WordPress: Nützliche Plug-ins für Blogger und Webmaster

WordPress-Tuning: Acht nützliche Plug-ins

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Zahlreiche Plug-ins machen WordPress zum Alleskönner und erweitern den Funktionsumfang des CMS beträchtlich. c't hat eine Auswahl der nützlichsten Erweiterungen zusammengestellt.

Wer ein eigenes Blog betreibt, kann dazu kostenlose Dienste wie WordPress, Tumblr oder Medium nutzen. Den Reiz von WordPress macht die umtriebige Entwickler-Community aus: Das offizielle Plug-in-Verzeichnis ist prall gefüllt. Dort existiert auch kein einsamer Erweiterungs-Friedhof, denn für jedes gestorbene Projekt gibt es mindestens einen aktuellen Ersatz. Die Plug-ins lassen sich über die Admin-Oberfläche von WordPress bequem installieren, aktivieren und auch wieder entfernen.

Ob eine Erweiterung etwas taugt, verraten die Bewertungen im Plug-in-Verzeichnis. Insbesondere die 1-Stern-Bewertungen lassen auf etwaige Probleme schließen, die vielleicht erst seit Kurzem bestehen. Achten sollte man außerdem auf die Zeitangabe bei "Zuletzt aktualisiert". Die Zahl bei "Aktive Installationen" verrät, wie populär eine Erweiterung ist.

Beim Einsatz von Plug-ins sollten Seitenbetreiber auch die Performance ihrer Seite im Auge haben. Zu viele aktivierte Plug-ins können eine Website ausbremsen, gerade bei Shared Webspaces. Größere Plug-ins haben oftmals mehrere Funktionen integriert, für die es eigene Erweiterungen gibt. "Jetpack" etwa enthält auch einen Schutz vor Brute-Force-Attacken, wofür es den Spezialisten "Limit Login Attempts" gibt. Es reicht also, eines der beiden Plug-ins im Einsatz zu haben.

Mehr zu den Plug-ins, Diensten und Einstellungen des Content-Management-Systems WordPress finden Sie im Artikel "Blog-System WordPress erweitern und optimieren". (dbe)

WordPress-Plug-ins (9 Bilder)

WordPress-Instanz verwalten: Fast schon ein Klassiker ist die Plug-in-Sammlung "Jetpack". Sie stammt direkt von den WordPress-Betreibern und enthält viele nützliche Zusatzfunktionen: ein Statistik-Modul, eine einfache Rechtschreibkorrektur, ein Link-Verkürzer sowie die Möglichkeit, Einträge via E-Mail zu posten. Damit Bilder besser zur Geltung kommen, bringt Jetpack zudem ein schickes "Bilder-Karussell" mit, das Fotos in voller Fenstergröße anzeigt. Gegen Geld bietet Jetpack weitere Premium-Funktionen wie verbesserten Spam-Schutz oder einen Backup-Service.

Für den Betrieb von Jetpack ist ein kostenloser WordPress.com-Account nötig, mit dem die eigene WordPress-Installation verknüpft wird. Über das REST-API lässt sich die eigene Website dann auch mit den WordPress-Apps von unterwegs verwalten.

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