Catch-22 bringt 3D

Intels Prozessor-Generation Core i-3000 alias Ivy Bridge

Test & Kaufberatung | Test

Als erster Chiphersteller setzt Intel auf 22-Nanometer-Fertigungstechnik mit „3D-Transistoren“, und zwar bei den Nachfolgern der CPU-Familien Core i7-2000 und Core i5-2000. Die Neulinge können manches besser und rechnen effizienter, aber kaum schneller.

Dank weiter geschrumpfter Strukturen quetscht Intel bei den Ivy-Bridge-Prozessoren für LGA1155-Mainboards nun 1,4 Milliarden Transistoren auf 160 Quadratmillimeter. Das ist rund 26 Prozent weniger Siliziumfläche als bei den bisherigen Sandy-Bridge-Chips aus der 32-Nanometer-Produktion, obwohl 20 Prozent mehr Transistoren vorhanden sind. Diese kommen überwiegend dem verbesserten Grafikkern namens Intel HD 4000 Graphics zugute. Allerdings will Intel auch Chips mit viel schwächerer Grafik produzieren.

Als erste Mitglieder der Ivy-Bridge-Familie schickt Intel vierkernige Desktop-PC- und Mobilversionen der Serien Core i7-3700 und Core i5-3000 ins Rennen. Die Notebook-Antriebe beschreibt der auf Seite 94 folgende Artikel. Dort funktioniert auch das Namensschema anders als bei den Desktop-Versionen, wo es Intel leicht verändert hat. Die Nummern aus dem 3000er-Bereich stehen für die dritte Core-i-Generation, also Ivy Bridge. Genau wie bei den 2000er-Chips (Sandy) beherrschen die i7-Varianten Hyper-Threading und besitzen größere L3-Caches als die billigeren i5-Typen, die sich mit 6 statt 8 MByte Level-3-Pufferspeicher begnügen. Weiterhin gibt es wohl den Sonderfall eines Dual-Core in der i5-Reihe. Bei den Mobilprozessoren gibt es auch Dual-Cores mit i7-Bezeichnung. ...

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