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Handys und Smartphones mit dem Windows-PC synchronisieren

Wissen | Know-how

Adressbuch, Kalender und Aufgabenliste gehören bei Handys oberhalb der Einsteigerklasse zum guten Ton. Richtig nützen die mobilen Organizer erst, wenn sie denselben Datenbestand parat haben wie der PC.


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Das Handy hat den Taschenkalender als Erinnerungshilfe für Termine und Nachschlagewerk für die persönlichen Kontakte abgelöst. Je nach Fähigkeit der elektronischen Gedächtnisstütze hilft es zudem mit einer Aufgabenliste beim Organisieren des täglichen Lebens und speichert Notizen. Die Daten gibt man, statt sich mit der mindestens dreifach belegten Handy-Wähltastatur herumschlagen zu müssen, bequemer am PC ein. Dazu braucht es ein Organizer-Programm wie Outlook und eine Synchronisieranwendung, die die Verbindung zwischen PC und Mobilgerät herstellt und die Daten des Personal Information Management (PIM) – also Adressen, Termine und Aufgaben – abgleicht.

Fast alle Mobilfunkhersteller bieten eine solche Sync-Software für Windows-PCs an. Statt die Software von der beiliegenden CD zu installieren, sollte man sich jedoch die aktuelle Version auf der Webseite des Herstellers (siehe Kasten) besorgen.

Außer dem Abgleich von PIM-Daten und dem Herstellen einer Internetverbindung über das Mobilfunknetz – praktisch, wenn man mit dem Notebook unterwegs ist – gibt es je nach Ausstattung der Suiten eine Backup-Funktion, mit der man die im Telefon gespeicherten Daten in einem Rutsch sichern kann, einen Dateimanager, einen Programm-Installer für Java- oder Smartphone-Anwendungen und Editoren für Nachrichten. Einige der Sync-Suiten stellen auch eigene, auf die Mobilgeräte zugeschnittene PIM-Programme bereit, sodass man nicht unbedingt auf Outlook angewiesen ist.

Zudem archivieren die meisten auch Handy-Schnappschüsse und -Videos auf dem PC, helfen beim Zusammenstellen von Playlisten für die MP3-Player und kopieren die Musik- und Videodateien nach iTunes-Manier auf das Mobilgerät, wobei sie vorher bei Bedarf in ein passendes Format konvertiert werden.

Angebote der Handy-Hersteller
LG Electronics, Software-DownloadBedienungsanleitungen, Software und Firmware-Update
Nokia PC Suitefür alle Nokia-Handys
Nokia Nseries PC Suitefür Smartphones der Nseries
Motorola PcSyncfür Motorola-Smartphones mit Symbian OS
Microsoft Sync-SoftwareActiveSync für Windows 2000 und XP, Mobile Device Center für Windows Vista
Samsung PC Studiofür Samsung-Geräte
Sony Ericsson PC Suitefür Handys
Sony Ericsson PC Suite for Smartphonesfür Symbian-Smartphones von Sony Ericsson

Mit aktuellen Mobiltelefonen der gängigsten Hersteller probierten wir das Zusammenspiel der Sync-Suiten mit Windows XP und dem PIM-Programm Outlook aus. Da die meisten mittlerweile auch unter Vista laufen, haben wir auch auf diese Plattform einen Blick geworfen. Außer dem etwa 120 Euro teuren Outlook gleichen alle unter XP auch mit dem Adressbuch ab. An der Vista-Anpassung hapert es immer noch: Nur wenige Programme gleichen mit dem Vista-Kalender ab, Samsungs PC Studio noch nicht einmal mit den Kontakten.

Unter Mac OS X kümmert sich das Tool iSync um den Abgleich mit dem Handy, unterstützt jedoch nicht jedes Modell [2]. Für einige braucht es dann doch wieder Sync-Software von Drittanbietern [3]. Ob der Abgleich mit einem Linux-PIM klappt, hängt stark vom Mobilgerät ab. Zwar gibt es Sync-Lösungen, die mit Palm-OS- und Windows-Mobile-Modellen sowie einigen Handys mit proprietären Betriebssystemen klarkommen, an anderen Mobiltelefonen scheitern jedoch selbst versierte Linux-Bastler [4].

Von LG stammt das Fernseh-Handy HB620T, das außer Multimedia auch einen brauchbaren Organizer bietet. Motorola steuert das Musiktelefon Rokr E8 und das Symbian/UIQ-Smartphone Z8 bei. Das 6500 slide vertritt Nokias Handy-Plattform, das Business-Smartphone E51 und der Multimedia-Allrounder N95 8GB die Symbian-OS/S60-Fraktion. Als Beispiel für Samsung-Handys dient das erfolgreiche SGH-U700, Sony Ericsson lieferte das Musikhandy W910i und das Symbian/UIQ-Smartphone W960i. Die Windows-Mobile-Welt repräsentiert das TyTN II von HTC. Da sich die PIM-Funktionen und Sync-Programme innerhalb der Handy- und Smartphone-Plattformen gleichen, gelten die auf die Beispielgeräte bezogenen Aussagen allgemein auch für andere Handys des jeweiligen Herstellers und für andere Smartphones derselben Plattform.

