Heißer Begleiter

Android-Smartphone mit Vierkern-Prozessor

Test & Kaufberatung | Test

Das HTC One X ist das erste Smartphone mit Quad-Core-Prozessor. Der Vierkern-Chipsatz Nvidia Tegra 3 sorgt für Leistungsrekorde und ein flüssiges Android 4.0 – aber auch für Hitzewallungen und leere Akkus.

Das HTC One X hat mehr Prozessorkerne als viele Desktop-PCs und Laptops. Der Chipsatz Nvdia Tegra 3 wird als Quad-Core angepriesen, hat aber insgesamt sogar fünf Rechenkerne. Vier leistungsfähige Kerne arbeiten im Verband, wenn man beispielsweise aufwendige 3D-Spiele spielt. Bei weniger anspruchsvollen Anwendungen schaltet das System nach und nach die Rechenkerne ab. Zeigt etwa der Browser Flash-Inhalte oder benutzt man einen Videochat, wird in den Dual-Core-Modus gewechselt, für Navigation und Internetseiten ohne Medieninhalte arbeitet nur ein Kern. So soll der Prozessor stufenweise zwischen hoher Leistung oder Sparsamkeit hin und her schalten können. Ist noch weniger Rechengeschwindigkeit verlangt, wie zum Beispiel um Mails abzurufen, Musik zu hören oder nur Hintergrunddienste zu berechnen, kommt der fünfte, besonders sparsame Kern ins Spiel, der von Nvidia genannte „Companion-Core“. Der Quad-Core-Verband schaltet sich dann ab. Die Wechsel funktionieren unterbrechungslos und als Nutzer bekommt davon nichts mit.

Der „Companion-Core“ benötigt weniger Strom und arbeitet mit maximal 500 MHz, die anderen vier Prozessorkerne maximal mit 1,4 GHz – wenn kein anderer Kern aktiv ist und solange die Prozessortemperatur nicht zu hoch ist, schaltet einer auf 1,5 GHz hoch. Nvidia verbaut im Tegra-3-SoC (System on a Chip) außerdem den Grafikchip ULP GeForce mit 12 Shader-Rechenkernen. ...

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