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Mittelschlanke Ultrabooks

Sony springt später als die meisten anderen Hersteller auf Intels Ultrabook-Zug auf, das dafür mit gleich zwei Geräten: dem 11,6-Zöller Vaio SVT11 (1,4 Kilogramm) und dem 13,3-Zöller Vaio SVT13 (1,6 Kilogramm). Eine Dicke von 18 Millimetern ist das von Intel erlaubte Maximum, und beide Geräte nutzen es voll aus. Akkulaufzeiten nannte Sony bislang nicht, man darf aber mindestens die von Intel vorgeschriebenen fünf Stunden erwarten.

Das SVT11 gibt es in nur einer Konfiguration für 700 Euro, das SVT13 in zwei für 800 und 900 Euro. In den beiden günstigeren Modellen rechnet der Core i3-2367M, der mangels Turbo Boost nie über 1,4 GHz hinauskommt. Im teureren 13-Zöller steckt ein Core i5 mit Turbo Boost und Ivy-Bridge-Kern – das Modell wird frühestens im Juni zu kaufen sein. Außerdem hat es eine flotte 128-GByte-SSD, während in den beiden günstigeren Ultrabooks Festplatten mit 500 beziehungsweise 320 GByte stecken. Zur Vorinstallation gehören Windows 7 Home Premium und die Vollversion von Adobe Acrobat X Standard, mit der man PDFs erstellen kann. Der 11,6-Zöller soll Mitte Mai in die Läden kommen, die beiden 13,3-Zöller zwei bis drei Wochen später. (mue)

Hardware-Notizen

Arctic offeriert speziell für den Dauerbetrieb entwickelte Lüfter mit Doppelkugellager. Die Ventilatoren der Serie F PWM CO mit PWM-Anschluss gibt es mit 80, 92 und 120 mm Kantenlänge für 7 bis 9 Euro.

AMD senkte Mitte April die offizielle Preisempfehlung einiger Grafikkarten der Desktop-Familie Radeon HD 7000 deutlich. Das High-End-Modell Radeon HD 7970 ist nun ab 390 Euro erhältlich, die Radeon HD 7950 ab 330 Euro und die schwächere Radeon HD 7770 ab 115 Euro.

Der kompakte Tower-Kühler Scythe Katana 4 ist mit einem 92-mm-PWM-Lüfter ausgestattet. Die Drehzahl reicht von 300 bis 2500 U/min. Für den Kühler verlangt Scythe 25 Euro.

GeForce-Flaggschiff mit zwei Kepler-Chips

Auf Nvidias High-End-Grafikkarte GeForce GTX 690 sitzen zwei GPUs mit insgesamt 3072 Shader-Kernen. Sie arbeiten mit 915 MHz etwas langsamer als bei der Single-Chip-Karte GeForce GTX 680 (1006 MHz). Per Boost-Funktion können sie dynamisch auf bis zu 1019 MHz hochtakten. Jeder GK104-GPU stehen 2 GByte GDDR5-Speicher zur Seite, der über 256 Datenleitungen an die Chips angebunden ist. Die Speichertaktfrequenz der GeForce GTX 690 belässt Nvidia auf dem Niveau der GTX 680 von knapp über 3 GHz.

Nach Herstellerangaben beträgt die Thermal Design Power der PCIe-3.0-Grafikkarte 300 Watt. Über den PEG-Slot und die beiden 8-poligen Stromstecker kann sie bis zu 375 Watt Leistung beziehen. Monitore lassen sich an drei Dual-Link-DVI-Buchsen und per Mini-DisplayPort anschließen. Die GeForce GTX 690 kostet rund 900 Euro. (chh)

Desktop-PCs mit Ivy-Bridge-CPUs

Die großen PC-Hersteller Dell, HP und Lenovo präsentieren Desktop-PCs mit der dritten Generation der Core-i-Prozessoren. In den Gaming-Rechner Pavilion HPE Phoenix packt HP den derzeit schnellsten Ivy-Bridge-Chip Core i7-3770 (3,4 GHz, 4 Kerne), 12 GByte Arbeitsspeicher und eine High-End-Grafikkarte vom Typ Radeon HD 7950. Ausgestattet mit einer 128-GByte-SSD und einer 2-TByte-Festplatte kostet er 1599 Euro.

Dell aktualisiert das Innenleben des Studio XPS 8500 und pflanzt in den 900 Euro teuren Rechner ebenfalls den Core i7-3770 ein. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Festplatte mit 1 TByte, 8 GByte DDR3-SDRAM sowie die nur für PC-Hersteller erhältliche Grafikkarte GeForce GT 640.

Bereits zu Jahresbeginn zeigte Lenovo auf der CES den All-in-One-PC IdeaCentre A720 mit 27"-Touch-Display und Schwenkmechanismus, schwieg damals aber noch über den Prozessortyp. Nun konnte der PC-Hersteller das Geheimnis lüften, dass es sich um einen Core i7-3610QM handelt. Die Grafikausgabe übernimmt eine GeForce GT 630M. Optional lässt sich der Rechner mit einer Solid-State Disk (64 GByte) zusätzlich zur Festplatte ordern. (chh)

Preiswerte Solid-State Disks mit SATA 6G

Für Aufrüster und PC-Bastler schickt Intel die Solid-State Disk 330 mit Kapazitäten von 60, 120 und 180 GByte ins Rennen. Die beiden größeren Varianten der 2,5"-SSD gibt es für ziemlich genau 1 Euro pro GByte zu kaufen. Die 60-GByte-Version kostet mit 75 Euro Straßenpreis pro Gigabyte gerechnet etwas mehr. Im Inneren stecken 25-nm-MLC-Flash-Speicher und vermutlich der gleiche Controller Sandforce SF-2281 wie in der teureren Intel SSD 520. Letztere ist etwas schneller, und bei ihr gelten fünf statt drei Jahre Herstellergarantie.

Beim Lesen soll die SSD 330 Transfergeschwindigkeiten von bis zu 500 MByte/s erreichen. Die maximale Schreibgeschwindigkeit beträgt 450 MByte/s. Diese Werte gelten allerdings für die beiden größeren Modelle, die 60-GByte-Variante schreibt mit bis zu 400 MByte/s etwas langsamer.

Bei verstreuten Zugriffen mit 4-KByte-Datenblöcken offenbart das Datenblatt größere Unterschiede: Das Flaggschiff mit 180 GByte Speicherplatz erzielt beim Lesen bis zu 42 000 und beim Schreiben bis zu 52 000 Ein- und Ausgabeoperationen pro Sekunde (IOPS). Beim 120-GByte-Modell halbieren sich die IOPS beim Lesen fast auf 22 500 (Schreiben: 33 000). Beim 60-GByte schrumpft die Zahl der verstreuten Lesezugriffe pro Sekunde auf 12 000. (chh)

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