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Verharren und verarbeiten www.gesis.org/Information/Themen/Fokus/islam/index.htm www.gesis.org/Information/Themen/Fokusplus/index.htm www.isn.ethz.ch www.snopes2.com/info/rumors.htm www.kriegsgegner.de Nach der ersten Fassungs- und Sprachlosigkeit angesichts der Anschläge vom 11.

www.gesis.org/Information/Themen/Fokus/islam/index.htm

www.gesis.org/Information/Themen/Fokusplus/index.htm

www.isn.ethz.ch

www.snopes2.com/info/rumors.htm

www.kriegsgegner.de

Nach der ersten Fassungs- und Sprachlosigkeit angesichts der Anschläge vom 11. September möchten viele Menschen mehr über die Hintergründe erfahren. Neben Informationen aus dem Netz existiert hierzu auch viel gedruckte Literatur. Das Informationszentrum Sozialwissenschaften der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz erschließt mit der von Helmut M. Artus bearbeiteten Literaturdokumentation ‘Gewalt im Namen Allahs’ Material zum thematischen Umfeld. Die im September 2000 entstandene Arbeit, die in Form von Webseiten sowie als herunterladbare PDF-Datei vorliegt, bespricht 138 sozialwissenschaftliche Veröffentlichungen und Forschungsprojekte aus den Jahren 1995 bis 2000. Das gleiche Zentrum betreibt mit dem Informationsdienst ‘Terror gegen Amerika’ seit dem 18. 9. auch eine sehr übersichtliche Sammel-Site für Nachrichten rund um die Ereignisse des 11. September und ihre Folgen. Ähnlich wertvoll ist das Material, das die Site des an der Züricher Eidgenössischen Technischen Hochschule beheimateten International Relations and Security Network zum Thema zusammenträgt.

Die Abteilung Rumors of War der ‘Urban Legends Reference Pages’ räumt mit zahlreichen Gerüchten auf, die im Zuge der Berichterstattung über die Terroranschläge aufgekommen sind: Der Nachrichtensender CNN soll zehn Jahre altes Bildmaterial manipulativ eingesetzt haben, durch Geldspenden an eine osteuropäische Hackergruppe soll man angeblich die Terroristenjagd unterstützen können, und der mutmaßliche Drahtzieher Osama bin Laden soll den Handel mit Gummiarabicum kontrollieren. All dies sind Falschmeldungen, deren Entstehung die Sitebetreiber Barbara und David P. Mikkelson eingehend recherchiert und mit Quellen dokumentiert haben. Etliche kursierende Aussagen belegt die Site, die mit lesenswerten und anspruchsvollen Analysen aufwartet, jedoch auch als wahr - und bei einigen wenigen konnten die Autoren aus verschiedenen Gründen keine abschließende Auskunft über den Wahrheitsgehalt geben.

Einem anderen Aspekt der gleichen Sache widmet sich das Diskussions- und Informationsportal Kriegsgegner.de: Hier geht es um die Gefahr eines Krieges im Zuge von Vergeltungsaktionen. (psz)


http://migno.oleco.de/

Der Web-Organizer Migno zeigt sich sehr übersichtlich: Nach dem Login hat der Benutzer zum Beispiel dank einer konfigurierbaren, Outlook-ähnlichen Startseite die nächsten Termine, anstehende Aufgaben, wichtige Notizen et cetera im Blick. Über die Standardfunktionen (Adressbuch, Kalender, Aufgaben, Notizen) hinaus bietet Migno auch die Möglichkeit, Dateien zu speichern und sich ein Fotoalbum anzulegen. Nützlich: Aus jedem Fenster heraus kann der Benutzer sich Notizen machen oder Nachrichten an andere Migno-Nutzer versenden.

Überhaupt zeichnet sich Migno durch seine Community-Funktionen für die Kommunikation zwischen mehreren Migno-Anwendern aus. So ermöglicht der Dienst ihnen, sich über einen in HTML realisierten Chat-Client miteinander zu unterhalten. Darüber hinaus vermag jeder Benutzer geschlossene Gruppen anzulegen, die sich gemeinsame Terminkalender, Notizen et cetera teilen. Migno-Anwender können sich wechselseitig als Freunde deklarieren; Migno zeigt an, welche Freunde gerade beim Web-Organizer eingeloggt sind.

Alles in allem unterliegt der kostenlose Dienst allerdings einigen Einschränkungen, die es nahe legen, Migno allenfalls privat einzusetzen: So bietet der Web-Organizer keinen Login über eine sichere Verbindung; sogar das Passwort versendet er nach der Anmeldung im Klartext per E-Mail. Auch ermöglicht Migno nur, Adressbücher und Termine per Textdatei zu importieren; sie mit Desktop-Anwendungen oder Palm-Computern zu synchronisieren, vermag der Dienst nicht. Der Hersteller betreibt auch professionelle Varianten des Organizers, die den genannten Einschränkungen nicht unterliegen. (jo)


http://cybercaptive.com

www.cybercafes.com

www.netcafeguide.com/textindex.html

www.worldofinternetcafes.de

Ein Urlaub steht an. Man hat der Partnerin (dem Partner) versprochen, den Laptop zu Hause zu lassen, will sich aber doch nicht komplett vom Netz abhängen und vom Urlaubsort aus zumindest gelegentlich die E-Mail abrufen - da wäre es nützlich, wenn man zumindest die Adresse eines Internet-Cafés am Ferienziel parat hätte. Eine ganze Reihe von Suchmaschinen helfen in einer solchen Situation bei der Fahndung nach Cybercafés auf der ganzen Welt.

Der Suchdienst mit der nach eigener Auskunft umfangreichsten Datenbasis ist ‘The Cybercafe Search Engine’: Er verzeichnet mehr als 7000 Internet-Cafés in mehr als 160 Ländern. Doch trotz dieser Größe liefert er gerade mal eine Adresse in Hamburg. So kann es hilfreich sein, die URL mehr als einer Cybercafé-Suchmaschine zu kennen. Die Datenbanken von cybercafes.com, des ‘Internet Café Guide’ und ‘World of Internetcafes.de’ verfügen zwar ‘nur’ über 3000 bis 5000 Einträge, darunter befinden sich aber immer wieder Lokalitäten, die die größte Cybercafé-Suchmaschine nicht kennt. (jo)


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