c't 17/2021 - Der Blick ins Heft mit Raspi-Projekten und Phishing-Tricks

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In c't 17/2021 erfahren Sie, wie Sie mit dem Raspi alte Hardware wieder zum Laufen kriegen oder sogar ins Netz holen. Außerdem gehts um Online-Wahlwerbung, Phishing und das Homeoffice im Grünen.

Moin aus Hannover,

in den 90er Jahren habe ich einen ganzen Sommer lang geschuftet, um mir eine Stereoanlage zu kaufen: Verstärker, Radioreceiver, Decks für Kassetten und CDs – alles dabei. Nur WLAN kannte sie damals noch nicht. Und so wanderte das gute Stück irgendwann, nachdem MP3s die CD und später Streaming die MP3s ablöste, in den Keller – und einen Umzug später auf den Recyclinghof. Sollten Sie Ihre Anlage von damals noch nicht abgegeben haben, werfen Sie doch ein Blick in die aktuelle c't: Mein Kollege Dennis Schirrmacher zeigt, wie sich Spotify und andere Streamingdienste per WLAN über einen Raspi mit alten Hifi-Türmen verbinden.

Mit dem Raspi lassen sich auch noch allerlei andere alte Hardware netzfähig machen oder deren Sicherheits- und Treiberprobleme beseitigen: den alten, aber immer noch hervorragend funktionierenden Scanner zum Beispiel, oder teure Mess- oder Medizingeräte:

Bild: Andreas Martini
(Bild: Andreas Martini)

Es ist 2021, und immer noch schafft es weder mein Mailanbieter, noch die Software auf meinem Server, allen Spam effektiv in meinen Konten herauszufischen. Heute zum Beispiel habe ich schon einen "TESLA Model 3" gewonnen und wurde ausgewählt für die Teilnahme an einer Umfrage zur Erfahrung in Supermärkten, zu der mir der Spammer auch noch mit einem "Herzlichen Glückwunsch!" gratulierte. Mit Pflastern könnte ich in 30 Tagen 14,8 kg abnehmen und mit einem Spray meine "Standfestigkeit" erhöhen. Damit ich mir Pflaster und Spray leisten kann, könnte ich mit Amazon unverschämt viel Geld verdienen, heißt es in einer anderen Mail. Sehr verlockend – bisher hat ja nur Amazon unverschämt viel Geld an mir verdient.

Das klingt zwar amüsant, ist aber auch ziemlich nervig – und gefährlich. Immer mal wieder mischt sich darunter eine saugut gefälschte Rechnung für einen Dienst, den ich nutze, oder ein vermeintlicher Tracking-Link genau dann, wenn ich etwas bestellt habe. Ein falscher Klick trennt mich dann von einer Phishing-Attacke.

Mein Kollege Jan Mahn war nach einem Hinweis eines c't-Lesers einem dieser Phishing-Spammer auf der Spur. Er hat seinen Namen herausgefunden und bis in Telegram-Channels und Microsoft-Clouds verfolgt – und ihm dann selbst eine Phishing-Nachricht geschickt. Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen c't:

Wie wir einem unachtsamen Phisher auf die Schliche kamen

Welches waren die absurdesten – oder geschicktesten – Spam-Mails, die Sie je bekommen haben? Schreiben Sie mir an acb@ct.de (aber forwarden Sie mir auf keinen Fall Ihren Spam ;) ).

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