nachgehakt: Wie Heise einmal eine Runkfunklizenz beantragen musste

@ctmagazin | nachgehakt

Wer im Netz zu regelmäßigen Zeiten Live-Streams anbietet, kann sich plötzlich und meist ziemlich unerwartet damit konfrontiert sehen, hierfür eine Rundfunklizenz beantragen zu müssen. Diese Erfahrung musste auch Heise Medien machen.

Man soll keine schlafenden Hunde wecken: Als die c’t-Redaktion im Januar 2016 bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) anrief, um vorsichtig anzufragen, ob man für ein geplantes Live-Streaming-Format etwa eine Lizenz bräuchte, war nur schwerlich abzusehen, was für einen Wust an Bürokratie diese unschuldige Anfrage nach sich ziehen sollte.

Die Antwort der Aufsichtsbehörde für private Radio- und Fernsehprogramme sowie Telemedien war sehr eindeutig: Ja, ihr seid Rundfunkanbieter. Und ihr benötigt eine Lizenz! c't-Redakteur Nicolas Maekeler erläutert die Einzelheiten.

Mehr zur Überregulierung lesen Sie in der aktuellen c't 5/17.

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