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Trends & News | Web-Tipps

www.sekretaria.de

sekretaria.de, der ‘Partner für Sekretärinnen, Assistentinnen und Office-Managerinnen’ will den guten Geistern des Chefs bei ihrer Arbeit helfen. So gibt das Sekretärinnen-Portal zum Beispiel in der Rubrik ‘Rat & Tat’ Tipps zur neuen Rechtschreibung und zum Aufbau eines Briefs - allerdings in sehr knapp gehaltenen Artikeln. Im Forum helfen sich die sekretaria-Benutzer gegenseitig, beispielsweise dabei, einen Catering-Dienst in Köln zu finden, aber auch bei Problemen mit Outlook.

Die Rubrik ‘Auskünfte’ hält ein Verzeichnis von Diensten parat, das nicht nur Sekretärinnen gut gebrauchen können. Links erschließen Nachschlagewerke, Gelbe Seiten sowie englische, französische und spanische Wörterbücher. Außerdem verweist sekretaria.de auch auf Sites, die über Flughafen-Codes und Postleitzahlen Auskunft geben oder Portotabellen bereithalten. Hilfreich für die Termin- und Urlaubsvorbereitung sind Messeplaner, Urlaubskalender sowie ein Verzeichnis von ‘Brückentagen’. (jo)


www.lex4.de

Das Suchen von Informationen im Internet ist nicht selten eine Frage der richtigen Begriffe. Die üblichen Suchdienste und Kataloge liefern Fundstellen zu Suchwörtern oder Themenbereichen, aber der Anwender muss erst mal wissen, welche Begriffe er auf diese Weise abklopfen soll, um gewünschte Inhalte zu bekommen. Wer sich beim Finden von Synonymen, Oberbegriffen und sinnvollen Einschränkungen schwer tut, der kann sich von ‘Lex 4’ auf die Sprünge helfen lassen.

Das vom Hamburger Seruba-Team entwickelte und redaktionell erarbeitete Web-Angebot, das auf Prinzipien des Wissensmanagements beruht, liefert zu einem eingegebenen Begriff nach Thesaurus-Manier inhaltliche Verwandtschaften verschiedenen Grades. So erhält man etwa zu ‘politischen Wahlen’ neben dem Allgemeinbegriff ‘Wahlen’ nicht nur zahlreiche zusammengesetzte Wortbildungen mit ‘Wahl-’, sondern auch Begriffe, die den Kriterien ‘wird begünstigt durch’, ‘wird beeinträchtigt von’, ‘findet Verwendung bei’ oder ‘unter Einsatz von’ entsprechen. Mit den Ergebnissen lassen sich dann Web-Suchdienste nach Wunsch füttern - wer dafür zu faul ist, dem erlaubt ‘Lex 4’ per Mausklick die direkte Übergabe gefundener Begriffe an AltaVista. (psz)


http://plasma.nationalgeographic.com/mapmachine/

Der englischsprachige Virtuelle Weltatlas der National Geographic Society bietet eine größere Informationsvielfalt und -tiefe als mancher seiner papiernen Artgenossen: Man findet bequem zu zoomende Satelliten- und Straßenkarten bis hin zur Stadtplanauflösung, Darstellung von Zeit- und Klimazonen sowie Bevölkerungsdichte, dazu historische Karten verschiedener Art, Länderdaten und vieles mehr.

Bei stärker untergliederten Teilen des Angebots öffnet sich ein externes Menüfenster, das die Navigation im Hauptfenster steuert. Die schnelle Ortssuche findet selbst ausgesprochene Kuhdörfer. Die einzige Schwäche der bemerkenswerten ‘MapMachine’ ist ihr gegenüber gängigen CD-ROM-Atlanten winziges Kartenanzeigefeld - auch so dauert es allerdings schon ziemlich lange, bis sich eine Seite aufgebaut hat. (psz)


www.obsoletecomputermuseum.org

www.8bit-museum.de

www.zx81.de

Mit dem Siegeszug der IBM-kompatiblen Industriestandard-PCs verschwanden sie vom Markt: die Exoten der Heimcomputer-Zeit. Pioniere wie der frühe 16-Bit-Rechner TI-99/4A von Texas Instruments, Ataris pfiffige Spielemaschinen der 400/800-, XL- und XE-Serien, Commodores Bestseller C-64 oder auch die Amstrad-CPCs gehörten dazu. Dabei verdienten die Computerchen der Goldgräberzeit das Attribut ‘persönlich’ vielleicht eher als heutige uniforme PC-Leistungsprotze von der Stange - diejenigen, die mit den teilweise putzig designten ‘Brotkästen’, ‘Türstoppern’ und anderen digitalen Oldtimern umgingen, attestieren ihnen noch heute einen unverwechselbaren Charakter.

Tom Carlson hat den Meilensteinen der Computerevolution mit seinem englischsprachigen Obsolete Computer Museum ein Denkmal gesetzt. Wer in einem sentimentalen Augenblick, oder wenn der PC mal wieder Ärger macht, Sehnsucht nach einem Amiga 500 oder einer Apple Lisa verspürt, der kann die lieben Veteranen im virtuellen Museum zwar nicht anfassen, aber zumindest betrachten. Zu einigen Modellen lassen sich auch technische Details abrufen. Gut hundert PC-Vorläufer und frühe PC-Modelle stellt Carlson aus.

Einen ziemlich umfassenden Überblick über die Rechenknechte der goldenen Achtziger liefert auch das deutschspra-chige 8-Bit-Museum. Hier kommt insbesondere die Geschichte der Videospiele zu ihrem Recht.

Bemerkenswert detaillierte Fanseiten widmen sich ganz speziell Sinclairs Low-Cost-Oldie ZX-81 mit seiner abenteuerlichen Folientastatur, die Honigbroten und Cola am Programmiererplatz ihren Schrecken nahm, dafür aber die Tippgeschwindigkeit extrem bremste: Der billige Winzling mit seiner ursprünglichen RAM-Größe von 1 KByte kommt auf der Informationsplattform des ZX81-Teams noch einmal groß raus. Zum Angebot gehören unter anderem Schaltpläne und technische Daten, Hardwareprojekte und Software. Sogar eine eigene Hymne in Form einer MIDI-Datei haben die ZX-81-Fans ihrem Computerchen gewidmet, auch den passenden Text zur Melodie liefern sie mit. (Ingo Uhlenbruch/jo)


www.protocols.com/

Alles über Netzwerkprotokolle - so lässt sich der Inhalt von protocols.com kurz beschreiben. Im ‘Protocol Directory’ finden Programmierer detaillierte Beschreibungen gängiger Protokollfamilien von AppleTalk bis XNS. Dabei zeigen Grafiken sehr anschaulich, wie die Teilprotokolle gemäß dem OSI-Schichten-Modell aufeinander aufbauen und welche Packet- beziehungsweise Frame-Struktur die einzelnen Protokolle aufweisen. Wer sich über das auf der Site vermittelte Know-how hinaus weiter informieren will, der findet unter ‘Links’ eine Sammlung von Verweisen zu Standardisierungsgremien, einschlägigen Magazinen und Linksammlungen. (jo)


Die Websites aus c't 10/2001

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