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US-Serien im Überblick

www.tvcountdown.com

Freunde von TV-Serien aus dem englischen Sprachraum finden unter tvcountdown.com die Erstausstrahlungstermine vieler Serien aus den USA, England und Australien. Ob und wann eine Sendung im deutschen Fernsehen gezeigt wird, lässt sich hier zwar noch nicht ersehen, doch mittlerweile liegen die Sendetermine in vielen Fällen nicht mehr weit auseinander. Die Seite gibt einen schnellen Überblick, welche Folgen in den letzten 24 Stunden gelaufen sind und welche heute oder in den kommenden Tagen laufen. Die Liste zeigt alle Sendungen oder nur eine persönliche Auswahl. Serien, für die aktuell keine neuen Folgen gelistet sind werden grau dargestellt, während aktuelle Titel gefettet ins Auge fallen. Zudem sind alle in den letzten drei Monaten neu angelaufenen Produktionen mit einem Stern versehen. Fans behalten so nicht nur einen guten Überblick bei ihren Lieblingsserien, sondern bekommen auch rechtzeitig mit, auf welches Highlight es sich demnächst zu achten lohnt. (jub)

Google zeigt Kunst

www.googleartproject.com/de

Einen virtuellen Rundgang durch Museen in aller Welt bietet das Art Project von Google. Die Webseite stellt aktuell etwa 30 000 Kunstobjekte von 151 Partnermuseen in über 40 Ländern dar. Aus Deutschland nehmen bisher die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Museum Kunstpalast Düsseldorf sowie die Staatlichen Museen zu Berlin teil. Ausstellungsstücke wie Gemälde, Skulpturen, Straßenkunst und Fotos bestaunt man wahlweise in einer Großansicht mit Zoom oder als Diashow. Auf Wunsch blendet die Seite Zusatzinformationen ein oder ermöglicht einzelne Werke als Link bei sozialen Netzwerken weiterzukommunizieren. Zudem wurden viele Ausstellungsräume mit der von Google Street View bekannten Technik als Rundumansicht umgesetzt, sodass sie sich nun auch Schritt für Schritt erkunden lassen. (jub)

HTML-Röntgenblick

http://hackasaurus.org/de

HTML und CSS können Kinder und Erwachsene mit dem Hackasaurus von Mozilla einfach lernen. Außer Unterrichtsmaterial und einem Veranstaltungskalender für Fortbildungsangebote bietet das Projekt ein witziges Tool zur temporären Umgestaltung von Webseiten. Das Bookmarklet aktiviert in Safari, Firefox, Opera oder Chrome eine Röntgenbrillen-Funktion, die auf beliebigen Webseiten den Code einzelner Elemente anzeigt und lokal abänderbar macht. Dazu zieht man das Bookmarklet auf die Lesezeichenleiste im Browser und aktiviert es durch Anklicken. Ab nun hebt jede Mausbewegung auf einer Seite die jeweiligen Elemente hervor. Codefragmente können einfach editiert werden und die Veränderungen sind sofort zu erkennen. Mit der Löschen-Taste verschwinden angeklickte Elemente von der Seite. Unerwünschte Ergebnisse lassen sich per Tastendruck auch wieder rückgängig machen. (rzl)

YouTube für Texte

www.newsgrape.com

Eine Art YouTube für Texte wollen die Betreiber von Newsgrape anbieten. Was die Plattform von anderen Blog-Hostern unterscheidet, ist die Verquickung der Inhalte. Über Schlagwort-Beziehungen blendet das System themenverwandte Artikel anderer Autoren automatisch in der Seitenspalte ein und sorgt damit für eine Verteilung der Leser. Zudem ist es möglich, mit anderen Schreibern ein Magazin zu gründen und die Werke gemeinsamen anzubieten. Newsgrape ist für Leser und Autoren kostenlos. Wer etwas Geld verdienen will, kann sogar Google AdSense einbinden. Man benötigt dazu ein kostenloses Konto, das auch Voraussetzung für das Schreiben von Artikeln und Kommentaren ist. Leser abonnieren einfach, was ihnen gefällt und erhalten so bereits beim Einloggen eine persönlich zugeschnittene Auswahl der für sie interessanten Themen. (jub)

Datensammler

www.schnipps.de

Laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hat jeder Bürger das Recht, zu erfahren, welche Informationen ein Unternehmen über ihn gespeichert hat. Doch wie setzt man diesen Anspruch in die Tat um? Hier hilft Schnipps und erzeugt mit wenigen Schritten juristisch korrekt formulierte Anschreiben, um Auskunft über gespeicherte Daten zu verlangen. Außerdem generiert die Site auch Anschreiben, mit denen man die Unternehmen auffordert, gespeicherte Daten zu ändern oder zu löschen. Die Musterschreiben werden automatisch mit Gesetzesverweisen und Frist versehen und können als ausgedruckter Brief (PDF) oder per Mail verschickt werden. Als Adressaten hält das System eine Liste mit bekannten Firmen vor, man kann aber auch andere Empfänger eintragen. (jub)

160 Zeichen an Aliens

www.hellofromearth.net

Was würden Sie Außerirdischen gerne sagen? Diese Frage stellte das australische Cosmos-Magazin 2009 seinen Lesern und sammelte danach über 25 000 SMS-Antworten. Anschließend wurden die Nachrichten mit Hilfe mehrerer Weltraumbehörden per Radiosignal an den Exoplaneten Gliese 581 geschickt. Auf der Webseite Hello from Earth kann man sich die zumeist englischen Texte ansehen, die einige amüsante Erdlingsgedanken offenbaren. Fred Mason will zum Beispiel wissen, ob die Außerirdischen im Besitz all seiner verschwundenen Socken sind.

Außer vielen skurrilen Nachrichten an unsere interstellaren Nachbarn äußern einige Menschen aber auch ihre Besorgnis über die Umweltzerstörung, beschreiben die Menschheit als friedliche Rasse, die Kontakt sucht oder drücken einfach nur ihre Freude darüber aus, dass man nicht allein im Universum lebt. Ende 2029 erreicht das Signal Gliese 581, und sollte dort jemand leben, der uns antworten kann, würde die Menschheit bei gleicher Sendetechnik im Jahr 2051 Antwort erhalten. Ein Zähler auf der Webseite aktualisiert fortwährend die verbleibende Zeit. (jub)

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