Die Vermittlertätigkeit der Sync-Programme ist keine leichte Aufgabe, da die jeweilige PIM-Applikation auf dem PC und im Handy – abhängig von den Vorgaben der Hardware – Adressen und Termine meist unterschiedlich verwaltet. Am besten klappt die Synchronisation generell, wenn wie bei Windows-Mobile-Smartphones und Microsoft Outlook beide Seiten vom selben Hersteller stammen.

Noch vor wenigen Jahren boten viele Mobiltelefone wenig Komfort: Für Namen und Anschriften gab es nur ein Eingabefeld, was beim Abgleich oft zu vertauschten Vor- und Nachnamen führte oder die Postadresse inklusive Postleitzahl en bloc im Straßenfeld des PC-Programms landen ließ [1].

Heutzutage klappt der Datenabgleich deutlich besser: Probleme mit Adress-Salat, etwa weil es nur ein Feld für die Postanschrift gibt, sind mittlerweile passé. Im Detail kommt es beim Zusammenspiel von manchen Handys, Sync-Suiten und PIMs jedoch immer noch zu Missverständnissen. Ein erster Tipp: Nehmen Sie sich Zeit, die Funktionen, Fähigkeiten und Fehler Ihres Handys und der dazugehörigen Sync-Software in Ruhe auszutesten. Die meisten Probleme kann man umgehen – doch dafür muss man sie erst kennen.

Die herstellereigenen Sync-Suiten gleichen üblicherweise nur mit dem Microsoft-Office-PIM Outlook und den Windows-Kontakten ab. Daher haben wir Outlook als Beispielanwendung für diesen Artikel benutzt. Nur Nokias PC Suite und die "PC Suite for Smartphones" für PDA-Handys von Sony Ericsson synchronisieren auch mit Notes und dem Organizer von Lotus. Wer mit anderen Programmen wie dem Palm Desktop oder Thunderbird mit der Lightning-Erweiterung abgleichen möchte, muss auf Zusatz-Software zurückgreifen, die wir in einem folgenden Beitrag vorstellen werden.

Als betriebssystemunabhängige Alternative bietet sich der Umweg über Sync-Server im Internet an. Dazu zählen nicht nur professionelle und teure Lösungen wie Exchange und Notes. Viele Handys und Smartphones nutzen den Standard SyncML, ein auf XML gründendes Abgleichprotokoll, das auch von verschiedenen Sync-Servern im Internet benutzt wird. Die meisten unserer Test-Handys verbinden sich mit SyncML-Servern übers Funknetz (Over The Air, OTA), wozu man nur die Serveradresse und ein Internet-Zugangsprofil auswählen muss [5]. Letzteres findet man zum Beispiel in den Einstellungen des Web-Browsers. Via Internet und SyncML-Client lassen sich die Daten danach mit dem PIM auf dem heimischen PC abgleichen.

Die erste Hürde zum erfolgreichen Handy-Abgleich, die Verbindung des Mobilgeräts mit dem PC, bereitet heute wegen USB keine Probleme mehr. Nahezu allen Mobiltelefonen ab dem mittleren Preisbereich liegt ein Datenkabel bei, sonst findet man ein passendes zu Preisen zwischen 7 und 15 Euro im Zubehörhandel. Fast alle Handys besitzen jedoch nur einen Full-Speed-USB-Port, der maximal 12 MBit/s überträgt. Einzig das Motorola E8 erreicht über High-Speed-USB bis zu 480 MBit/s und ist beim Transfer großer Datenmengen um ein Vielfaches schneller als die Full-Speed-Konkurrenz.

Smartphones und Multimedia-Handys verhalten sich am PC je nach USB-Port-Konfiguration wie ein USB-Speicherstick. Um etwa Musik, Bilder und Videos mit dem Rechner auszutauschen, benötigt man in dieser Betriebsart keinen speziellen Treiber. Um zu synchronisieren, muss man den USB-Modus des Handys dagegen auf "PC Suite" oder "Modem" umstellen. Die passenden USB-Treiber liefern die Sync-Suiten mit.

Für die drahtlose Kommunikation mit dem Rechner nutzen alle Beispiel-Handys Bluetooth. Den Infrarot-Port nach dem IrDA-Standard findet man nur noch bei einigen Business-Smartphones wie dem Nokia E51. Viele Notebooks haben Bluetooth integriert. Wenn nicht, rüstet man die Funkschnittstelle mittels eines USB-Sticks für rund zehn Euro einfach nach. Um die Verbindungsaufnahme mit anderen Geräten und die Bereitstellung der verschiedenen Bluetooth-Dienste – auch Profile genannt – kümmert sich die mitgelieferte Software, der Bluetooth-Stack.

