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Nächste Kepler-Grafikkarte Ende April Gerüchten zufolge will Nvidia Ende April eine weitere DirectX-11.1-Grafikkarte mit Kepler-Architektur vorstellen: die GeForce GTX 670 für die 400-Euro-Preisklasse. Denkbar wäre, dass ihr GK104-Grafikchip im...

Edle und winzige Mini-PCs

Als handgefertigtes Einzelstück entsteht der ab 2250 Euro erhältliche Desktop-PC namens ByteBench von der Firma Convar. Das aus 2 Millimeter starkem Stahlblech gebogene und auf Wunsch mit Leder und Holz verzierte Gehäuse beherbergt ein Mini-ITX-Mainboard mit Onboard-GPU, die DVI- und HDMI-Displays anbindet. An der Front steckt als Blickfang eine ebenfalls von Convar modifizierte „ByteSpotter“-Festplatte (1 TByte) mit Sichtfenster und eSATA-Anschluss. Sie lässt sich leicht auswechseln, sodass der PC verschiedene Betriebssysteme starten kann. Angesichts des stattlichen Preises wirkt die angestaubte Technik unangemessen, denn Convar baut bloß ein Mainboard mit Atom D525 und Nvidia-Ion-Grafik ein. Immerhin steckt ein Blu-ray-Laufwerk im System. Zum Einzelpreis der ByteSpotter-Platte (ab 348 Euro) bekommt man locker eine SSD, bei der sich aber nichts dreht.

Zotac kündigt derweil die Zbox nano XS AD11 Plus mit AMD E-450 an. Als Massenspeicher steckt pfiffigerweise eine mSATA-SSD mit 64 GByte Kapazität in dem winzigen Kästchen. Inklusive 2 GByte RAM, aber ohne Betriebssystem muss der Käufer 350 Euro ausgeben. USB-3.0-Buchsen sind eingebaut, eine IR-Fernbedienung gehört zum Lieferumfang. (ciw)

VelociRaptor-Festplatte mit bis zu 1 TByte

Western Digital hat die VelociRaptor-Baureihe überarbeitet und offeriert nun erstmals eine Version mit 1 TByte Kapazität – bisher war bei 600 GByte Schluss. Nach wie vor sind die VelociRaptors die einzigen SATA-Laufwerke mit der Rotationsgeschwindigkeit von 10 000 U/min. Das bringt den 2,5-Zoll-Disks, die wie ihre Vorgänger mit einem fest montierten 3,5-Zoll-Kühlkörper verkauft werden, kurze Zugriffszeiten unterhalb von 5 ms. Die sequenziellen Datentransferraten liegen bei 200 MByte/s, also etwas niedriger als bei den jüngsten SATA-6G-Platten von Seagate im 3,5-Zoll-Format. WD empfiehlt die für kontinuierlichen Dauerbetrieb ausgelegten VelociRaptors als billigere Alternative zu SAS-Disks auch für den Einsatz in Servern und Workstations. Mit 320 GByte, 500 GByte oder 1 TByte kosten sie 129, 169 beziehungsweise 279 Euro inklusive einer Garantiefrist von 5 Jahren. (ciw)

GeForce GTX 680 mit eigenem Kühlsystem

Mehrere Hersteller bieten rund 530 Euro teure Varianten der GeForce GTX 680 mit eigenen Kühlsystemen an. Gainwards Phantom nutzt zwei 80-Millimeter-Lüfter, um den um 8 Prozent auf 1084 MHz übertakteten Grafikchip zu kühlen und belegt gleich drei Gehäusesteckplätze. Displays lassen sich über die beiden Dual-Link-DVI-Anschlüsse sowie per HDMI und DisplayPort anschließen. Auch MSI setzt bei der N680GTX Twin Frozr auf zwei 80er-Lüfter und die gleiche Anschlussvielfalt. Allerdings belegt die Karte nur zwei Gehäuse-Steckplätze. Der Grafikchip läuft mit 1058 MHz geringfügig langsamer.

Palit bestückt seine GTX-680-Karten der Jetstream-Serie gleich mit drei Lüftern und blauen LEDs. Die GPU läuft hier mit 1084 MHz. Später soll eine Version mit 4 GByte Speicher für 600 Euro kommen. Gigabytes übertaktete (1071 MHz) Drei-Lüfter-Version der GeForce GTX 680 mit 2 GByte Speicher ist ebenfalls noch nicht verfügbar, aber vorbestellbar. (mfi)

Nächste Kepler-Grafikkarte Ende April

Gerüchten zufolge will Nvidia Ende April eine weitere DirectX-11.1-Grafikkarte mit Kepler-Architektur vorstellen: die GeForce GTX 670 für die 400-Euro-Preisklasse. Denkbar wäre, dass ihr GK104-Grafikchip im Unterschied zur GTX-680-GPU sieben statt acht funktionsfähige Shader-Cluster enthält und damit 1344 statt 1536 Rechenkerne sowie 112 Textureinheiten. Je nach Taktfrequenz dürfte sie damit in Konkurrenz zu AMDs DirectX-11.1-Grafikkarte Radeon HD 7950 treten. (mfi)

Historische Prozessor-Datenbank

Wie sich x86-, SPARC- und Power-Prozessoren im Verlauf der 40 Jahre ab 1970 entwickelt haben, untersuchte ein Forscherteam der Uni Stanford. Leiter war der dortige Professor und Rambus-Mitbegründer Mark Horowitz. Die Ergebnisse sind in der Datenbank CPU DB öffentlich zugänglich. Dazu gehören etwa Resultate der Benchmarks CoreMark und des Integer-Teils der Suite SPEC CPU2006, sofern sie auf den Prozessoren liefen. Auch einige Daten zu Strukturbreiten und Interfaces sind vorhanden. Ergebnisse des CPU2006 und des CoreMark sind allerdings ohnehin auf den Webseiten der jeweiligen Benchmark-Anbieter zu finden (alle Links via c’t-Link). (ciw)

Hardware-Notizen

Crucial stellt ein Firmware-Update für die SSD m4 bereit. Die Version 000F soll kleine Verbesserungen bringen, etwa mehr Stabilität bei sehr hohen Zugriffsraten und bessere Kompatibilität zu SAS-RAID-Adaptern.

Lenovo baut Xeons der Familien E5-2600 und E5-1600 in die Workstations ThinkStation S30, C30 und D30 ein. Ausgeliefert werden die Geräte aber frühestens ab Mai. Die Preise beginnen bei rund 950 Euro für die Single-Socket-Maschinen.

Als letzter großer Anbieter hat Oracle Sun-Server mit Xeon-E5-Prozessoren vorgestellt. Die Neulinge heißen Sun Fire X4170 M3 (1-HE-Rackgehäuse), X4270 M3 (2 HE) und Blade X6270 M3. Auch in zwei Geräte der Netra-Baureihe für Telekommunikationsdienstleister halten E5-Xeons Einzug.


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