Web-Tipps: Kunst, Musik-Cover, Handelsregister

Web-Tipps  Kunst, Musik-Cover, Handelsregister

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Alles über ein Online-Museum, in dem man Kunst auch zu Hause genießen kann, eine beeindruckende Datenbank, die Original- und Coversongs verknüfpft sowie Handelsregister-Transparenz.

https://useum.org

https://useum.org/download-artworks

Einen Besuch im Louvre oder in anderen renommierten Kunsthallen kann das Useum zwar nicht ersetzen, als eine Art Online-Museum lädt die Plattform aber durchaus zum Verweilen ein. Kunstwerke, darunter zahlreiche der alten Meister wie Van Gogh oder Manet, lassen sich nach Kriterien wie Kunstrichtung, Museum und Künstler aufspüren und in digitaler Pracht am Bildschirm darstellen.

Tausende dieser Werke darf man zudem – vollkommen legal, gratis und ohne Einschränkungen – im JPG-Format und hoher Auflösung herunterladen und weiterverwerten. Das gilt ebenso für die kuratierten Wallpaper-Dateien für Laptop- und Handy-Bildschirme. Auf Werke aus dem Louvre, der mit mehr als 500 Künstlern vertreten ist, muss man beim Download jedoch leider verzichten. (hob)
(Tobias Engler)


https://secondhandsongs.com


Die beindruckend große Datenbank Secondhandsongs verknüpft Songs und ihre Originalinterpreten mit Cover-Versionen der Stücke. So macht sie es etwa möglich, die Originale zu gecoverten Songs zu finden. Es macht Freude, darin zu stöbern, weil der Service wo immer möglich die Musik dazu anbietet – etwa über eingebundene YouTube-Videos.

So manche Überraschung tritt zu Tage: Sucht man beispielsweise nach Sting, findet die Datenbank 46 Cover-Versionen des populären Hits „Englishman in New York“. Den weit weniger bekannten Sting-Song „Fields of Gold“ coverten aber gleich 146 Künstler. Das ist natürlich nichts gegen Summertime von George Gershwin. Der Hit aus dem Musical Porgy and Bess aus dem Jahr 1935 wurde laut Datenbank 1821 mal gecovert! (hob)


https://opencorporates.com/companies/de

https://offeneregister.de

https://www.unternehmensverzeichnis.org/

https://www.firminform.de/

Das britische Transparenz-Portal Open Corporates hat Anfang Februar mehrere Millionen Einträge aus dem deutschen Handelsregister veröffentlicht und abfragbar gemacht. Die Daten stammen von der Open Knowledge Foundation Deutschland. Sie lassen sich unter offeneregister.de auch über ein API einbinden oder in mehreren Formaten komplett herunterladen. Insgesamt sind 5,3 Millionen Unternehmen und Geschäftsführer darin geführt, von denen 2,3 Millionen aktuell im Handelsregister stehen, 2,9 Millionen sind bereits wieder daraus gelöscht.

Diese Daten bilden einen Schatz nicht nur für recherchierende Journalisten, sondern für jeden, der sich beispielsweise über eine Firmenhistorie informieren will. NDR-Journalisten haben darin bereits bislang unbekannte Firmenverbindungen entdeckt, „die eine Rolle in einem Mafiaverfahren spielen könnten“, teilten sie mit. Das Besondere an der Aufbereitung ist, das sich gezielt nicht nur nach Firmennamen, sondern auch nach Personen suchen lässt.

Damit ergänzt Open Corporates bisherige Online-Informationsmöglichkeiten. Bei Unternehmensverzeichnis.org ist immerhin schon länger möglich, valide und aktuelle Handelsregisterdaten zu erhalten – wenn auch teilweise kostenpflichtig. Und die Bundesdruckerei führt unter Firminform ein brauchbares Verzeichnis. Vorteil hier: Die Basisvariante ist kostenfrei, außerdem lassen sich damit zwei Firmen-Alerts einrichten – man erhält dann eine Mail, wenn der Handelsregistereintrag eines Unternehmens aktualisiert wurde. (hob)

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