c't zockt Spiele-Review: kNOW! – Das immer aktuelle Quiz

Spiele-Review kNOW!

Test & Kaufberatung | Spielekritik

Beim Brettspiel kNOW! von Ravensburger geht's um aktuelles Wissen. Der Google Assistant macht mit und stellt Fragen und Aufgaben zu Allgemeinwissen und Kreativität – und checkt, ob Antworten hier und jetzt korrekt sind.

Ein Mix aus Trivial Pursuit, Tabu & Co., immer auf aktuellem Stand. Das verspricht das Wissensspiel kNOW! von Ravensburger. Das Brettspiel für drei bis sechs Spielende bringt in den vier Kategorien Wissen, Intuition, Kreativität und Fun insgesamt zwölf verschiedene Quizformen und Minispiele mit.

Im Vergleich zu anderen Quizklassikern sind die rund 1500 Fragen nicht viel. Der Clou: Der Google Assistant ist als Spielhelfer und Quizmaster im Smartphone oder Lautsprecher stets mit dabei. Viele Aufgaben sind so konzipiert, dass die richtige Lösung von Spielzeit und Ort abhängt und sich so mit der Zeit verändern kann. Google löst die Rätsel dann auf.

Viele der Quizaufgaben lassen sich nur mit aktivem Google Assistant spielen, andere auch offline, wenn man möchte. Ein On-/Offline-Symbol markiert die Spielkarten entsprechend. Offline-Fragen sind üblicherweise zeitlos im Vergleich zu den kontextabhängigen. Die korrekten Antworten stehen in diesem Fall direkt mit auf der Karte.

Nacheinander übernehmen Spielende die Quizmaster-Rolle. Er oder sie zieht eine Karte passend zum Feld, auf dem die eigene Spielfigur steht, stellt die Frage oder Aufgabe und interagiert mit dem Google Assistant. Alle anderen versuchen, die Frage am schnellsten oder kreativsten zu beantworten oder bei Minispielen zu punkten und so die eigene Figur mehrere Felder vorwärts zu bewegen – wer das Spielbrett zuerst umrundet hat, gewinnt.

Das einzige Spiel der Kategorie Wissen ist "Schnellerwisser" – das klassische Quiz: Wer die Antwort weiß, haut schnell auf den beiliegenden Buzzer und antwortet hoffentlich richtig. Hier sind die Fragen oft abhängig von Zeit und Kontext – etwa "In wie vielen Filmen hat Jennifer Lawrence mitgespielt?".

Auf Intuition-Karten sind "Let's Schätz" und "Toptreffer" verortet. Schätzen muss man beispielsweise, wie lange man mit dem Auto vom Spielort nach Ravensburg braucht. Bei "Toptreffer" gibt der Google Assistant ein Wort vor, das die Spielenden mit einem anderen zu einem Begriff ergänzen und im Geheimen notieren müssen. Aus "Baum" wird also etwa "Baumhaus" oder "Baumarkt". Reihum fragt man Google dann nach den Suchmaschinentreffern für den Begriff – wer die meisten Ergebnisse hat, punktet.

Bei "Gute Frage" und "Dreierlei" der Kategorie Kreativität muss man wiederum den Google Assistant dazu bringen, bestimmte Worte auszuspucken. "Gute Frage" ähnelt Tabu – man muss Google eine Frage stellen, die den auf der Karte gesuchten Begriff als Antwort hat, darf diesen selbst jedoch nicht nennen. Bei Dreierlei sind beispielsweise bekannte Songs der Beatles gesucht. Hat man möglichst viele notiert, fragt man Google nach den drei Toptreffern und rückt pro richtiger Antwort ein Feld vor.

Auf Fun-Karten finden sich kurzweilige Minispiele. Bei "Summsalabim" gilt es, gesummte Lieder zu erkennen. Bei "Stolperfalle" muss man dem Assistant Zungenbrecher fehlerfrei nachsprechen, bei "Phrasendrescher" Redewendungen vervollständigen. Bei "Quiz Ungewiss" tippt man auf eine Frage Antwort A, B oder C, bei "Ton für Ton" spielt der Google Assistant zwei Geräusche vor, aus denen man einen gesuchten Begriff erraten muss. Quaken und Streichinstrumente ergeben beispielsweise "Froschkonzert". "Sekunde noch" erfordert Timing und Schnelligkeit, "Nice Dice" eher Würfelglück.

Wie sich Redakteure im Test des Quiz schlagen, zeigt das Video.

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