Sollte die installierte Sync-Suite das Handy nicht erkennen, kann man es mit dem Microsoft-Stack versuchen, der seit dem zweiten Service Pack von XP Bestandteil der Windows-Betriebssysteme ist. Dazu muss man die dem USB-Stick beiliegende Bluetooth-Software deinstallieren und den Stick ohne diese anstecken. Der Microsoft-Stack kennt zwar weniger Profile als die meisten Konkurrenten, arbeitet aber mit Sync-Programmen in der Regel gut zusammen.

Das Übertragen und Abspielen von Musik und Videos sowie das Bearbeiten von Fotoalben gehört mittlerweile zum Funktionsumfang vieler Sync-Suiten. Einige liefern dafür eigene Multimedia-Programme, andere vermitteln diese Aufgaben weiter an den Windows Mediaplayer, der die Handys als MP3-Spieler anbindet und beliefert. Bei ungeschützten Musikdateien klappt das Abspielen auf dem Multimedia-Telefon meist problemlos, bei geschützten hängt es von der Art des digitalen Rechtemanagements (DRM) ab: Regulär kennen viele Handys nur das DRM der Open Mobile Alliance (OMA). Geräte, die die Windows-Formate WMA und WMV abspielen, kommen meist auch mit dem Windows-Media-DRM klar.

So bequem und optisch ansprechend die Multimediaprogramme der Suiten auch sind, die langsame Fullspeed-USB-Verbindung der meisten Mobilgeräte muss man in Kauf nehmen. Statt die Handys über die Sync-Software zu befüllen, sollte man daher besser in eine Speicherkarte investieren und diese mit Hilfe eines High-Speed-Card-Readers, den es für zehn Euro im Handel gibt, mit Musik beladen. Beim Nokia-Smartphone N95 8GB hat man keine Wahl, da ihm ein Kartenslot fehlt. Seinen 8-GByte-Speicher per USB zu füllen, dauert geschlagene sechs Stunden, ein Card-Reader schafft das in 30 bis 40 Minuten.

Abgesehen von den auf Musik, Fotos und Videos spezialisierten Anwendungen stellen alle Sync-Suiten einen Dateimanager bereit, der Zugriff auf den internen Speicher des Handys und die eingelegte Speicherkarte gewährt.

Einige Hersteller statten die Telefon-Software mit einem Programm-Manager aus, über den man Java-Progrämmchen – Midlets genannt – sowie bei Smartphones die für das jeweilige Betriebssystem nativen Anwendungen auf dem Mobiltelefon installiert. Da man die Programme bequem am heimischen PC über die DSL-Leitung herunterladen kann, spart man den meist teureren Download via Datenverbindung übers Mobilfunknetz. Sogar die Handy-Firmware lässt sich bei manchen Herstellern per PC aktualisieren. Dazu muss das Mobilgerät jedoch via USB-Kabel angeschlossen und der PC mit dem Internet verbunden sein, da die Update-Manager die passende Firmware direkt aus dem Netz beziehen.

Die Mitteilungsanwendungen, die viele der Sync-Suiten anbieten, sichern Kurz- und Multimedia-Mitteilungen nicht nur auf dem PC, SMS- und MMS-Nachrichten lassen sich auch bearbeiten, beantworten oder neu anlegen. Besonders praktisch sind MMS-Editoren, mit denen man Präsentationen deutlich bequemer als auf dem Handy zusammenstellen kann. Wer etwa Geburtstagsgrüße per MMS verschicken möchte, komponiert eine Präsentation aus passenden Bildchen, Text und Hintergrundmusik am Computer, speichert diese im Vorlagen-Ordner des Mobiltelefons und braucht hier zum Verschicken nur noch den Namen zu ändern oder ein aktuelleres Bild einzufügen.

Wer ein Firmware-Update plant, sollte vorher alle im Handy gespeicherten Daten sichern. Einige Sync-Suiten verfügen dazu über ein Backup-Programm, das im Idealfall sämtliche Daten in einem Rutsch auf der Festplatte des PC ablegt. Manche Suiten wie die von Avanquest, die den Motorola- und Sony-Ericsson-Handys beiliegt, speichern nur PIM-Daten und Lesezeichen. Multimediadateien lagert man vor dem Update auf eine Speicherkarte aus oder kopiert sie via Dateimanager auf den PC. Auch installierte Handy-Programme werden meist nicht mitgesichert. Daher sollte man die Programmpakete getrennt sichern, um sie bei Bedarf neu installieren zu können.

Die Backup-Anwendungen eignen sich zudem gut für einen Daten-Umzug vom alten auf ein neues Handy, so letzteres vom selben Hersteller stammt. Die PC Suite von Nokia verwaltet sogar mehrere Geräte, sodass man nach dem Backup des alten einfach das neue Mobiltelefon als Ziel auswählt und die gesicherten Daten überspielt. Wechselt man mit dem neuen Handy den Hersteller, wird es komplizierter: Zunächst gleicht man die PIM-Daten mit Outlook ab und sichert Bilder und andere Dateien mit Hilfe des Dateimanagers. Dann deinstalliert man die alte Sync-Suite und installiert die des neuen Handys. Ein erster Outlook-Sync befördert Adressen und Termine in den Speicher des neuen Telefons, sonstige Dateien transferiert man wieder von Hand. Als Alternative für einen Daten-Umzug bieten sich SyncML-Server im Internet an [5].

