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Erste Version von Gimp 2.8 erschienen

Die Entwicklung der lange angekündigten Version 2.8 des Bildbearbeitungsprogramms Gimp trägt erste Früchte. Auf dem FTP-Server von Gimp.org steht der Quelltext des ersten Release Candidates zum Download, und auf der Webseite ist ein Installer für Windows inklusive einer 32- und einer 64-Bit-Version zu finden, der allerdings noch das Attribut „unstable“ trägt.

Gimp 2.8 fasst auf Wunsch die Inhalte aller drei Fenster der bisherigen Bedienoberfläche in einem Fenster zusammen, die Aufteilung in Werkzeugkasten, Dokumentenfenster und Paletten bleibt dabei gleich. Ebenen lassen sich gruppieren. Mit dem Textwerkzeug schreibt man nun direkt auf der Leinwand statt wie zuvor in einem Fenster und kann dort auch grundlegende Einstellungen vornehmen.

Mit der Käfig-Transformation kann man Objekte anhand eines selbst erstellten Polygonrahmens verzerren. Ein neuer Dialog für Eingabegeräte soll die Konfiguration von Druckkurven für Grafiktabletts erleichtern. Speichern im Gimp-eigenen XCF-Format und JPEG-Export sind künftig zwei verschiedene Aufgaben. (akr)

Datenbank für Mac, Windows und iPad

Das Datenbanksystem FileMaker 12 für Mac OS X und Windows offeriert verbesserte Container-Felder nicht nur für Texte und Bilder, sondern auch für Videos und Audioclips. Diese lassen sich per Drag & Drop ablegen, extern speichern und auf Wunsch auch verschlüsseln. FileMaker Server soll diese Inhalte zudem übers Netz streamen können. Schnelldiagramme, die mit wenigen Klicks anzulegen sind, visualisieren Daten auch als Blasen, Punktwolken oder gestapelte Balken. Formulare kann man außer mit Linealen, Hilfs- und Gitterlinien, die der Hersteller für die aktuelle Version überarbeitet hat, auch anhand anpassbarer Schablonen gestalten. Bilder dürfen in den Masken auch als Ausschnitte auftauchen.

Die Apps FileMaker Go 12 für iPhone und für iPad für den lesenden und schreibenden Zugriff auf FileMaker-Datenbanken sind jetzt kostenlos im App-Store erhältlich. Mit ihnen kann man zum Beispiel Datensätze in einer bestehenden Datenbank anlegen, aber keine ganz neue Datenbank erzeugen. Das Datenbankformat von FileMaker 12 ist mit dem früherer Versionen nicht kompatibel, nach Aussage des Herstellers sind aber Datenbanken früherer Versionen leicht ins aktuelle Format konvertierbar. Die Preise des Datenbanksystems für Windows ab Version XP und Mac OS X ab Version 10.6.8 beginnen bei 419 Euro (Update: 249 Euro). (hps)

IBM DB2 mit neuer Engine

Die Engine in Version 10 von IBMs Datenbanken DB2 und Infosphere Warehouse soll durch geschickte Wahl der Kompressionstechniken und Speicherorte für verschiedene Inhalte bessere Performance bieten. Mit dem Multi Temperature Data Management will sie besonders viel gefragte „heiße“ Informationen bevorzugt in schnellen SSDs lagern, „kältere“ Daten auf weniger teuren Medien. „Time Travel Queries“ finden auch Datensätze, die das System nicht gelöscht, sondern per Zeitstempel als veraltet markiert hat. Außerdem soll die SQL-Datenbank DB2 jetzt 98 Prozent des Hausdialekts PL/SQL des Erzrivalen Oracle verstehen. (hps)

Flickr wechselt Web-Bildbearbeitung aus

Die Foto-Community-Seite Flickr enthält künftig die Web-Bildbearbeitung Aviary. Der seit 2007 integrierte Dienst Picnik entfällt. In Flickr findet sich im Menü „Actions“ zwischen den Einträgen „Rotate“ und „Edit title, tags, and dates“ nun der Punkt „Edit photo in Aviary“. Ohne Anmeldeseite oder Startbildschirm gehts gleich zur Bildbearbeitung.

Zur Wahl stehen Ein-Klick-Verbesserungen für ausbalancierte Farben und starken Kontrast, Simulationen alter Kompaktkameras sowie etliche Werkzeuge für Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Schärfe, Text, Beschnitt, rote Augen und Fehlerretusche. Die HTML5-Anwendung läuft im Web-Browser ebenso wie unter iOS und Android. (akr)

Anwendungs-Notizen

Die Word-Erweiterung axesPDF erstellt aus Microsoft Word 2007 und 2010 heraus barrierefreie PDF-Dokumente. Dabei soll sie einige Fehler im Dokument automatisch beheben und auch komplexe Tabellen oder Verzeichnisse korrekt umsetzen. Interessenten können sich gegen Registrierung die kostenlose Betaversion herunterladen.

ACDSee senkt die Preise seiner Bildverwaltung ungefähr um die Hälfte. Während ACDSee Pro 5 vor kurzem noch 176 Euro kostete, ist es nun für 75 Euro zu haben. Die Mac-Version gibt es fortan für 53 statt 125 Euro, die Standardvariante ACDSee 14 für 37 statt 60 Euro.

Mit Version 10.1.3 des Adobe Reader X lassen sich PDF-Dokumente handschriftlich signieren. Darüber hinaus kann der Anwender einen Signaturprozess über Adobes kostenpflichtigen Online-Service EchoSign anstoßen, um den Status des Dokuments zu verfolgen.

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