Ubuntu neu aufgelegt

Ubuntu 11.04 Desktop installieren und anpassen

Praxis & Tipps | Praxis

Bei der Entwicklung von Ubuntu 11.04 stand die Erprobung neuer Techniken im Vordergrund. Das auffälligste Ergebnis ist der neue Standard-Desktop Unity, aber auch die Installation und die Hardware-Erkennung haben die Entwickler verbessert.

Ubuntu 11.04 ist die neueste Ausgabe der beliebtesten Desktop-Linux-Distribution weltweit. Während bei den letzten Versionen in erster Linie auf Stabilität geachtet wurde, erprobt Hersteller Canonical in der aktuellen Version neue Techniken: Das prominenteste Beispiel ist der neue Standard-Desktop Unity, der auf allen Geräten vom Smartphone bis zum PC eine einheitliche Bedienung ermöglicht. Mit LibreOffice anstatt OpenOffice wurde zudem das Office-System ausgetauscht, daneben gab es viele Detailverbesserungen und neue Treiber, mit denen Ubuntu auf noch mehr Rechnern reibungslos laufen soll.

Trotz aller technischen Neuerungen blieb die Stabilität nicht auf der Strecke, Abstürze muss man also nicht befürchten. Wer sich davon lieber selbst überzeugen möchte, bevor er Ubuntu installiert, kann das Linux-System einfach von der Heft-DVD starten.

Die doppelseitige Heft-DVD enthält Ubuntu 11.04 Desktop für PCs in zwei Varianten: Auf der Vorderseite für 32-Bit-Prozessoren und auf der Rückseite für 64-Bit-Prozessoren. Wie bei allen DVDs gilt, dass oben drauf steht, was sich unten drunter befindet – wenn Sie die DVD also mit der Beschriftung „32 Bit“ nach oben einlegen, starten Sie die 32-Bit-Version; steht oben „64 Bit“ drauf, booten Sie die 64-Bit-Variante.

Die Heft-DVD bietet die Möglichkeit, Ubuntu zunächst im Live-Betrieb auszuprobieren, bevor man es auf der Festplatte installiert.

Nachdem Sie die Sprache eingestellt haben, können Sie im Bootmenü zwischen mehreren Betriebs- und Installations-Modi wählen. Hinter dem ersten Menüpunkt verbirgt sich das Live-System, mit dem Sie Ubuntu zunächst ausprobieren können. Die Funktionen entsprechen weitgehend dem eines auf der Festplatte installierten Ubuntu, allerdings gehen Ihnen beim Neustart alle Daten verloren, die Sie nicht zuvor von Hand auf einem USB-Stick oder einer der Festplatten gespeichert haben. Auch arbeitet Ubuntu im Live-Betrieb von der DVD aufgrund der vergleichsweise sehr langen Zugriffszeiten und niedrigen Datentransferrate sehr viel langsamer als ein auf Festplatte installiertes System. Das macht sich insbesondere beim Aufruf von Programmen und beim Öffnen von Menüs bemerkbar.

Auch wenn der Eintrag im Bootmenü suggeriert, man könne Ubuntu im Live-Betrieb nicht installieren, ist dies sehr wohl möglich – das Icon des Installationsprogramms finden Sie prominent auf dem Desktop. In der Praxis empfiehlt sich dieser Weg sogar, da man so neben der recht langwierigen Installation zum Beispiel im Internet surfen oder mit Office arbeiten kann. Man muss nur darauf achten, vor dem am Ende der Installation fälligen Neustart etwaige neu angelegte Dateien in Sicherheit zu bringen.

Der zweite Eintrag im Bootmenü startet direkt die grafische Ubuntu-Installation. Abgesehen vom fehlenden Desktopsystem und einer etwas kürzeren Bootzeit unterscheidet sich dieser Modus nicht von der Installation im Live-Betrieb. Der Textmodus-Installation, dem dritten Eintrag im Bootmenü, fehlt darüber hinaus die grafische Oberfläche, dafür bietet sie erfahrenen Ubuntu-Anwendern zusätzliche Möglichkeiten bei der Installation – etwa die Einrichtung von Software-RAIDs und LVM.