Das Telefonbuch gehört zu den meist genutzten Organizer-Funktionen im Handy. Die meisten aktuellen Handys merken sich mindestens 1000 Namen mit jeweils fünf Rufnummern und mehr, außerdem Mail- und Postadressen, URLs, Firmennamen und Geburtstage, teils sogar weitere persönliche Daten wie Spitznamen, Position oder Lebensgefährten.

Moderne Mobiltelefone nähern sich zwar in puncto Anzahl der Felder pro Namenseintrag PIM-Programmen wie Outlook immer mehr an, doch fällt gerade bei den Datenfeldern der Organizer-Funktionen ein deutlicher Unterschied zwischen Geräten mit proprietärer Firmware (Handys) und solchen mit flexibleren, herstellerübergreifend eingesetzten Betriebssystemen wie Symbian OS und Windows Mobile (Smartphones) auf.

Handys mit ihren proprietären, auf die jeweilige Geräteserie zugeschnittenen Betriebssystemen bieten nur starre, auf eine maximale Zeichenanzahl begrenzte Felder. Erlaubt ein Handy wie beispielsweise das HB620T nur 20 Zeichen für den Nachnamen, lassen sich etwa Doppelnamen wie Leutheusser-Schnarrenberger nicht mehr unterbringen, beim Übertragen von Outlook bleiben überzählige Buchstaben auf der Strecke. Bearbeitet man solch eine Adresse im Handy und gleicht erneut ab, landet der verstümmelte Name auch in den Outlook-Kontakten.

Smartphones besitzen dagegen von PDAs abstammende Betriebssysteme mit flexiblerer Speicherverwaltung, die solche Begrenzungen normalerweise nicht kennen. Das Notizenfeld eines Adresseintrags fasst selbst Aufsätze mit 30.000 Zeichen und mehr. Nur das Motorola-Smartphone Z8 begrenzt Notizen auf 16.000 Zeichen pro Eintrag.

Auch bei der Behandlung von Formatzeichen wie Klammern, Binde- und Schrägstrichen in Telefonnummern unterscheiden sich Handys und Smartphones deutlich. Während beim Übertragen vom Outlook-Adressordner zum Handy alle Formatzeichen außer dem Plus für Landesvorwahlen (+49 ...) aus der Rufnummer entfernt werden, bleiben die der Übersicht dienenden Symbole im Adressbuch der Smartphones erhalten. Erst bei der Anwahl filtert sie das Gerät heraus. Dabei kann es zu Problemen kommen, wenn die Rufnummer eine eingeklammerte Null (+49 (0) 511 ...) enthält: Die Zeichenfilter der Smartphones belassen die Null in den Rufnummern, was zu falschen Verbindungen führt. Bei den Handys entsorgt schon die Sync-Software die Formatzeichen, nicht immer jedoch die überzählige Null.

Die Rufnummern-Schreibweise mit eingeklammerter Null sollte man daher schon in den Outlook-Kontakten vermeiden. Wer angesichts solcher Fallen seine Adressdaten auf dem PC vor Verstümmelung schützen möchte, nutzt statt des Kontakte-Hauptordners einen Unterordner, den man etwa "Handy-Kontakte" nennt. Bis auf die Abgleichprogramme ActiveSync und Mobile Device Center von Microsoft lässt sich bei allen Sync-Suiten ein Outlook-Ordner vorgeben. Gerade bei Microsoft wäre dies wünschenswert, da Windows-Mobile-Geräte ebenfalls die Null nach Entfernen der Klammern mitwählen. Grundsätzlich gilt der Tipp, vor jeder Synchronisation eine Sicherungskopie der Outlook-Daten anzulegen, um bei Fehlern den alten Bestand restaurieren zu können.

Ärger wegen vertauschter Namen und Datenfelder gab es bei unseren Versuchen nicht mehr. Fast alle Telefone besitzen getrennte Felder für Vor- und Zunamen, die den Outlook-Feldern korrekt zugeordnet werden. Eine Option zum manuellen Zusortieren der einzelnen Felder eines Adresseintrags bieten nur die Phone Tools von Motorola.

Eine Kalenderfunktion gehört zur Grundausstattung aktueller Handys und ist selbst bei einfachen Prepaid-Modellen zu finden. Mangelt es bei Einsteigertelefonen mit kleinen Displays noch an der Übersichtlichkeit, schließen Mittel- und Oberklassegeräte mit ihren hochauflösenden QVGA-Anzeigen (240 × 320 Pixel) zu den PDAs auf – Wochen- und Monatsübersichten sind kein Problem.

