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Fachübersetzer

Trends & News | Web-Tipps

http://dict.leo.org

www.laixicon.com

Gilt es einen unbekannten Fachbegriff aus dem Englischen oder ins Englische zu übersetzen und auch das umfangreiche Leo-Dictionary weiß nicht weiter, steht die Lösung möglicherweise im Laixicon. Das kostenlose Online-Fachwörterbuch der Firma Aixonix aus Aachen enthält nach Angaben der Betreiber 190 000 Begriffe vor allem aus technischen Fachrichtungen, darunter Abfallwirtschaft, Maschinenbau, Energiewirtschaft und Umwelttechnik. (jo)


www.mailexpire.com

www.spamgourmet.com

Viele Online-Angebote zwingen den Benutzer bei der Anmeldung, seine E-Mail-Adresse preiszugeben. Dabei kann der Surfer oft nicht sicher sein, dass der jeweilige Betreiber keine Adressen an Spammer weitergibt. Schlimmstenfalls findet er sein Postfach in der Folgezeit mit Werbemail überschüttet. Zwei kostenlose Dienste wollen einen Ausweg bieten und verfolgen dabei ähnliche Konzepte: Mailexpire und Spam Gourmet richten E-Mail-Accounts auf Zeit ein.

Bei Mailexpire muss der Benutzer nur seine tatsächliche E-Mail-Adresse und den Zeitraum angeben, während dessen die neue Adresse am Leben bleiben soll. Daraufhin erzeugt der Dienst eine oder auf Wunsch auch mehrere temporäre E-Mail-Anschriften, die mindestens 12 Stunden und maximal drei Monate aktiv bleiben können. In dieser Zeit leitet der Dienst die dort einlaufenden E-Mails an die tatsächliche Adresse des Benutzers weiter - danach nicht mehr. Auf diese Weise brauchen zwielichtige Anbieter die Original-E-Mail-Adresse des Kunden nie zu Gesicht zu bekommen.

Bei Spam Gourmet muss sich der Benutzer einen Usernamen geben. Danach kann er bei Bedarf beliebig viele Adressen der Form .x.@spamgourmet.com nutzen. x gibt dabei an, wie oft an diese Adresse eine E-Mail versendet werden darf, der Maximalwert liegt bei 20. Wie Mailexpire ist auch Spam Gourmet ein reiner Weiterleitungsdienst, der keinen Mail-Versand über seine Server erlaubt. Laut Selbstauskunft ‘verspeist’ der Dienst mehr als 1000 E-Mails am Tag; nur gute hundert liefert er täglich aus. (jo)


www.helpdirect.org

www.dzi.de/bulletin.htm

Mehr als 8000 Organisationen sammeln hierzulande Geld für wohltätige Zwecke. In diesem Dickicht eine Organisation zu finden, mit deren Zielen man sich hinreichend identifizieren und der man guten Gewissens sein sauer verdientes Geld spenden kann, ist nicht leicht. Und dann muss man den guten Vorsatz auch noch bei der Bank umsetzen.

Um potenziellen Spendern das Leben leichter zu machen, hat Harald Meurer mit Helpdirect.org ein Spendenportal eröffnet. Geld verdient er damit nach eigenem Bekunden nicht. Helpdirect ist ein gemeinnütziger Verein, in dem Meurer sich mit zwei Mitarbeitern ehrenamtlich betätigt. Über ein Stichwort, zum Beispiel ‘Afghanistan’, gelangt der Surfer per Suchfunktion zu zahlreichen passenden Projekten. Nachdem er eines ausgewählt hat, findet er auf der entsprechenden Seite den Link für ein Überweisungsformular vor. Die Spende geht dann nicht erst an Helpdirect, sondern direkt an die jeweilige Hilfsorganisation. Um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, arbeitet der Verein fast ausschließlich mit Organisationen zusammen, die ein Spenden-Gütesiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen vorweisen können. (cgl)


www.dtv.de/kulturportal

Der Deutsche Taschenbuch Verlag sieht die Kultur bei den großen Internet-Portalen unterrepräsentiert. Daher hat das Unternehmen ein eigenes Kulturportal auf die Beine gestellt. Der Besucher findet in den Rubriken ‘Literatur’, ‘Kunst’, ‘Theater’, ‘Film’ und ‘Musik’ kommentierte Web-Links, Besprechungen und Hinweise auf Veranstaltungen weltweit. Kooperationspartner wie Faz.Net oder die Süddeutsche Zeitung steuern Kritiken und Berichte bei. (jo)


www.lighthouse-foundation.org

www.lighthouse-foundation.org/game

Die gemeinnützige private Lighthouse-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Meeren und Ozeanen für die globale Ökologie aufzuklären, vorbildhafte Projekte zu Meeresthemen zu fördern und Konzepte für die langfristige umweltgerechte Entwicklung zu erarbeiten. Der ‘Explorer’-Bereich der Website hält illustrierte und verständlich abgefasste Artikel zu Themen wie dem El-Niño-Phänomen, tropischen Stürmen oder auch dem Treibhauseffekt bereit. Im Projektbereich findet sich ein Bericht über eine Expedition zur Erforschung des Meeresalgenanbaus.

Aber auch der Spieltrieb kommt nicht zu kurz: In dem mit Flash verwirklichten Online-Adventure Eridanus Quest dürfen Websurfer auf eine virtuelle Seereise gehen. Ziel des im Comic-Stil hübsch gestalteten Spiels ist es, gemeinsam mit dem Meeresforscher Professor Ndogo und seinem Team einen verschollenen Container wiederzufinden. Dabei gilt es, Aufgaben unterschiedlicher Kniffligkeit zu lösen - gleich am Anfang muss man etwa Logikbausteine in einem Blockschaltbild so platzieren, dass ein Schiffsantrieb wieder richtig arbeitet. (psz)


www-tgw.dfki.de/~winter/lang/anglizisms-de.html

Dass die ‘Billions’ in amerikanischen Zeitungsmeldungen keine Billionen, sondern Milliarden sind, wissen inzwischen auch Gelegenheits-Englischleser. Dass man ‘Computer science’ nicht mit ‘Computerwissenschaft’, sondern mit ‘Informatik’ übersetzen sollte, ist schon nicht mehr so selbstverständlich.

Stefan Wintersteins Übersetzungsfallen bilden nicht nur eine Hilfe für unsichere Englischkonsumenten, etwa im Bereich Wirtschaft oder Technik, sondern auch eine amüsante Lektüre für Kundige und solche, die sich dafür halten. Mancher von Wintersteins ‘falschen’ Anglizismen muss vielleicht nicht wirklich falsch sein, aber jedenfalls findet man hier eine Menge merkenswerter Fälle. Die Gestaltung in Form einer riesigen HTML-Tabelle dürfte zwar keinen Schönheitspreis erringen, aber das ist zu verschmerzen. (psz)


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