c't zockt (Episode 83): RunGunJumpGun

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Wie würde sich eine Kreuzung aus R-Type und Flappy Bird spielen? Das scheinen sich die Entwickler von RunGunJumpGun gefragt zu haben. Herausgekommen ist rasanter, aber brutal schwerer Pixel-Shooter.

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Die etwas anderen Spieletipps – alle zwei Wochen stellt die Redaktion des Computermagazins c't originelle Indie-Spiele, neue Spielkonzepte und Freeware-Tipps vor. c't zockt gibt es ...

Im Sidescroller RunGunJumpGun (Window, OS X, 8 Euro) von ThirtyThree ist der Name Programm. Der Spieler steuert einen Astronauten durch ein automatisch vorbeiscrollendes Höhlensystem.

Berührt man dessen Wände, endet das in der Regel tödlich. Um Hindernisse zu überwinden, ballert man mit seiner Knarre auf den Boden: Der Rückstoß lässt den Astronauten schweben ... solange er auf den Boden schießt. Dummerweise hat man aber nur diese eine Waffe. Will man Gegner und Barrikaden aus dem Weg räumen, muss man notgedrungen nach vorne schießen, sinkt aber gleichzeitig zu Boden.

Der Spieler steuert die Richtung der Waffe nur mit zwei Tasten, vorwärts fliegt der Astronaut automatisch. Aufgrund des hohen Tempos wird RunGunJumpGun schnell zum höllisch schwierigen Reaktionsspiel. Bleibt man an einem Hindernis hängen, spult das Spiel in Sekundenbruchteilen zum letzten Startpunkt zurück und man kann es gleich noch einmal probieren.

Die knallige Sound-Kulisse und das irrwitzige Tempo ziehen den Spieler in einen Bann, sodass man auch nach dem xten vergeigten Versuch nicht aufgibt.

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