Das gilt auch für die Terminverwaltung und den Abgleich mit Outlook-Terminen. Alle Beispiel-Handys bieten etwa pro Termineintrag ein Betreff-Feld und ein davon getrenntes Feld für den Ort an. An den Termin gebundene Notizen verwalten und synchronisieren das E8 von Motorola und das Sony Ericsson W910i sowie alle Smartphones. In den Kontakten eingetragene Geburtstage landen nach dem Sync automatisch im Kalender des Handys. Das UIQ-Smartphone W960i erledigt diese Aufgabe jedes Mal, wenn man einen bearbeiteten Kontakt synchronisiert, wodurch es zu Dopplungen im Terminkalender kommt.

Alle Mobilgeräte speichern Termine mit Anfangs- und Enddatum, sodass auch mehrtägige Termine kein Problem mehr darstellen. Will man einen Eintrag verschieben, braucht man nur das Startdatum respektive die Startzeit zu ändern; wie beim Outlook-Kalender verschiebt sich das Enddatum automatisch mit. Auch sich überschneidende Termine oder Verabredungen während einer ebenfalls als Termin eingetragenen Veranstaltung – etwa einem Messebesuch – meistern alle Mobiltelefone inklusive korrektem Abgleich mit dem PC-PIM.

Bei den Aufgabenlisten hakelt es dagegen öfter: Die Geräte von Nokia und die Handys von LG und Samsung verlangen zwingend eine Datumsangabe. Outlook-Aufgaben ohne Datum erhalten nach dem Sync im Handy das aktuelle Datum am Tag des Abgleichs. Im Normalfall lässt sich damit leben, das Samsung U700 überträgt diese Aufgaben jedoch beim nächsten Sync als neue Aufgabe, die so als Dublette im Aufgabenordner von Outlook landet. Mit der Priorisierung des PC-PIM (Niedrig, Normal, Hoch) kommen die meisten Mobilgeräte klar, das U700 und die Symbian/UIQ-Smartphones Motorola Z8 und W960i von Sony Ericsson geben stattdessen Zahlen (1, 2, 3) an. Das Musikhandy W910i zeigt die Priorität einer synchronisierten Outlook-Aufgabe an, doch kann man diese weder ändern noch neu eingeben.

Viele Mobiltelefone verwalten mehrere Zeitzonen mit einer Weltzeituhr – praktisch für Reisende. Das Samsung U700 zeigt eine zweite Zeit sogar auf dem Bereitschafts-Display an. Beim Auswählen einer fremden Zeitzone als Standard ist jedoch Vorsicht geboten: Bis auf das LG HB620T stellten alle Geräte unserer Vergleichsauswahl die Termine und zeitbezogenen Aufgaben mit um, wobei glücklicherweise keines die geänderten Zeiten mit Outlook synchronisierte. Daher sollte man zumindest bei kürzeren Auslandsaufenthalten die Handy-Uhr nicht umstellen.

Lässt sich auf den Terminplaner im Ausland nicht verzichten, sichert man zunächst alle Termine durch Outlook-Abgleich, löscht alle Einträge aus dem Handy-Kalender, stellt die Zeitzone um und trägt erst dann die Auslandstermine ein. Sind es zu viele, um sie am Mobilgerät einzugeben, muss man auch den PC auf die benötigte Zeitzone umstellen, gibt dann die Verabredungen in einem Outlook-Unterordner "Auslands-Termine" ein und synchronisiert mit diesem.

Bis auf das Motorola E8 gleichen alle Beispielgeräte ihre Notizen mit Outlook ab. Dabei sollte man die Zeichenobergrenze der Handys im Auge behalten (siehe Tabelle). Samsungs U700 erlaubt etwa pro Notiz nur 100 Zeichen, das Nokia 6500 slide immerhin 3000. Lange Outlook-Einträge werden beim Abgleich auf die maximale Zeichenzahl gekürzt. Bearbeitet man diese Notizen im Handy und synchronisiert erneut, überschreiben die verkrüppelten Texte die Originale im PC. Die Smartphones verwalten – mit Ausnahme des Motorola Z8 – Notizen, deren Größe nur durch den verfügbaren Speicher begrenzt ist.

Das W910i und die Smartphones gleichen auch Web-Favoriten mit dem Windows-Rechner ab, wobei man als PC-Browser meist nur den Internet Explorer auswählen kann. Die PC Suites von Nokia synchronisieren immerhin auch mit Firefox. Die Sync-Suiten legen üblicherweise einen Ordner in den Browser-Favoriten namens "Lesezeichen im Mobiltelefon" oder ähnlich an und gleichen nur mit diesem ab. Lesezeichen, die im Handy landen sollen, kopiert man einfach in diesen Ordner. So lässt sich die Übersicht im Mobilgerät behalten, da die Favoriten-Listen von PC-Browsern meist deutlich mehr Einträge enthalten, als man unterwegs braucht.

Handys von LG liegt üblicherweise die Sync-Software PC Suite II bei. Nach der Installation kümmert sich ein Verbindungsmanager um die Kontaktaufnahme mit dem Mobilgerät, der bei einer Bluetooth-Verbindung alle erkannten Geräte anzeigt und für das ausgewählte eine PIN-Nummer zum Koppeln anfordert. Die Prozedur wird jedes Mal beim Starten der Suite ausgeführt, bereits gekoppelte Handys merkt sich die Software nicht. Wer den zeitraubenden Kopplungsvorgang scheut, sollte zum USB-Kabel greifen.

