c't 20/2020 - Der Blick ins Heft mit Security-Checklisten, Mainboards und Videokonferenzen

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@ctmagazin | Blog

Für c't 20/2020 haben wir die c't-Security-Checklisten aktualisiert und erweitert. Außerdem: Tipps für perfekte Videokonferenzen und Mainboards & Macs im Test.

Moin aus Hannover,

In diesem Jahr hat sich in vielen Unternehmen ein Sicherheitsrisiko drastisch verschärft: der Mitarbeiter. Immer noch arbeiten viele teilweise oder komplett von zu Hause aus, nutzen dafür Firmen-Notebooks oder Privatrechner und verbinden sich per VPN mit der Unternehmensinfrastruktur. Auf der Festplatte, im Mailclient und beim Surfen im Netz vermischt sich dann häufig Privates und Berufliches. Hier finden Angreifer besonders leicht ein Einfallstor zu den Unternehmensservern, wenn sie eine Firma oder eine Behörde ausspionieren oder per Trojaner erpressen wollen.

Aus diesem Grund haben wir für c't 20/2020 die beliebten c't-Security-Checklisten nicht nur aktualisiert, sondern insbesondere für Angriffsszenarien übers Homeoffice angepasst und erweitert. Die meisten unserer Vorschläge sind in wenigen Schritten umgesetzt und schaffen ein Mindestmaß an Security. Der Aufwand lohnt sich: Ein Trojaner, den Sie sich zu Hause einfangen, kann im schlimmsten Fall die ganze Firma lahmlegen.

Ich gebe zu: Als wir vor einigen Wochen in einer Redaktionskonferenz darüber sprachen, einen neuen Schwerpunkt in c't zu Videokonferenzen und Homeoffice zu bringen, war ich skeptisch. Haben wir da nicht schon alles erzählt? Sind unsere Leser inzwischen vom Thema nicht eher genervt? Ich jedenfalls fühlte mich mit Full-HD-Cam, Gaming-Headset, Podcast-Mikro und jitsi-Server bereits bestens ausgestattet.

Als dann die Artikel geschrieben waren und ich sie zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich schon ein besseres Gefühl: Doch, da gibt es Sachen zu erzählen. Die Videokonferenz-Anwendungen haben sich in den vergangenen Monaten rasant weiterentwickelt, Webcams sind endlich wieder erschwinglich und am Ton kann man noch viel optimieren.

Und als ob mich irgendjemand kurz vor Heftstart noch einmal ärgern wollte, versagte diese Woche ausgerechnet in einer Redaktionskonferenz mein Mikro: Ich war kaum zu hören, steckte hektisch Kabel um und schaltete vom Headset- aufs Podcast-Mikro. Und als das nichts brachte, aktivierte ich das Mikro in der Webcam. Obwohl das am weitesten entfernt von mir war, funktionierte es noch am besten. Doch zu spät: Die ersten blöden Kommentare meiner Kollegen ("klappt ja super mit deiner Podcast-Ausstattung") hatte ich mir da schon längst eingefangen.

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