Sollte Ubuntu auf Ihrem Rechner nicht im Live-Betrieb starten oder es zu Fehlern bei der Installation kommen, können Sie mit den Menüpunkten „CD/DVD auf Fehler prüfen“ und „Arbeitsspeicher testen“ zwei möglichen Fehlerquellen auf die Spur kommen. Während die Datenträgerüberprüfung ein sehr eindeutiges Ergebnis liefert, kann man sich bei ein oder zwei fehlerfreien Durchläufen Arbeitsspeicher-Tests nicht sicher sein, dass nicht doch ein RAM-Baustein defekt ist. Nur wenn der Test einen fehlerhaften Speicherbereich meldet, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen echten Defekt handelt.

Wählt man den letzten Eintrag des Bootmenüs, startet Ubuntu im Rettungsmodus. Der Rettungsmodus dient dazu, ein installiertes Ubuntu von Hand zu reparieren, indem das Rettungssystem die Systempartition einbindet und dort eine Shell startet. Wie bei der Textmodus-Installation gibt es auch im Rettungsmodus keine grafische Oberfläche, zudem muss man vereinzelt mit englischen Dialogen rechnen, da die Übersetzung noch nicht vollständig ist. In der Praxis ist es meist einfacher, statt des Rettungsmodus das Live-System zu starten und dort die Systempartition von Hand einzubinden, bevor man sich an die Problemlösung macht.

Die Installation von Ubuntu erledigt in jedem Fall das Programm Ubiquity, egal, ob man im Bootmenü unmittelbar den Installationsmodus auswählt oder die Installation aus dem Live-System heraus über das Desktop-Icon anstößt.

Ubiquity präsentiert bei der grafischen Installation zunächst eine kurze Übersicht der wichtigsten Systemvoraussetzungen und fragt, ob gleich im Anschluss an die Installation alle verfügbaren Updates heruntergeladen werden sollen. Sofern eine Internetverbindung zur Verfügung steht, ist dies eine gute Idee, da dann noch vor dem ersten Start eine aktualisierte Version des Bootloaders installiert wird. Zudem können Sie das MP3-Plug-in von Fluendo nachinstallieren lassen, das zur Wiedergabe von MP3-Dateien benötigt wird.

Weitere Möglichkeiten, den Installationsumfang anzupassen, gibt es nicht. Wir empfehlen mindestens 20 GByte für die Systempartition, damit für weitere Programme und Daten genügend Platz bleibt. Erst nach der Installation können Sie nicht benötigte Programme aus Ihrer Ubuntu-Installation entfernen. Dies ist der Arbeitsweise von Ubuntu geschuldet, das zur Installation lediglich ein vorbereitetes Dateisystem auf die Festplatte kopiert.

Die Partitionierung erledigt man in Ubuntu 11.04 meist mit einem Mausklick. Wer ausgefallene Wünsche hat, kann die Festplatte unter „Etwas Anderes“ auch selbst aufteilen.

Den Dialog zur Festplattenpartitionierung haben die Entwickler in Ubuntu 11.04 weiter vereinfacht. Die meisten Anwender wählen nur noch eins der angegebenen Szenarien, üblicherweise sind dies eine Parallelinstallation neben dem vorhandenen Betriebssystem oder die Installation von Ubuntu als alleiniges System auf der Festplatte. War zuvor bereits ein Ubuntu installiert, kann man außerdem das installierte System aktualisieren – wobei es sich hier empfiehlt, stattdessen das alte System von Festplatte zu starten, die Heft-DVD einzulegen und dann das Update durchführen zu lassen.

Das Standard-Dateisystem von Ubuntu ist nach wie vor Ext4. Wer den Partitionierungsvorschlag von Ubiquity übernimmt und die ganze Festplatte für Ubuntu reserviert, erhält eine primäre Partition mit Ext4-Dateisystem für das Betriebssystem und eine Swap-Partition als logisches Laufwerk im erweiterten Bereich. Installiert man Ubuntu parallel zu einem anderen Betriebssystem, erhält man ebenfalls eine Systempartition mit Ext4-Dateisystem und eine Swap-Partition für die Speicherauslagerung, wobei die Partition des vorhandenen Betriebssystems automatisch verkleinert wird.