Manche Programmteile wie Nachrichten und der Dateimanager "Inhalte" brachen häufig die Verbindung zum Bluetooth-Handy ab – zum Teil sogar während einer Dateiübertragung. Der Musikmanager erkannte das per Funk verbundene Mobilgerät überhaupt nicht.

Die Synchronisation mit Outlook klappte beim Test mit einem HB620T zuverlässig. Passfotos blieben beim Adressabgleich außen vor. Lange Notizen werden beim Übertragen auf das Handy nach 1000 Zeichen gekappt, selbst nach dem Bearbeiten aber klugerweise nicht zurücksynchronisiert; so bleiben die Outlook-Daten intakt. Kurze Notizen gleicht die PC Suite II in beide Richtungen ab. Dass die Betreffzeile von Aufgaben beim Abgleich verloren geht, ist dagegen ärgerlich. Insgesamt gibt es an der PC Suite II noch einiges zu verbessern. LG will aktuelle Versionen der Sync-Software künftig im Web bereitstellen.

Motorola liefert bei vielen Modellen das Sync-Programm Phone Tools 5.0 mit, das von Avanquest Software stammt. Anders als bei den meisten Herstellern gibt es die Applikation aber nicht gratis im Netz, sondern muss für 30 Euro (inklusive USB-Kabel) zugekauft werden, wenn sie dem Handy nicht beiliegt. Mit Bluetooth kommt sie nicht gut zurecht, Verbindungen brechen häufig ab. Auch hier ist das USB-Kabel die bessere Wahl, der USB-Modus des Handys muss auf "Modem" stehen.

Die Software zeichnet sich durch umfangreiche Multimediafunktionen aus. So gibt es einen Musik-Editor, mit dem man MP3s für den Einsatz als Klingelton zurechtschneiden kann.

Die Synchronisation funktionierte mit dem Rokr E8 sehr gut. Als einzige Suite erlauben die Phone Tools die Anpassung der Feldzuordnungen von Outlook und dem Handy-PIM, was aber im Normalfall nicht nötig ist. Die Editoren für Kontakte und Kalender zeigen in einer Zwei-Fenster-Darstellung die jeweiligen Datensätze von Outlook und dem Handy; einen eigenen PIM bietet die Software nicht.

Zum Symbian-Smartphone Z8 liefert Motorola statt der Phone Tools das Programm PcSync mit, das der Hersteller auch zum Herunterladen anbietet, mit anderen Motorola-Handys wie dem E8 jedoch nicht zusammenarbeitet. Anders als bei den Phone Tools stehen hier die Organizer-Funktionen im Vordergrund. Außer dem Dateimanager gibt es für Multimediadateien nur einen Bildeditor und einen Musikmanager. Dafür lassen sich unter anderem Symbian-Programme auf dem Smartphone installieren.

Für den Abgleich des Z8-PIM mit Outlook braucht PcSync vergleichsweise lange. Dafür liefert das Programm ein ausführliches Protokoll. Als einziges Smartphone begrenzte das Z8 einige Adressfelder: Unter "Titel" – entspricht dem Outlook-Feld "Position" – nimmt es maximal 12 Zeichen an. Anders als die Phone Tools entfernt PcSync eingeklammerte Nullen in Rufnummern und andere Formatzeichen nicht. Darum kümmert sich erst das Smartphone bei der Anwahl, wobei die Null erhalten bleibt.

Nokias PC Suite, die sich sowohl für die Smartphones als auch für die meisten Handys des finnischen Herstellers einsetzen lässt, hat mittlerweile die Versionsnummer 7 erreicht. Mit guter Backup-Funktion, eigenen Organizern, Editoren für SMS und MMS, Multimedia-Managern inklusive automatischer Konvertierung von Musik- und Videodateien und einem nachinstallierbaren Kartenprogramm für Nokia Maps bleiben wenig Wünsche offen.

Als einzige Sync-Software verwaltet die PC Suite mehrere Mobilgeräte gleichzeitig – praktisch für den Datenumzug vom alten auf ein neues Handy.

Während die Vorgängerversionen mit den gängigen Bluetooth-Stacks gut klarkamen, arbeitet die PC Suite 7 nur noch mit dem Microsoft-Stack zusammen. Andere Stacks muss man deinstallieren oder zum USB-Kabel greifen. Außer der Smartphone-Suite von Sony Ericsson ist Nokias Sync-Programm das einzige, das außer mit Outlook auch mit Notes oder dem betagten Lotus Organizer abgleicht. Welche Daten synchronisiert werden, hängt vom jeweiligen Endgerät ab: Mit dem Handy 6500 slide lassen sich Adressen, Termine und Notizen abgleichen, mit dem Smartphone E51 auch Lesezeichen. Nach dem Sync lohnt ein Blick auf das detaillierte Abgleichprotokoll, in dem etwa vor sich überschneidenden Terminen gewarnt wird.

