Wiederherstellungspunkte gegen Ransomware

Wiederherstellungspunkte gegen Ransomware

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Schützt das regelmäßige (manuelle) Erstellen von Wiederherstellungspunkten vor Verschlüsselungstrojanern?

Schützt das regelmäßige (manuelle) Erstellen von Wiederherstellungspunkten vor Verschlüsselungstrojanern? Anders gefragt: Ist damit nach einem Ransom­ware-Befall eine Rücksetzung auf den Zustand vor der Verschlüsselung möglich? Oder verschlüsselt so eine Malware die gesetzten Wiederherstellungspunkte gleich mit?

Das kann passieren. Viel wichtiger ist aber, dass Wiederherstellungspunkte die Daten gar nicht enthalten, die Verschlüsselungstrojaner üblicherweise angreifen. Wiederherstellungspunkte speichern ja nur Systemdateien und -einstellungen. Ihre persönlichen Dokumente, Bilder, Videos und so weiter werden davon nicht erfasst. Gegen den Verlust dieser Dateien helfen Wiederherstellungspunkte also nicht, egal ob sie durch eine Malware verschlüsselt werden, Sie sie versehentlich löschen oder sie aus was für Gründen auch immer abhanden kommen. Wiederherstellungspunkte ersetzen kein Backup! (hos)