Alternative Dateisysteme lassen sich nur bei der manuellen Partitionierung unter dem Punkt „Etwas Anderes“ auswählen. Ubuntu 11.04 unterstützt hier alle gängigen Linux-Dateisysteme, angefangen bei Ext2/3/4 über ReiserFS, JFS und XFS bis hin zu Btrfs: Letzteres sollte Ext4 bereits als Standard-Dateisystem beim Vorgänger-Release von Ubuntu ablösen, ist jedoch weiterhin in der Erprobung.

Auch bei Ubuntu 11.04 ist die Integration von Btrfs noch nicht einwandfrei. Verwendet man Btrfs für die Systempartition ohne zusätzliche Bootpartition mit einem anderen Dateisystem, beschwert sich der Bootloader Grub2 bei jedem Systemstart über eine unvollständige Datei und wartet auf eine Bestätigung des Benutzers. Zwar bootet Ubuntu dann, man gelangt jedoch nicht in das Grub2-Menü, sodass man weder andere Betriebssysteme starten noch die Bootkonfiguration in Grub2 bearbeiten kann. Abhilfe schafft eine zusätzliche, rund 100 MByte große Boot-Partition mit einem Ext-Dateisystem, die unter /boot eingebunden werden muss. Die Ubuntu-Entwickler kennen das Problem, die Beseitigung dürfte aber noch ein wenig auf sich warten lassen – es wurde lediglich auf die Wunschliste gesetzt und nicht auf die Liste der dringend zu behebenden Fehler.

Wer mehrere Festplatten zu einem Software-RAID zusammenfassen, seine Partitionen lieber mit LVM verwaltet oder gar iSCSI-Laufwerke einbinden möchte, muss die wenig komfortable Textmodus-Installation verwenden. Nur dort gibt es die entsprechenden Dialoge, es gibt dabei aber wenig Hilfestellung, insbesondere was die Konfiguration des Bootloaders angeht. Hier benötigt man einige Erfahrung, um das System unfallfrei aufzusetzen, Einsteigern und Normalanwendern ist davon abzuraten.

Unmittelbar nach der Partitionierung beginnt Ubiquity im Hintergrund damit, Ubuntu 11.04 auf die Festplatte zu kopieren, um Zeit zu sparen. Im Vordergrund werden noch verschiedene Einstellungen wie Zeitzone, Tastaturbelegung und die Benutzerdaten nebst Passwort abgefragt. Beim Dialog für die Benutzerdaten lässt sich bestimmen, ob das Home-Verzeichnis des Benutzers verschlüsselt wird und ob Ubuntu für die Anmeldung an der grafischen Oberfläche das Passwort abfragt.

Die Anmeldung ohne Passwort ist wenig sinnvoll, da dann jedermann an die Dateien des Benutzers herankommt, indem er einfach den Rechner ausschaltet und neu startet. Andererseits befreit diese Einstellung aber nicht von der Notwendigkeit, das Passwort einzugeben: So erfragt der Bildschirmschoner stets das Benutzerpasswort, bevor er den Rechner wieder frei gibt, und auch für Administrator-Privilegien ist weiter die Eingabe des Benutzerpassworts erforderlich.

Wie sich Ubuntu nach dem ersten Start von Festplatte präsentiert, hängt von der Grafikkarte ab: Gibt es einen freien Treiber mit Hardware-3D-Beschleunigung, bekommt man den neuen Standard-Desktop Unity zu sehen. Ohne 3D-Beschleunigung schaltet Ubuntu automatisch auf den Gnome-2-Desktop um – obwohl es in den Ubuntu-Repositories eine 2D-Variante von Unity gibt. Dies betrifft unter anderem alle Systeme mit ATI-Grafikkarte, deren freier Treiber keine 3D-Unterstützung bietet, sowie alle Nvidia-Grafikkarten, die für die 3D-Unterstützung den proprietären Treiber des Herstellers benötigen.