Während man beim Syncen des 6500 slide auf die beschränkten Feldlängen der Kontakte achtgeben muss – zur Sicherheit sollte man wie oben beschrieben mit einem Outlook-Unterordner abgleichen –, gibt es beim E51 und anderen Smartphones kaum Einschränkungen. Anders als beim Handy werden auch Notizen zu Termineinträgen und Favoriten synchronisiert – wahlweise mit dem Internet Explorer oder Firefox. Nach Zeitzonenwechseln umgestellte Termine gleicht die PC Suite mit den Zeiten der ursprünglichen Zeitzone ab. Trägt man in der fremden Zeitzone einen weiteren Termin ein und synchronisiert, landet dieser mit verschobener Zeit im Outlook-Ordner – allerdings mit einem Hinweis auf die jeweilige Zeitzone.

Für Smartphones der Nseries bietet Nokia eine Nseries PC Suite, die sich hauptsächlich durch ein geändertes Design auszeichnet und auf Multimediafunktionen fokussiert. Dazu gibt es einen schnellen Zugriff auf Handy-Anwendungen im Internet – vergleichbar mit dem AppStore des iPhone. Andererseits fehlen die SMS- und MMS-Editoren sowie die PC-Suite-eigenen PIMs für Adressen und Termine. Die normale PC Suite arbeitet jedoch klaglos auch mit Nseries-Geräten wie dem N95 zusammen – der Smartphone-Besitzer hat die Wahl.

Für Handys wie das SGH-U700 stellt Samsung das PC Studio 3 bereit. Die umfangreiche Suite bietet viel Multimedia und konvertiert Videos in das Handy-Format 3GP. Allerdings fehlt ein Backup-Programm. Mit bekannten Handys verbindet sich die Software automatisch. Während der Sitzung werden die PIM-Funktionen gesperrt, telefonieren kann man mit dem Handy aber weiterhin. Wer kein Outlook nutzt, dem dürften die integrierten, an die Organizer der Samsung-Handys angepassten PIM-Funktionen des PC Studio gefallen. Sie stellen ein Telefonbuch auf dem Niveau des Windows-Adressbuchs sowie einen Terminplaner bereit, der anstehende Termine und Aufgaben in einer Liste anzeigt. Mit dem Telefonbuch lassen sich die auf der SIM-Karte gespeicherten Kontakte direkt am PC bearbeiten; die Outlook-Synchronisation greift üblicherweise nur auf den Handy-Speicher zu.

Den Outlook-Abgleich hat Samsung nicht sehr gut im Griff: Viele Felder der Handy-PIMs sind stark beschränkt, die Betreffzeile von Aufgaben etwa fasst maximal 15 Zeichen. Trotz getrennter Adress-Felder für Vor- und Nachname sortiert das Handy stur nach Vornamen – unbrauchbar. Outlook sortiert die Adressen nach dem Sync korrekt nach Nachnamen. Bearbeitet man die Handy-Kontakte mit Outlook, gleicht das PC Studio sie danach nicht mit dem U700 ab – ein grober Fehler, den Samsung schnellstens bereinigen sollte.

Bei Rufnummern werden sinnvollerweise außer Formatzeichen auch in Klammern stehende Nullen entfernt. Der Abgleich von Aufgaben ohne Fälligkeitstermin geht schief: Das Handy fügt das aktuelle Datum hinzu und synchronisiert die geänderten Aufgaben als Neueinträge, was zu Dubletten im Outlook-Ordner führt. Für den Abgleich mit Outlook ist das sonst gute PC Studio damit kaum zu gebrauchen.

Wie bei Motorola gibt es auch bei Sony Ericsson für Handys mit dem proprietären Betriebssystem des Herstellers und die Symbian/UIQ-Smartphones unterschiedliche Sync-Software. Die PC Suite für Handys ähnelt nicht von ungefähr den Phone Tools: Beide stammen von Avanquest Software. Sony Ericssons PC Suite kümmert sich um den Outlook-Abgleich, Nachrichten und Backups; die Multimediafunktionen hat der Hersteller in das separate Programm Media-Manager ausgelagert. Er bietet viele Funktionen inklusive einem Audio-CD-Ripper und einer RSS-Feed-Verwaltung, verlangt aber zwingend eine USB-Verbindung zum Handy und eine Online-Registrierung.

Wie bei der Motorola-Software kommt es auch bei der PC Suite von Sony Ericsson zu Bluetooth-Verbindungsabbrüchen, etwa beim Wechsel zwischen dem Kontakte- und dem Kalender-Editor – beide zeigen nur die jeweiligen Outlook-Ordner. Ein eigenständiger PIM fehlt. Der Outlook-Abgleich selbst gelingt mit der PC Suite zuverlässig. Das Beispiel-Handy W910i akzeptiert auch Aufgaben ohne Datum. Auf die Längenbeschränkungen der PIM-Felder muss man wie bei anderen Handys aufpassen.

