c't-Labs: c't-Artikel früher im Einzelverkauf

@ctmagazin | c't Labs

Ab sofort können Sie einzelne c't-Artikel sofort auf unserer Webseite kaufen. In der Vergangenheit waren Artikel nur über unser Archivsystem erhältlich und dort landeten sie erst, wenn das Heft nicht mehr am Kiosk war. Jetzt ist Schluß mit Warten.

Wie so oft in dem Mammutprojekt, die c't-Webseite umzubauen, begann es mit zustimmendem Nicken: Leser wunderten sich, warum wir Artikel bewerben, die wir nicht verkaufen – zugleich aber PDFs von Artikeln anbieten, die wir nicht (mehr) bewerben. Das war für viele (auch für uns) nicht immer sinnvoll. Und ist nun endlich Vergangenheit.

Auch wenn sich das Ganze nur nach einer Kleinigkeit anhört, hat es recht lange gedauert, bis wir diesen Umbau fertigstellen konnten. Bei der Umsetzung stießen wir auf diverse Altlasten aus einer Zeit, als die PDFs noch gar nicht für die Webseite, sondern ausschließlich für das Heise-Archiv produziert wurden. Dass dieses seit geraumer Zeit in den Heise-Shop migriert wird und daran ein externer Dienstleister beteiligt ist, hat die Sache nicht vereinfacht.

Schwierig wird die Umstellung vor allem durch das gewaltige Tempo, in dem c't Inhalte produziert: Alle 14 Tage verlassen mehr als 200 neue Druckseiten die Redaktion und müssen in den wenigen Tagen zwischen Redaktionsschluss und Erstverkaufstag die komplette Produktionskette vom Texteditor des Redakteurs über QuarkXPress bis zu Webseite und App durchlaufen.

Benjamin Benz

Benjamin Benz

hat einen Job als Ingenieur aufgegeben, um bei c't immer mal wieder über den Tellerrand zu schauen und nicht zum Fachidioten zu werden. In den c't-Laboren gibt es aber erfreulicherweise so viel Messtechnik, dass bislang wenig Heimweh aufkam.

Ruhepausen, in denen man am Workflow schrauben oder Datenbanken zu Wartungszwecken offline nehmen könnte, gibt es keine. Und: Die Beziehungen zwischen den einzelnen Diensten und Datenbanken sind historisch gewachsen und weit verzweigt. Das macht Änderungen erheblich komplexer als sie mitunter erscheinen.

Letztlich ist das auch einer der Gründe, warum die (Plus-)Abonnenten erst einmal weiterhin vom Archivsystem bedient werden, die Einzelverkäufer aber bereits vom neuen System. Wir haben übrigens auch die Leserwünsche nach einem sofortigen Zugang per Browser zu den PDFs oder gar zu den HTML-Inhalten im Hinterkopf und prüfen derzeit Modelle, um solche Dienste zu realisieren. Bis es soweit ist, können Sie auf die Inhalte wie gewohnt mit unseren Apps zugreifen.

Ganz unabhängig davon kann ich an dieser Stelle schon einmal verraten, dass wir uns derzeit intensiv damit beschäftigen, wie die neue c't-Seite aussehen soll. Ganz wichtig sind uns dabei – neben modernen Recherchefunktionen – komfortable Wege, über die man c't mobil und am PC lesen kann.

Stay tuned.

Benjamin Benz (bbe)

P.S. Anregungen und Feedback sind jederzeit willkommen. Helfen Sie uns, die c't-Seiten besser zu machen!

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