Um die Installation proprietärer Treiber und Firmware-Dateien kümmert sich das Programm Jockey. Findet es Hardware, die zusätzliche Software benötigt, findet man am oberen Bildrand das Symbol einer Steckkarte.

Für die Installation proprietärer Treiber und Firmware-Dateien, sei es für die Grafikkarte, den WLAN-Adapter oder den Drucker, ist das Programm Jockey zuständig. Man findet es unter Gnome 2 unter der Bezeichnung „Zusätzliche Treiber“ im Menü „System/Systemverwaltung“ und bei Unity in der Liste aller Anwendungen am Ende. In der Regel wird Jockey jedoch selbst aktiv und blendet in dem Panel am oberen Bildrand eine Steckkarte als Symbol ein, wenn es Hardware gefunden hat, die zusätzliche Software benötigt. Dann genügt ein Klick auf das Symbol, um aus der Liste der Treiber zu wählen.

In vielen Fällen ist nach der Treiberinstallation ein Neustart des Rechners erforderlich, weshalb es wenig Sinn hat, Jockey im Live-Modus von DVD zu benutzen, auch wenn Jockey den Treiber anbietet. Hat man einen proprietären Grafiktreiber nachinstalliert und neu gestartet, schaltet Ubuntu automatisch auf den neuen Standard-Desktop Unity um.

Kennt Ubuntu 11.04 einen Drucker noch nicht, konsultiert es die Druckerdatenbank der Linux Foundation, um einen passenden Treiber aus dem Internet herunterzuladen.

Eine Neuerung in Ubuntu 11.04 ist, dass die Hardware-Erkennung bei unbekannten Druckern automatisch eine Treiberdatenbank bei der Linux Foundation abfragt. Auf diese Weise lassen sich auch solche Druckertreiber automatisch nachinstallieren, die bei der Veröffentlichung der Linux-Distribution noch nicht verfügbar waren. Epson ist einer der ersten Hersteller, der seine Treiber in die freie Druckerdatenbank eingetragen hat.

Schließt man einen unbekannten Drucker an, im Test verwendeten wir dafür den von Haus aus nicht unterstützten Multifunktionsdrucker Epson Stylus SX218, und in der Druckerdatenbank findet sich ein passender Treiber, so bietet ihn Jockey zur Installation an. Anschließend erfolgt automatisch die normale Druckereinrichtung, sodass der Drucker gleich verwendet werden kann.

Die auffälligste Neuerung von Ubuntu 11.04 ist Unity: Der neue Standard-Desktop wurde in Ubuntu 10.10 Netbook Remix erstmals eingesetzt und wurde auf die Anforderungen mobiler Geräte mit kleinen Displays optimiert, bei denen Programme meist im Vollbild laufen, damit alle Elemente angezeigt werden können. Daher haben die Programmierer zum Beispiel die Menüs der Programme in die Leiste am oberen Bildrand verlegt. Einen ausführlichen Artikel zu Unity finden Sie auf der nächsten Seite, dieser Artikel beschränkt sich auf die grundlegende Bedienung.

Der neue Standard-Desktop Unity wurde ursprünglich für Ubuntus Netbook Remix entwickelt und daher auf kleine Bildschirme optimiert. Die Bedienung unterscheidet sich in weiten Teilen vom bisher eingesetzten Gnome Desktop.

Die Kernelemente von Unity sind der Launcher auf der linken Seite des Bildschirms sowie das Dash, das entweder über das Ubuntu-Logo in der oberen Programmleiste oder über die Windows-Taste (Super-Taste) aufgerufen wird. Unity ist darauf ausgelegt, dass der Anwender im Alltag immer die gleichen Programme benutzt. Diese Programme kann er im Launcher ablegen und darüber leicht starten, zudem zeigt der Launcher gerade laufende Anwendungen durch eine Hervorhebung des Icons sowie Dreiecke an den Seiten an. Seltener benötigte Programme startet man über das Dash. Auch dieses bietet zunächst nur die vermeintlich wichtigsten Anwendungen wie den Browser, das E-Mail-Programm und den Musik-Player an, listet darüber hinaus noch einige (meist) thematisch zusammenhängende Programme aus den Ubuntu-Repositories auf. Findet man nicht, was man sucht, gibt man den Suchbegriff einfach im Suchfeld oberhalb der Anwendungen im Dash ein und erhält wiederum eine Liste installierter und nachinstallierbarer Programme.

