c't-WIMage

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Praxis & Tipps | Projekt

Unser Skript c’t-WIMage erzeugt mit nur einem Doppelklick ein Abbild Ihrer Windows-Partition. Das Image lässt sich leicht auf quasi beliebiger Hardware wiederherstellen.

Diese Projektseite dient als zentrale Anlaufstelle zu allem rund um unser Skript c't-WIMage. Damit erzeugen Sie mit nur einem Doppelklick ein Abbild Ihrer Windows-Partition. Das Abbild lässt sich leicht auf quasi beliebiger Hardware wiederherstellen. Hier finden Sie eine Einführung, Verweise auf alle Artikel, die Skripte selbst sowie ein Forum zum Austausch mit anderen Nutzern.

08.11.17: Artikel ergänzt: "Prüfen ohne Test-PC" (siehe unten).

30.10.17: Offenbar hat Microsoft in Windows ein Problem eingebaut: Falls das Subsystem für Linux nachinstalliert wurde, kann es vorkommen, dass es Dateien gibt, deren Namen sich nur durch Groß- und Kleinschreibung unterscheiden (z.B. axel.txt und Axel.txt). Solche Dateien kann dism.exe nicht sichern und steigt mit Fehlernummer 1805 aus. In der Log-Datei steht, welche Dateien es konkret betraf. Da c't-WIMage unter der Haube dism.exe zum Sichern verwendet, ist es folglich auch betroffen. Bei einem Test reichte es aus, Ubuntu wieder zu deinstallieren. Microsoft ist informiert, hat sich aber noch nicht dazu geäußert.

23..10.17: Am 17. Oktober 2017 erschien die neueste Windows-10-Version (1709, "Fall Creators Update"). Ersten Tests zufolge funktioniert c't-WIMage auch mit dieser Version problemlos. Wenn Sie c't-WIMage bereits nutzen, brauchen Sie also nichts anzupassen: Ein unter 1703 erstelltes USB-Medium sicherte und restaurierte im Test problemlos auch 1709-Installationen. Auch das Erstellen eines neuen Mediums unter 1709 gelingt anstandslos. Es funktioniert problemlos mit allem von Windows 8.1 bis zum aktuellen 1709. Die Anleitungen funktionieren mit 1709 ebenfalls Klick für Klick ganz genausowie mit den Vorgängern.

c’t-WIMage sichert die Windows-Partition mitsamt aller Programme, Einstellungen und Daten sowie aller NTFS-Besonderheiten wie Zugriffsrechte, EFS-Dateiverschlüsselung, Reparse Points und so weiter. Allerdings sichert es nicht wie ein herkömmlicher Imager sektor-, sondern dateibasiert, und zwar in Form eines Images in einer Container-Datei. Diese Datei kann mehrere Images auch unterschiedlicher Windows-Versionen enthalten, wobei platzsparend in quasi inkrementeller Form gespeichert wird. Das Ganze funktioniert mit allen Windows-Versionen und -Editionen ab 8.1.

Zum Wiederherstellen kommt ein auf den ersten Blick überraschendes Programm zum Einsatz: das Windows-Setup-Programm. Das macht heutzutage nämlich ohnehin nichts anderes mehr, als ein Image einer sauberen Windows-Installation auf die Festplatte zu schreiben und mit einem Bootloader zu versehen. Der wesentliche Trick von c’t-WIMage besteht darin, dem Windows-Setup-Programm ein selbst erzeugtes Image unterzuschieben: eines Ihrer Windows-Systempartition mit allem, was dazu gehört.

Das ist kein böser Hack, sondern von Microsoft so vorgesehen – auch wenn es eigentlich für PC-Hersteller gedacht ist. Deren Recovery-Medien sind heutzutage auch bloß Windows-DVDs, bei denen das Original-Image ausgetauscht wurde gegen ein angepasstes Image, inklusive vorinstallierten Treibern, Programmen, Werbung und so weiter.

Das Wiederherstellen Ihres Images klappt dank Windows-Setup-Programm nicht nur auf dem PC, von dem das Image erstellt wurde, sondern auch auf jedem anderen, sofern nur ausreichend Festplattenplatz vorhanden ist. Wenn sich also auf einem PC ein 64-bittiges Windows 8.1 oder 10 sauber neu installieren lässt, können Sie darauf auch ein Image Ihres 64-bittigen Windows 8.1 oder 10 wiederherstellen; für 32 Bit gilt das Gleiche.

Als Sicherungsmedium nutzt man am einfachsten ein USB-Laufwerk. Wenn Sie unseren Anleitungen folgen, dient dieses dann auch als bootfähiges Wiederherstellungsmedium.

Unsere Anleitung wurde getestet mit Windows 8.1 sowie Windows 10 Version 1511 (RTM), funktioniert aber genauso auch mit allen nachfolgenden Versionen von Windows 10:

Bei der aktuellen Version 1703 hat sich allerdings etwas zum positiven geändert: Nun lassen sich auch USB-Sticks als Sicherungsmedien verwenden:

So testen Sie, dass das Image heile ist:

Wie Sie von c't-WIMage erstellte Images wiederherstellen, steht hier:

Eine bereits für die erste Version von c't-WIMage veröffentlichte FAQ ist unverändert gültig (auch für Windows 10):

Bitte beachten Sie dazu folgende Ergänzung:

Die aktuellen Fassungen von c't-WIMage:

c't-WIMage 64 Bit

c't-WIMage 32 Bit

Der Vollständigkeit halber hier eine Liste aller bislang zu c't-WIMage erschienenen Beiträge:

(axv)

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