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Kleine Hackerschule

Trends & News | Web-Tipps

http://scifi.pages.at/hackits/
http://quiz.ngsec.biz:8080/

Vielen Internet-Surfer juckt es in den Fingern, wenn sie von den spektakulären Hacks der Computergenies hören, aber nur wenige wissen, wie man es anstellt, eine Site zu knacken. Manchmal reicht ein kurzer Blick in den Quellcode, um Passwörter und Adressen auszuspionieren, wie zum Beispiel bei den Startaufgaben von scifi.pages.at/hackits, der Hackerschule für Einsteiger. Aber nur am Anfang kann sich der Surfer so leicht den Zugang zu fremden Seiten erobern, denn auf scifi.pages.at bekommt man nichts geschenkt. Der wissensdurstige Schüler muss sich das kleine Einmaleins der Hackerkunde selbst erarbeiten. Wer Level 2 erreicht, darf sich ins Gästebuch eintragen. Level 16 zu knacken ist nicht mehr ganz so einfach - ein Spiel mit Lerneffekt auch für Systemadministratoren und Sicherheitsbeauftragte, die die gängigen Hackertricks noch nicht kennen. Wem die Scifi-Pages zu einfach sind, der versuche sich an quiz.ngsec.biz:8080; da geht es richtig zur Sache. (ku)


www.ritsumei.ac.jp/~akitaoka/index-e.html

Schon Kindern macht es Spaß, mit Hilfe optischer Täuschungen auszuprobieren, wie man die Augen narrt und die Wahrnehmung verzerrt. Sattsam bekannt sind jene bereits in Schulbüchern abgedruckten Grafiken, die gerade Linien krumm erscheinen lassen oder die Beurteilung von Größenverhältnissen durch perspektivische Fehler manipulieren. Was man auf Akiyoshi’s illusion pages findet, führt jedoch über das Altbekannte hinaus und kann auch Erwachsenen durchaus schwindlig werden lassen - daher finden sich an besonders kritischen Bildern auch Hinweise, die den Betrachter zur Vorsicht mahnen. Kurze Texte verraten auch demjenigen, bei dem die eine oder andere Illusion nicht „funktioniert“, was er denn sehen müsste, wenn sie es täte. Ein Genuss sind diese Seiten allemal, und Grafiktüftler können viel lernen, wenn sie beobachten und nachvollziehen, wie der Einsatz verschiedenster Farben und Formen die optischen Täuschungseffekte unterschiedlich stark hervorruft und abwandelt. (psz)


www.frm-web.de
www.fit-for-travel.de
www.gesundes-reisen.de/index2.html

Nicht nur abenteuerlustige Traveller, die sich auf eigene Faust durch den Dschungel schlagen, sind den Angriffen von Krankheitserregern ausgesetzt. Auch Geschäftsreisende, die sich normalerweise in klimatisierten Konferenzräumen aufhalten und in Fünf-Sterne-Restaurants zu Mittag essen, sollten sich vorher über die Situation im Gastland informieren. Diese Erfahrung musste auch Ex-Zukunftsminister Jürgen Rüttgers (CDU) machen, als er sich auf einem seiner Auslandsaufenthalte die gefährlich Malaria tropicana zuzog. Ein Moskitostich kann ausreichen, und die manchmal todbringenden Erreger gelangen ins Blut.

In der Regel reicht ein Besuch bei einem in Tropenkrankheiten bewanderten Mediziner aus. Das kann der Hausarzt sein, eine nach Postleitzahlen aufgeschlüsselte Liste reisemedizinisch fortgebildeter Ärzte steht auf www.frm-web.de, oder ein Tropenmediziner vom städtischen Gesundheitsamt. Es schadet auch nicht, sich über die Gesundheitsrisiken des Reiselandes auf www.fit-for-travel.de selbst zu informieren, denn viele Krankheiten treten nur in bestimmten Regionen oder zu bestimmten Jahreszeiten auf, sodass man sich je nach Reisezeit die teuren Pillen sparen kann. Wer eine längere Reise plant, für den stellt das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg gegen eine Gebühr von 20 Euro eine persönliche Expertise zusammen. Online kostet die Beratung nur zehn Euro. Weitere Infos gibt das Institut auf www.gesundes-reisen.de/index2.html. (ku)


www.aerztebewertung.de

Ärzte sind auch nur Menschen mit Stärken und Schwächen. Früher kursierten unter dem eher arbeitsscheuen Teil der Bevölkerung heiße Tipps, bei welchem Mediziner man sich besonders leicht krankschreiben lassen konnte. Der Doktor bekam sein Honorar und der „Patient“ den begehrten Zettel, und beide waren zufrieden, so das Gerücht. Heute machen Horrorberichte über ärztliche Kunstfehler vielen Patienten Angst. Wer dann endlich den Doktor seines Vertrauens gefunden hat, soll das auch anderen mitteilen können, dachte sich wohl Oliver Schiff und entwickelte in seiner Freizeit aerztebewertung.de. Dort berichten Patienten über Erfahrungen mit „ihrem“ Arzt, geben wohlwollende oder kritische Kommentare ab, die anderen weiterhelfen könnten. Vielleicht sollte man den bewerteten Ärzten die Möglichkeit geben, dazu Stellung zu nehmen - fairer wärs. Über die Parameter Fachgebiet, Stadt und Postleitzahl kann man die Site auch gut zur Suche nach dem Spezialisten in nächster Nähe benutzen. (ku)


www.umzugsboerse24.de

Zwar kann man auf eBay Klebebänder, Umzugskartons, Möbelaußenaufzüge oder Packpapier erstehen, aber auf die Idee, Umzüge zu versteigern, ist dort wohl noch niemand gekommen, muss man dafür doch meistens Geld bezahlen. Geschäfts- und Privatkunden sparen Geld, indem sie den detailliert beschriebenen Auftrag auf umzugsboerse24.de an das preisgünstigste Unternehmen versteigern. Speditionsunternehmen bieten ihre Dienste an und werden anschließend von den Kunden bewertet. Allerdings lohnt sich die Umzugsbörse wohl nur bei größeren Entfernungen: von Madrid nach Bayern für 4750 Euro, von Bayern nach Zürich für 2780 Euro. Zum Ersten, zum Zweiten ... (ku)


www.schlechte-doku-hasser.de

Zwar kann man auf der noch jungen Site schlechte-doku-hasser.de auch seinen Frust über Stilblüten, unverständliche Dokumentationen und holprige, sinnentstellende Übersetzungen loswerden. Aber der Sammelkasten für gehässige Kommentare ist mehr als eine Meckerseite, denn häufig präsentieren die Teilnehmer auch gleich die Lösung des Problems. In den Foren geht es unter anderem um C#, das .NET-Programmiermodell, die Datenbank MySQL, Java oder PHP. Natürlich fehlt es auch nicht an Vorschlägen für die „meist gehasste Doku“, die dann mit einem „Ehrentitel“ ausgezeichnet wird. (ku)

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