Die Suchfunktion des Dash zeigt in der Ergebnisliste nur Programme mit GUI an. Kommandozeilenprogramme wie den Midnight Commander findet man nur über die Synaptics-Paketverwaltung.

Für eine komfortable Installation zusätzlicher Software ist das Dash unmittelbar an das Ubuntu Software-Center angebunden. Klickt man auf einen der Installationsvorschläge, startet das Software-Center und beginnt mit der Installation. Allerdings findet man über die Dash-Suche und das Software-Center lediglich Programme mit GUI. Kommandozeilenprogramme wie zum Beispiel den Midnight Commander oder Systemdienste zeigen beide Programme nicht an, dafür muss man weiterhin Synaptics starten oder apt-get auf der Kommandozeile bemühen.

Die Bedienung von Unity ist für erfahrene Ubuntu-Anwender zunächst ungewohnt. Programme werden zum Beispiel nur mehr mit einem einfachen Klick gestartet und nicht mehr per Doppelklick wie bei Gnome 2.32, was anfangs dazu führt, dass man Programme versehentlich doppelt aufruft. Die Umgewöhnung lohnt sich aber spätestens dann, wenn man neben dem Desktop-Rechner noch ein Netbook oder ein Tablet mit Ubuntu 11.04 einsetzt: Durch die Vereinheitlichung, bei der sogar die Position des Launchers überall gleich ist und sich auch nicht mit Bordmitteln verändern lässt, findet man sich sofort auf jedem Gerät zurecht. (mid)

[1] Thorsten Leemhuis, Erstkontakt, Linux-Desktop Gnome 3 sinnvoll einsetzen, c’t 9/11, S. 178

Gnome 3 mit der Gnome Shell gibt es offiziell bei Ubuntu 11.04 nicht, man muss die fehlenden Pakete aus einem PPA-Repository nachinstallieren.

Zurück zu Gnome

Wer sich nicht mit Unity anfreunden kann, wählt bei der Anmeldung einfach als Sitzungstyp „Ubuntu Classic“ und bekommt dann den althergebrachten Gnome-2.32-Desktop. Dieser Sitzungstyp lässt sich auch leicht über das Programm „Anmeldebildschirm“ als Standard festlegen, falls man Unity dauerhaft loswerden möchte.

Das von der Ubuntu-Gemeinde mit Spannung erwartete Gnome 3 gibt es bei Ubuntu 11.04 gar nicht – dabei sollte es bereits in der Vorgängerversion zum Standard-Desktop gekürt werden. Wer Gnome 3 mit der Gnome Shell [1] dennoch ausprobieren möchte, muss auf ein von Ubuntu-Anwendern betreutes PPA-Repository (Personal Package Archives) ausweichen. Dazu trägt man in der Synaptic-Paketverwaltung unter „Einstellungen/Paketquellen“ folgendes zusätzliches Repository ein:

deb http://ppa.launchpad.net/gnome3-team/gnome3/ubuntu natty main 

Nach der obligatorischen Aktualisierung der Paketlisten findet man über die Suchfunktion nun das Paket gnome-shell und merkt es nebst aller Abhängigkeiten zur Installation vor. Ein Klick auf „Anwenden“ schließt die Installation ab. Bei der nächsten Anmeldung findet man dann „Ubuntu Gnome Shell Desktop“ als weiteren Sitzungstyp – und kann diesen über die für Gnome 2.32 beschriebene Methode auch zum neuen Standard erheben.

Das Desktop-Linux

Artikel zum Thema "Desktop-Linux" finden Sie in c't 12/2011:

  • Ubuntu 11.04 installieren und anpassen - Seite 120
  • Die neue Oberfläche Unity - Seite 124

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