The Beast Inside: First-Person-Horror-Game mit düsterer Atmosphäre

The Beast Inside: First-Person-Horror-Game mit düsterer Atmosphäre

Test & Kaufberatung | Spielekritik

Rechtzeitig zu Halloween erschienen ist das First-Person-Horror-Game The Beast Inside. Der Gruselspaß mit spannender Story und düsterer Atmosphäre ist allerdings nichts für schwache Nerven.

Als der Kryptoanalytiker Adam und seine Frau Ende der 1970er Jahre aus der Großstadt aufs Land ziehen, wirkt alles noch recht idyllisch. Das Haus steht mitten in der Natur, ist umgeben von Bäumen und Bächen und liegt weitab der Zivilisation. Alles in allem also ein friedlicher Ort. Doch natürlich ist längst nicht alles so, wie es scheint.

Halloween-Grusel bei c't zockt: The Beast Inside

Auf der Suche nach Farbe stößt Adam auf das mysteriöse Tagebuch von Nicolas Hyde, der das Haus früher bewohnte. Das ist dann auch der Auftakt zu einem Alptraum. Versetzt ins 19. Jahrhundert spielt man nun aus der Sicht des Tagebuchautors. Auf der Suche nach dessen Familie begegnen diesem seltsame, gefährliche Kreaturen.

c't zockt: die Gamer von c't und heise online

c't zockt sammelt die Gamer des c't Magazins und von heise online. Wir spielen Games quer Beet, gern Indie- und Early-Access-Spiele, haben ein Herz für Retro-Titel und wagen uns gelegentlich in die Virtual Reality. Wir streamen Live-LAN-Parties aus unserem Videostudio auf YouTube und vom heimischen Rechner aus immer montags und donnerstags auf Twitch. In unserem YouTube-Kanal gibts außerdem regelmäßig neue Let's Plays, Tutorials und Mitschnitte unserer Streams.

Das Spiel The Beast Inside des polnischen Studios Illusion Ray ist nichts für schwache Nerven. Mit dem Sprung in die Vergangenheit ändert sich die Atmosphäre schlagartig. Im Gegensatz zur ruhigen und einladenden Umgebung des Jahres 1979 wirkt das Jahr 1864 sehr düster. In der First-Person-Perspektive läuft man nun durchs Spiel, löst Rätsel und sammelt und verschiebt Gegenstände, um voran zu kommen. Doch kaum versucht man, das Haus mit Kerzen zu beleuchten, tauchen erste ungeladene Gäste auf. Das ist der Startschuss für eine ganze Reihe an Schreckmomenten, die noch folgen werden.

Die detailreiche Grafik von The Beast Inside wurde mit Hilfe von Photogrammetrie-Technik generiert.

Das Horror-Spiel The Beast Inside punktet mit einer fesselnden Story, aber auch mit vielen Interaktionsmöglichkeiten. Besonders die Ausarbeitung der Gegenstände ist gelungen. Man kann mit fast jedem Gegenstand interagieren, man kann vieles werfen, beiseiteschieben oder anheben. Die Art, wie man mit den Dingen umgeht, beeinflusst dabei auch das Spielgeschehen. Beeindruckend ist die mit Hilfe von Photogrammetrie erschaffene, sehr detailreiche Grafik des Spiels.

Die düstere Atmosphäre und die häufigen Schreckmomente machen The Beast Inside zu einem wunderbar grusligen Spiel. Aktuell gibt es das Horror-Game The Beast Inside für 20,99 Euro auf Steam. (lmd)