Für Symbian/UIQ-Smartphones wie das W960i gibt es die herstellereigene PC Suite for Smartphones. Für die Kontaktaufnahme zum Endgerät ist das Tray-Programm m-Router zuständig, das auch via Bluetooth stabile Verbindungen herstellt. Die Sync-Suite gleicht nicht nur die üblichen PIM-Daten und Lesezeichen, sondern auch E-Mails ab und liefert – anders als die PC Suite von Avanquest – ausführliche Sync-Berichte. Eigene PIMs und Editoren für SMS- oder MMS-Nachrichten stellt die Smartphone-Suite nicht bereit. Der Outlook-Abgleich klappte mit dem W960i schnell und sicher.

Funk-PDAs und Smartphones mit Windows-Mobile-Betriebssystem liegen Microsofts Sync-Programme ActiveSync und Mobile Device Center (MDC) bei. Während ActiveSync für die Windows-Versionen 2000 und XP gedacht ist, läuft das MDC ausschließlich unter Vista [6].

Der Funktionsumfang des betagten ActiveSync fällt gegenüber den Sync-Suiten anderer Hersteller eher mau aus: Außer dem Outlook-Abgleich gibt es nur einen in den Windows Explorer integrierten Dateimanager und eine Option, mit der man Programme auf dem Mobilgerät installiert. Für die Verbindung zum PC braucht man meist ein USB-Kabel; eine Bluetooth-Kopplung klappt nur umständlich über einen virtuellen COM-Port, da ActiveSync die Funkschnittstelle überhaupt nicht kennt.

Das optisch aufgemotzte Mobile Device Center kommt dagegen auch mit Bluetooth-Verbindungen klar. Bei der Kopplung des Mobilgeräts und der Konfiguration des Outlook-Abgleichs helfen Assistenten. Während bei ActiveSync für Multimediafunktionen nur der Windows-eigene Mediaplayer zuständig ist, gleicht das MDC auch Fotos mit dem PC ab und zeigt sie in der Windows-Fotogalerie an. Handy-Videos im 3GP-Format erkennt der Mediaplayer jedoch nicht.

Als einzige Sync-Programme kennen ActiveSync und das MDC keine Outlook-Unterordner – peinlich für Microsoft, da die gesamte Software aus dem eigenen Haus stammt. Beim Abgleich selbst zahlt sich die gemeinsame Abstammung von Outlook und seinem mobilen Pendant dagegen aus: Bis auf die Adressfelder Beruf (Outlook) und Kinder (Mobile Outlook) stimmt alles überein. Die PIM-Synchronisation mit unserem Testgerät TyTN II verlief daher schnell und – fast – reibungslos. Lange Notizen zu Adressen wurden beim Übertragen aufs Smartphone nach 5120 Zeichen abgeschnitten und eine Warnung angefügt, das PC-Outlook-Feld werde nach Bearbeiten und erneutem Sync überschrieben.

Im Vergleich zu unseren Synchronisier-Versuchen vor drei Jahren funktioniert der Abgleich von Handys und Smartphones mit dem PC mit aktuellen Geräten deutlich besser. Wichtige Daten wie Namen, Mail- und Postadressen, aber auch Webseiten werden meist problemlos übernommen. Bei Handys sollte man jedoch auf die maximalen Feldlängen achten, bei Rufnummern kann die Schreibweise mit eingeklammerter Vorwahl-Null +49 (0) 511 ... Probleme verursachen.

Die den Mobiltelefonen beiliegende Software ist fast durchweg brauchbar, nur Samsung und LG sollten ihre Suiten überarbeiten, wobei LGs PC Suite II beim Outlook-Abgleich schon gute Dienste leistet. Viele PC-Programme bieten zudem komfortable Multimediafunktionen. Zusatzprogramme aktualisieren sogar die Firmware der mobilen Telefone, selbst die praktische Backup-Funktion findet man häufiger. Wer viele Daten auf seinem Mobilgerät verwaltet, sollte sich von den hier beschriebenen Problemen nicht vom PC-Abgleich abschrecken lassen. Zumindest das Telefonbuch lässt sich mit dem Windows-eigenen Adressbuch synchronisieren, ohne gleich in Outlook investieren zu müssen. (rop)

[1] Rudolf Opitz, Kontaktverdoppler, Telefonbucheinträge und Termine zwischen Handy und PC abgleichen, www.heise.de/mobil/artikel/67528
[2] Liste mit von Apple iSync kompatiblen Handys: www.apple.com/macosx/features/isync
[3] Daniel Lüders, Apfel-Impfung, Mac-Abgleichlösungen für Palm OS, Windows Mobile und Blackberry, www.heise.de/mobil/artikel/110379
[4] Dr. Oliver Diedrich, Tux im Takt, Organizer und Handys mit dem Linux-Desktop synchronisieren, c't 24/05, S. 170
[5] Rudolf Opitz, Umzugshelfer, Alte Daten aufs neue Handy übertragen, www.heise.de/mobil/artikel/84341
[6] Daniel Lüders, Kleine und große Fenster, Erster Test von Windows Mobile 6 und Vistas Windows-Mobile-Geräte-Center, www.heise.de/mobil/artikel/90120
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