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Foto-Effekte kostenlos

onOne Software veröffentlicht die neue Version seiner PhotoTools 2.6 unter dem Namen Perfect Effects 3. Die Free Edition des Programms enthält zwölf fotografische Effekte sowie das Programm Perfect Layers. Mit ihm können Nutzer von Lightroom oder Aperture verschieden belichtete Fotos überblenden. Bei Anwendung von Filtern wie Cross-Processing, Fake-HDR oder Sepia präsentiert Perfect Effects eine großzügige Vorschau. Effekte und Rahmen lassen sich stapeln.

Das Programm steht für Windows und Mac OS X zur Verfügung. Die Arbeitsbereiche Layers und Effects gibts kostenlos; weitere Plug-ins integriert onOne als Werbe-Tabs. Es läuft selbstständig oder in Photoshop, Photoshop Elements, Lightroom oder Aperture. Einen Download-Link erhält man nach Registrierung im Web. Eine Variante für 100 US-Dollar bietet mehr Effekte. (akr)

Fußball-EM-Planer

Für die Fußball-Europameisterschaft bietet der Excel-Experte Mourad Louha den kostenlosen Planer Excel Soccer für Spiele, Ergebnisse und Mannschaftsplatzierungen an. Die Excel-Datei macht mit roten Markierungen auf beendete Spiele aufmerksam, deren Ergebnisse in der Tabelle noch fehlen. Sie enthält Informationen zu den gastgebenden Ländern und den Spielstätten sowie einen umfangreichen Tippspiel-Planer für bis zu 128 Personen, der anhand der Tipps und der Ergebnisse Punkte vergibt. Die Datei lässt sich in Excel ab Version 2003 nutzen. Da die Lösung ohne Makros auskommt, läuft sie auch in der höchsten Sicherheitsstufe. (db)

Simulieren im Team

Mit dem Cloud-Dienst iModeler und dem zugehörigen App-Launcher 2 lassen sich Simulationen erstellen, in der Cloud abspeichern und im Team bearbeiten. Der in HTML5 realisierte Dienst simuliert in qualitativen Modellen die Zusammenhänge verknüpfter Einflussgrößen. iModeler und App-Launcher kosten zusammen 10 Euro pro Monat.

Mit dem App-Launcher pro für 99 Euro lässt sich in quantitativen Modellen außerdem die Stärke der Wechselwirkungen differenzieren. Die Modelle kann man für Interessenten zugänglich machen, die den App-Launcher nicht besitzen. Der iModeler-Presenter erstellt aus Ansichten eines Modells eine Präsentation. (hps)

Mitarbeiter-Organigramm

United Planet hat für seine Unternehmensportal-Verwaltung Intrexx 5 eine Erweiterung herausgebracht, mit der man per Intranet interaktive Organigramme erstellen kann. Der Intrexx Organization Visualizer schlägt regelmäßig Daten der Mitarbeiter im Active Directory nach und pflegt sie ein. Organigramm-Einträge lassen sich mit Hyperlinks versehen. Das per Browser bedienbare Intrexx 5 gibt es ab 327 Euro für fünf Nutzer, der Organization Visualizer kostet 117 Euro. (hps)

Adobe veröffentlicht Creative Suite 6

Die Creative Suite 6 soll in vier Zusammenstellungen erscheinen. Neben vielen Neuerungen im Detail stellt Adobe ein Cloud-Modell mit vereinfachten Mietpreisen vor. Alle Programme der Master Collection, darunter Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver, Flash, Premiere Pro, After Effects sowie erstmals auch Lightroom, lassen sich künftig zu einem monatlichen Pauschalpreis von 60 Euro mieten, wenn man sich für ein Jahr festlegt. Mietpreise mit monatlichem Kündigungsrecht sollen höher ausfallen. Aus der Creative Cloud kann man alle Anwendungen für Windows oder Mac OS X herunterladen und so erstmals auch eine für zwei Geräte nutzbare Lizenz auf PC und Mac parallel installieren.

Alle Einzelprodukte sind nach wie vor als Master Collection für 3569 Euro erhältlich. Die Premium-Suiten hat Adobe als „Design & Web Premium Suite“ in eine zusammengefasst. Sie enthält Photoshop Extended, Illustrator, InDesign, Dreamweaver, Flash Professional, Fireworks, Acrobat Pro und Bridge und kostet 2617 Euro. Die Zusammenstellung „Production Premium“ kostet das Gleiche. Sie enthält zusätzlich zu Photoshop, Illustrator und den Videoprodukten das neue Prelude zum einfachen Schneiden (rough cutting) von Clips sowie das Color-Grading-Tool SpeedGrade. Die Suite „Design Standard“ bleibt erhalten und fällt mit 1784 Euro günstiger aus.

Illustrator CS6 steht als 64-Bit-Programm zur Verfügung und erhält eine neue Engine, um Pixelbilder zu vektorisieren. InDesign CS6 soll mit dem „Content Collector“ Bilder effizienter aus dem Dokument einsammeln und in Rahmen verteilen sowie automatisch Layouts für Mobilgeräte erstellen können. Auch Dreamweaver CS6 kümmert sich mit „Fluid Grid Layouts“ um die automatische Aufbereitung von Webseiten für unterschiedliche Geräteklassen. Mit Flash Pro CS6 konzentriert sich Adobe auf Anwendungen und Spiele für mobile Geräte. Photoshop (siehe c’t 9/12, S. 38) und die Videoanwendungen (siehe c’t 10/12, S. 38) hat Adobe bereits vorgestellt.

Die Creative Suite 6 soll für Windows und Mac OS X am 7. Mai in den Handel kommen. Die Neuerungen der Einzelprodukte sind im Detail auf heise online beschrieben (siehe c’t-Link). (akr)

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