Wissen | Hintergrund

Die Escom AG, Heppenheim, hat entgegen ihren ursprünglichen Plänen nun vereinbart, Amigas in Philadelphia fertigen zu lassen. Laut Computergram wird das Board Zober Industries fertigen, während die Endmontage die QuikPak Corp in Norristown übernehmen soll. Erste Früchte der Arbeit sollen bereits Ende August in Gestalt des Amiga 4000 Tower präsent sein. Ursprünglich war die Fertigung für China oder Europa – hier vermutlich Aquarius Robotron Systems – vorgesehen.

Nach den Worten von Petro Tyschtschenko, Generalmanager der von Escom ins Leben gerufenen Tochter Amiga Technologies GmbH, könne die Produktion in China nicht innerhalb eines Jahres starten, Escom wolle hingegen 22 000 Amiga 4000 Tower noch in diesem Jahr fertigen. Etwa 10 000 Stück seien für den amerikanischen Markt bestimmt, die übrigen 12 000 gedenkt man in Europa abzusetzen. Gar 100 000 bis 120 000 Stück Amiga 1200 sollen ebenfalls noch in diesem Jahr gefertigt werden.

Während der Suche nach weiteren Allianzen – Escom möchte zum Beispiel Interessenten für die Lizenzierung Amiga-basierender Settop-Boxen gewinnen – konnten die Heppenheimer auf der Frankfurter Pressekonferenz am 30. Mai die Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen norwegischen Multimedia-Hersteller Scala vermelden. Neue Amigas sollen mit Unterstützung der Scala-Software den "kreativen, Video-orientierten Multimedia-Markt" ins Visier nehmen. (dz)

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Der Inhalt ist hybrid konzipiert. Für PC- und Macintosh-Systeme liegt nach Betriebssystemen und Anwendungen sortiert die Software zu c't-Veröffentlichungen vor: Videotext, Card-Terminal, Hardbreaker, Druckregler und vieles mehr. Mailbox-Betreiber erhalten Dateien zur Einbindung in ihre Systeme.

Darüber hinaus finden Sie rezensierte Shareware und PD-Software wieder, unter anderem den PostScript-Interpreter "Ghostscript", den Web-Explorer für OS/2 und das Mac-System-Update 7.51.

Listings, Herstelleradressen und Inhaltsverzeichnisse der c't und ihrer Schwesterzeitschriften ELRAD und iX komplettieren das Paket.

Die Original-Mailbox im Serverraum der c't kann zur Zeit sechs Anrufer gleichzeitig bedienen. (fm)

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