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Trends & News | Web-Tipps

www.astronomie.de/
www.dkrz.de/mirror/tnp/nineplanets.html
www.fourmilab.ch/cgi-bin/uncgi/Solar/action?sys=-Sf
nedwww.ipac.caltech.edu/
www.stsci.edu/
www.jpl.nasa.gov/
images.jsc.nasa.gov/
www.eso.org/

Auch wenn der Nachthimmel verhangen ist, können sich pfiffige Sterngucker den Blick zu den Sternen freihalten - mit Websites, die außer traumhaften Bildern auch hochkarätige Informationen und Daten zu Themen der Astronomie liefern. Als guter Einstieg kann Astronomie.de dienen. Einen multimedialen Ausflug zu den planetaren Nachbarn im Sonnensystem erlaubt The Nine Planets, während The Solar System Live die passenden aktuellen Bahndaten beisteuert. Wer hingegen genaueren Einblick in physikalische Daten ferner Galaxien nehmen möchte, der wird bei der NASA/IPAC Extragalactical Database fündig.

Wunderschöne Aufnahmen von fernen und sehr fernen Himmelskörpern, Nebeln und anderen Objekten des Alls funkt das Hubble-Weltraumteleskop aus dem Erdorbit herunter. Auf der Site des Hubble Space Telescope Science Institute finden sich außerdem noch Beobachtungsdaten und Projektinfos.

Im NASA Jet Propulsion Laboratory werden die Fäden bei Forschungsmissionen mit Raumsonden gezogen. Passend dazu zeigt die NASA JSC Digital Image Collection vorwiegend erstmals veröffentlichte Bilder von Missionen der amerikanischen Raumfahrtbehörde.

Auch Europa richtet seinen Blick ins All, allerdings auf dem Umweg über Südamerika: Die europäische Südsternwarte (European Southern Observatory, ESO) steht in den chilenischen Hochlanden. (Gaby Schulemann/psz)


www.klassik.com/

Klassische Musik und Verbraucherbewertungen stehen friedvoll nebeneinander auf www.klassik.com. Nachrichten aus der Kulturszene füllen dort ebenso eine eigene Rubrik wie kleine Essays über Komponisten oder berühmte Interpreten. Außerdem gibt es Diskussionsforen, eine Konzertvorschau im Fernsehprogramm, Kleinanzeigen und weiteres.

Diskophile werden die CD-Rezensionen schätzen: Hinweise auf die CD-Neuerscheinungen sind gespickt mit über 100 Rezensionen der Redaktion und fast noch einmal so vielen Käufer-Meinungen. Erfreulich: ein Gutteil der CDs steht zwar auch zum Verkauf an, aber anders als bei vielen Online-Buchläden erscheinen die Bewertungen ungefärbt und entsprechend informativ. Auch unter den Beiträgen von Besuchern überwiegen differenzierte Kommentare, keine spontanen Bekundungen aus dem Bauch heraus. Surfer können sich zwar auf einzelne Epochen wie Klassik oder Romantik stürzen, aber zuerst einmal bekommen sie die Beiträge unsortiert auf den Schirm. Das verleitet dazu, sich auch einmal mit Stücken jenseits der eingefahrenen Hörgewohnheiten zu beschäftigen, zumal die ‘Greatest Hits’ der E-Musik eher unkommentiert bleiben. (hps)


www.alleauktionen.de/

Online-Auktionen sind für so manches Schnäppchen gut, unter der Voraussetzung, dass der Käufer die handelsüblichen Preise kennt und sich nicht wie auf einem orientalischen Bazar übers Ohr hauen lässt. Aber wo kommt zurzeit gerade die Handytasche, der antike Schreibtisch oder der Personal Digital Assistant unter den Hammer, den ich mir so sehnlich wünsche?

Damit Schnäppchenjäger nicht leer ausgehen, hält Thomas Kipar ein Verzeichnis der Internet-Auktionen auf dem neuesten Stand. Mit einer Suchmaschine kann der Benutzer gezielt nach ganz bestimmten Artikeln suchen oder aber sich in der kategorialen Übersicht von Antiquitäten und Bikerzubehör bis Spielzeug und Wein einen Überblick darüber verschaffen, was der Auktionsmarkt im Web so her gibt. Ein Newsticker informiert über Aktuelles und Exklusives. (ku)


www.evita.de/jobworld/
www.jobs.zeit.de/

Meta-Suchmaschinen haben einen großen Vorteil: Sie ersparen es dem Benutzer, selber bei jeder Suchmaschine anzufragen. Bei der Jobsuche in der Realwelt wäre das gleichbedeutend damit, sämtliche Tageszeitungen zu kaufen, um übergreifend alle Stellenangebote zu durchforsten.

Eine Meta-Stellensuchmaschine nimmt einem also viel Arbeit ab. Der Job-Pfadfinder von www.evita.de soll nach Angaben des Betreibers, der Deutschen Post, gleichzeitig die 24 größten deutschen Online-Jobbörsen abklappern und damit rund 85 Prozent des virtuellen Stellenmarktes abdecken. Vermisst habe ich in der Suchmaske allerdings eine Datumsbegrenzung wie beim Suchrobot der Wochenzeitung ‘Die Zeit’; bei evita.de bleiben auch uralte Stellenanzeigen im Suchfilter hängen - Verfallsdatum unbekannt. (ku)


www.hoogerbrugge.com/
www.nobodyhere.com/

Die Holländer demonstrieren der Webgemeinde, dass man mit Macromedias Flash & Co jenseits von nervtötendem Multimedia-Geklingel durchaus auch etwas Sinnvolles anstellen kann. Seit vier Jahren stellt Han Hoogerbrugge alle zwei Wochen eine kleine Flash-Animation ins Web, die eine typische Szene aus dem modernen Leben, Lieben und Leiden oft humorvoll, manchmal sarkastisch auf die Schippe nimmt. Die ersten neun Ausgaben bezeichnet Hoogerbrugge als experimentelle Versuchsvögel. Schnell wurde dann aber die Neurotica-Serie daraus, ein, so Hoogerbrugge, ‘ongoing self-portrait’. Amüsant, einfallsreich und inspirierend - unbedingt mal reinschauen.

Niederländer stecken auch hinter nobodyhere.de. Die Site ist für Surfer, die nicht die Sprache unseres nordwestlichen Nachbarn beherrschen, nicht ganz so gut zugänglich wie hoogerbrugge.com, da es auch einige Geschichten zu lesen gibt. Aber alleine schon wegen der interaktiven Animationen lohnt sich der Besuch allemal - köstlich. (ku)


Die Websites aus c't 1/2001