Knuffig

Embedded-Linux-Platine für 50 Euro

Test & Kaufberatung | Test

Der kompakte Einplatinenrechner hilft mit vier Scriptsprachen-Interpretern und Onboard-C-Compiler beim Einstieg in die Embedded-Programmierung und wird dann zur Basis für eigene Entwicklungen. Dank eines umschaltbaren USB-Ports kann man dabei handelsübliche Peripherie nutzen.

Zwar ist das Gnublin-Board mit 7 cm × 7 cm nicht das kleinste Embedded-Linux-System auf dem Markt, aber mit rund 50 Euro für die betriebsfertige Platine inklusive USB-Kabel und Micro-SD-Speicherkarte gewiss eines der günstigsten. Als Prozessor haben die Entwickler – Gnublin entstand als Lernplattform an der Hochschule Augsburg – den LPC3131 von NXP gewählt (siehe Link am Ende). Er enthält einen mit 180 MHz getakteten ARM9-Kern nebst reichlich Peripherie. Davon ist aber nur ein Teil herausgeführt (USB 2.0 On-the-Go, GPIO, I2C, SPI, MMC, 10-Bit-A/D-Wandler), weil der Controller auf einer zweilagigen Platine sitzt.

An einer Platinenkante kann man zwei mitgelieferte Schraubklemmenblöcke nachbestücken. Einer dient zur Spannungsversorgung mit 5 Volt, wenn man nicht per USB speist. Dort kann man auch 3,3 Volt abgreifen, um etwa Sensoren zu versorgen. Am zweiten Viererblock liegen drei GPIO-Anschlüsse und ein A/D-Wandler-Eingang. Weitere Ports stehen an einer 14-poligen Pfostenleiste bereit (serielle Busse SPI und I2C, ein PWM-Ausgang, 2×GPIO, 3×A/D). ...

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