ePerso-Alltag: Falsche Richtung

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Axel Kossel wundert sich über die Statusmeldung: Gestern war sein neuer Personalausweis noch unbekannt, heute ist er in der falschen Richtung unterwegs.

Die Bundesdruckerei rühmt sich, sie produziere den neuen Personalausweis, eines der sichersten Personaldokumente weltweit. Und da schaue ich heute, drei Tage nach dem Beantragen eben dieses Ausweises, in die Online-Statusabfrage und erfahre, meiner sei fertig zum Versand in die Bundesdruckerei.

Wer schickt wem?

Heißt das etwa, nicht nur der Druck von Euro-Noten soll künftig ins Ausland verlagert werden? Haben flinke Kinderhände in fernen Billiglohnländern einen Ausweis gemalt, der jetzt an die Bundesdruckerei geschickt wird? Oder haben die Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro eine Vorlage gedrechselt, die in der Bundesdruckerei nur noch auf die Chipkarte ziseliert wird?

Im Ernst: Eine etwas ausführlichere Statusmeldung würde dem interessierten Bürger helfen, die Vorgänge um den ePerso zu verstehen. Schließlich hofft er ungeduldigt darauf, am 9. November bei den Ersten zu sein, die einen bekommen. Dann erst wird man übrigens auch die fertige AusweisApp herunterladen können – für Windows und Linux, Mac-OS-Nutzer sollen bis 30. November warten.

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