Pantomime 2.0

Gesten mit der iPad-Kamera erkennen

Wissen | Know-how

In der von Nintendo, Sony und Microsoft beherrschten Konsolenwelt gehört die Steuerung per Körperbewegung bereits zum Alltag: Von der Pflege des virtuellen Haustiers bis zur Gymnastikstunde im Wohnzimmer gibt es reichlich Einsatzmöglichkeiten. Bei Mobilgeräten wie dem iPad bleibt dieses Potenzial bislang weitgehend ungenutzt. Dabei fällt mit den passenden Frameworks die Programmierung passender Anwendungen gar nicht schwer.

So ein iPad kann schon sehr viel. Es weiß, wo auf der Welt es gerade ist, kennt seine Lage im Raum, legt sich schlafen, wenn der Deckel zu ist, und lauscht in der neuesten Version sogar meinem Diktat. Aber eine App muss ich noch immer per Fingertap starten und beenden – genauso wie den Facetime-Anruf eines Freundes. Eine einfache Wink-Geste wäre da viel bequemer, aber außer großer Belustigung bei meinem Videochat-Partner auf der Gegenseite erreiche ich derzeit nichts mit meinem Gefuchtel. Mein iPad ignoriert mich, selbst wenn ich meinen Namen tanze.

Dabei könnte das die nächste große Nummer werden: Im selben Stil, in dem Software wie Siri unsere Sprache verstehen und durch die richtige Interpretation gewisse Aufgaben erledigen kann, könnten gestenbasierende Systeme unsere Bewegungen erkennen und darauf reagieren. Was man abseits der Spiele bislang nur aus Science-Fiction-Filmen wie Minority Report kennt, rückt buchstäblich in greifbare Nähe und wäre sogar portabel. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Pantomime 2.0

2,49 €*

c't 10/2012, Seite 154 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
Direkt nach dem Kauf steht Ihnen der Artikel als PDF zum Download zur Verfügung.

Artikel-Vorschau
  1. Warum so kompliziert?
  2. Die Werkzeugkiste
  3. Arbeitsteilung
  4. Ab durch die Mitte
  5. Wo Licht ist …

Lesen Sie hier die Verbraucherinformationen

* Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige