nicht. Wir haben es mit der X7 beziehungsweise baugleichen Franke Saphira und Jura S95 erfolgreich probiert. Die verlinkte Dokumentation nennt ein paar Modelle mehr. Versuch macht klug!

Oliver Krohn hatte mit seinem Projekt den Grundstein auf dem Arduino gelegt. Für die meisten Anwendungen reicht der aus. Außerdem ist es spannend, in einem solchen Projekt nicht ständig aus dem Vollen zu schöpfen.

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