c't-WIMage

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Praxis & Tipps | Projekt

Unser Skript c’t-WIMage erzeugt mit nur einem Doppelklick ein Abbild Ihrer Windows-Partition. Das Image lässt sich leicht auf quasi beliebiger Hardware wiederherstellen.

Diese Projektseite dient als zentrale Anlaufstelle zu allem rund um unser Skript c't-WIMage. Damit erzeugen Sie mit nur einem Doppelklick ein Abbild Ihrer Windows-Partition. Das Abbild lässt sich leicht auf quasi beliebiger Hardware wiederherstellen. Hier finden Sie eine Einführung, Verweise auf alle Artikel, die Skripte selbst sowie ein Forum zum Austausch mit anderen Nutzern.

10.10.2018: Microsoft hat die Probleme mit dem Windows Subsystem für Linux (WSL) und den Online-Dateien im Onedrive auch bei Windows 10 Version 1809 ("Oktober 2018 Update") nicht behoben. Die Hinweise vom 07.05.2018 gelten also weiterhin:

07.05.2018: c't-WIMage funktioniert auch mit Windows 10 Version 1803 ("April-Update"). Es gibt aber zwei Probleme:

1. stolpert Dism und damit c't-WIMage über Platzhalter-Dateien im OneDrive. Das sind Dateien, die nicht in lokal, sondern nur in der Cloud liegen. Abhilfe: Entweder keine Platzhalter verwenden (also alles synchronisieren) oder Ausnahmeregeln für die OneDrive-Ordner hinzufügen.

2. Das WSL-Problem (siehe unten das Update vom 30.10.2017) ist schlimmer geworden: Nun kann Dism und damit c't-WIMage zwar sichern, wenn das Subsystem für Linux installiert ist, solche Images lassen sich aber auf keinem bekannten Wege wiederherstellen. Wir haben daher unser 64-Bit-Skript um eine Abfrage ergänzt, die prüft, ob WSL installiert ist (einfach unten unter "Download" erneut herunterladen. Eine neue 32-Bit-Version gibt es nicht, weil 32-Bit-Windows kein WSL enthält). Falls das WSL installiert ist, verweigert c't-WIMage die Arbeit, derzeit käme ohnehin nichts sinnvolles dabei heraus. Da funktional am Skript nichts geändert wurde, können Sie im Prinzip auch das alte weiterverwenden, müssen dann aber selbst sicherstellen, dass das WSL nicht installiert ist.

Hinweis für Fortgeschrittene: Das Problem tritt streng genommen erst dann auf, nachdem eine Distribution für das WSL heruntergeladen und erstmals gestartet wurde. WSL an sich ist also eigentlich gar nicht das Problem. Wer sich dessen bewußt ist und eh nur das WSL selbst einsetzt, kann die alte Version also weiterverwenden oder die Abfrage in der neuen Version auskommentieren.

30.10.2017: Offenbar hat Microsoft in Windows ein Problem eingebaut: Falls das Subsystem für Linux (WSL) nachinstalliert wurde, kann es vorkommen, dass es Dateien gibt, deren Namen sich nur durch Groß- und Kleinschreibung unterscheiden (z.B. axel.txt und Axel.txt). Solche Dateien kann dism.exe nicht sichern und steigt mit Fehlernummer 1805 aus. In der Log-Datei steht, welche Dateien es konkret betraf. Da c't-WIMage unter der Haube dism.exe zum Sichern verwendet, ist es folglich auch betroffen. Bei einem Test reichte es aus, Ubuntu wieder zu deinstallieren.

c’t-WIMage sichert die Windows-Partition mitsamt aller Programme, Einstellungen und Daten sowie aller NTFS-Besonderheiten wie Zugriffsrechte, EFS-Dateiverschlüsselung, Reparse Points und so weiter. Allerdings sichert es nicht wie ein herkömmlicher Imager sektor-, sondern dateibasiert, und zwar in Form eines Images in einer Container-Datei. Diese Datei kann mehrere Images auch unterschiedlicher Windows-Versionen enthalten, wobei platzsparend in quasi inkrementeller Form gespeichert wird. Das Ganze funktioniert mit allen Windows-Versionen und -Editionen ab 8.1.

Zum Wiederherstellen kommt ein auf den ersten Blick überraschendes Programm zum Einsatz: das Windows-Setup-Programm. Das macht heutzutage nämlich ohnehin nichts anderes mehr, als ein Image einer sauberen Windows-Installation auf die Festplatte zu schreiben und mit einem Bootloader zu versehen. Der wesentliche Trick von c’t-WIMage besteht darin, dem Windows-Setup-Programm ein selbst erzeugtes Image unterzuschieben: eines Ihrer Windows-Systempartition mit allem, was dazu gehört.

Das ist kein böser Hack, sondern von Microsoft so vorgesehen – auch wenn es eigentlich für PC-Hersteller gedacht ist. Deren Recovery-Medien sind heutzutage auch bloß Windows-DVDs, bei denen das Original-Image ausgetauscht wurde gegen ein angepasstes Image, inklusive vorinstallierten Treibern, Programmen, Werbung und so weiter.

Das Wiederherstellen Ihres Images klappt dank Windows-Setup-Programm nicht nur auf dem PC, von dem das Image erstellt wurde, sondern auch auf jedem anderen, sofern nur ausreichend Festplattenplatz vorhanden ist. Wenn sich also auf einem PC ein 64-bittiges Windows 8.1 oder 10 sauber neu installieren lässt, können Sie darauf auch ein Image Ihres 64-bittigen Windows 8.1 oder 10 wiederherstellen; für 32 Bit gilt das Gleiche.

Als Sicherungsmedium nutzt man am einfachsten ein USB-Laufwerk. Wenn Sie unseren Anleitungen folgen, dient dieses dann auch als bootfähiges Wiederherstellungsmedium.

Unsere Anleitung wurde getestet mit Windows 8.1 sowie Windows 10 Version 1511 (RTM), funktioniert aber genauso auch mit allen nachfolgenden Versionen von Windows 10:

Bei der aktuellen Version 1703 hat sich allerdings etwas zum positiven geändert: Nun lassen sich auch USB-Sticks als Sicherungsmedien verwenden:

So testen Sie, dass das Image heile ist:

Wie Sie von c't-WIMage erstellte Images wiederherstellen, steht hier:

Eine bereits für die erste Version von c't-WIMage veröffentlichte FAQ ist unverändert gültig (auch für Windows 10):

Bitte beachten Sie dazu folgende Ergänzung:


c’t-WIMage-Platte tauschen

Die aktuellen Fassungen von c't-WIMage:

Der Vollständigkeit halber hier eine Liste aller bislang zu c't-WIMage erschienenen Beiträge:

(axv)

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