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Bürobeamer mit Smartphone-Anbindung

Epsons neue Büro-Projektoren lassen sich auch per Smartphone oder Tablet bespielen: Die iProjector-App (bislang nur für iOS erhältlich) unterstützt neben Microsoft-Office-Dateien und Apple-Keynote-Präsentationen auch PDFs und JPGs und lässt sich zudem als Beamer-Fernbedienung nutzen. Der erforderliche WLAN-Adapter wird beim Epson-Topmodell EB-1776W mitgeliefert, beim EB-1771W und EB-1761W muss man ihn für 130 Euro dazukaufen.

Alle Geräte projizieren mit WXGA-Auflösung (1280 × 800 Pixel) und haben eine HDMI-Schnittstelle eingebaut. Außerdem zeigen die neuen Epson-Projektoren Bilddateien direkt von USB-Datenträgern an und passen die Bildgeometrie automatisch an. Laut Hersteller erreichen die Geräte einen Lichtstrom von „bis zu“ 3000 Lumen. Der EB-1776 (1290 Euro), der EB-1771W (1100 Euro) und der EB-1761W (780 Euro) sollen im Mai in den Handel kommen. (jkj)

Hybridbeamer mit Laser-LED-Lichtquelle

Günstiger als erwartet verkauft Acer seinen ersten DLP-Projektor mit Laser-LED-Lichtquelle: War bei der Vorstellung auf der CeBIT noch von mehr als 1500 Euro die Rede, soll der K520 nun im Juni für 1300 Euro in den Handel kommen. Erfahrungsgemäß pendelt sich der Straßenpreis noch deutlich darunter ein.

Während herkömmliche Hochdrucklampen nach 2000 bis 4000 Stunden ihren Geist aufgeben, soll Acers Laser-LED-Hybridlichtquelle 20 000 Stunden durchhalten. Das ist allerdings auch der einzige Vorteil: Konventionelle Projektoren mit vergleichbaren Eckdaten sind nicht nur preisgünstiger, sondern auch deutlich leichter als der vier Kilo schwere K520.

Neben analogen Standard-Videoeingängen bietet der Acer-Projektor einen digitalen HDMI-Anschluss. Er projiziert mit 1024 × 768 Bildpunkten und unterstützt die 3D-Technik DLP Link. (jkj)

Schick und schnell

Während andere Monitorhersteller ihre Displays mit einer Overdive-Funktion auf Spieletauglichkeit trimmen, hat Iiyama beim G2773HS einen anderen Weg eingeschlagen: Der 27-Zöller nimmt statt der üblichen 60 Bilder pro Sekunde 120 Bilder entgegen und zeigt sie auf seinem TN-Panel auch 120 mal pro Sekunde an.

Durch die schnellere Bildfolge verspricht der Hersteller fließende Bewegungen und scharfe Objektkanten auch in extrem schnellen Szenen. Für einen einfachen Bildwechsel (grey-to-grey) nennt Iiyama eine Reaktionszeit von einer Millisekunde. Der 120-Hertz-Modus funktioniert allerdings nur an Grafikkarten mit Dual-Link-DVI-Ausgang. Betreibt man den G2773HS über seinen HDMI-Eingang, bleibt es bei einer Wiederholrate von 60 Hz – was der begrenzten HDMI-Bandbreite zuzuschreiben ist.

Den per HDMI übertragenen Ton gibt der 27-Zöller über seine eingebauten Stereolautsprecher aus. Auf Wunsch lässt sich der Ton auch am Kopfhörerausgang des Monitors abgreifen. Im DVI-Betrieb muss man für beides das mitgelieferte Audiokabel mit der Soundkarte des PC verbinden. Der G2773HS ist ab sofort für 380 Euro erhältlich. (spo)

Office-Monitor mit 16:10-Format

AOC verliert Büroanwender nicht aus den Augen: Der 22"-Monitor e2219P2 eignet sich dank matter Displayoberfläche und mechanischen Freiheitsgraden für den Office-Einsatz. Das TN-Panel hat eine Auflösung von 1680 × 1050 Bildpunkten (16:10). Aufgrund der etwas größeren Pixel (0,28 mm, 90 dpi) als bei Full-HD-Monitoren vergleichbarer Größe (0,25 mm, 103 dpi für 21,5-Zöller und 0,25 mm, 96 dpi für 23-Zöller) lassen sich Schriften besser lesen.

Dank LED-Backlight soll die durchschnittliche Leistungsaufnahme des 22-Zöllers weniger als 30 Watt betragen, was mit einem Energy-Star-5.0- und einem TCO-5.1-Logo belohnt wird.

Für den Digitalbetrieb steht eine DVI-Buchse bereit. Das passende Kabel gehört zum Lieferumfang, was in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Der e2219P2 ist ab sofort für 230 Euro verfügbar. (spo)

Immer optimal im Blick

Vier aktuelle SyncMaster-Monitore aus der Serie 5 hat Samsung mit einer MHL-Schnittstelle (Mobile High Definition Link) ausgestattet: Über diese können Mobilgeräte mit MicroUSB-Anschluss Fotos und Videos zum großen Fernsehdisplay schicken. Gleichzeitig wird das Mobilgerät dabei mit Strom versorgt.

Alle vier Monitore zeigen 1920 × 1080 Pixel, zwei haben eine Diagonale von 23 Zoll (58 cm) und zwei von 27 Zoll (69 cm). Die T-Modelle SyncMaster T23B550EW (23") und T27B550EW (27") integrieren TV-Tuner (analog, DVB-T/C mit CI+) und einen Media-Player, mit dem sie von einem angeschlossenen USB-Speicher ohne Hilfe des PC Fotos, Videos und Musik wiedergeben können. Optional ist ein WLAN-USB-Stick erhältlich, über den man die TV-Monitore vom Smartphone auch drahtlos mit Bildern füttern kann. Über einen Bewegungssensor sollen sich die Monitore bei Abwesenheit des Anwenders in den Standby schalten, die Magic Angle Funktion die Darstellung der TN-Displays soll für fünf Betrachtungspositionen (seitlich, von oben, unten und zentral) optimieren können.

In beide Geräte sind wie auch in die S-Modelle S23B550V und S27B550V zwei 5-Watt-Lautsprecher eingebaut. Als Eingänge stehen zweimal HDMI und ein Sub-D-Port bereit sowie ein Audio-Eingang und -Ausgang. Die S-Modelle sind ab sofort, die TV-Monitor-Kombis ab Juni erhältlich: Der 23-zöllige S23B550V kostet 220 Euro und die T-Variante mit TV-Tuner T23B550EW 320 Euro, den 27-Zoll-Monitor S27B550V gibts für 380 Euro, die TV-Variante für 450 Euro. (uk)

Display-Notizen

Der chinesische Elektronikkonzern CEC Panda und der taiwanische Auftragsfertiger TPV wollen in China für 5,6 Milliarden US-Dollar eine Panelfabrik der Generation 10 bauen. Dort sollen ab 3,05 m × 2,85 m große Glassubstrate zu Fernsehschirmen verarbeitet werden.

Anders als die japanischen Hersteller Panasonic, Sharp und Sony haben Samsung und LG im ersten Quartal mit Fernsehern wieder höhere Gewinne eingefahren. LG erzielte aus den TV-Verkäufen 4,1 Prozent, Samsung sogar 5 Prozent Gewinn. Über 30 Prozent aller Fernseher weltweit stammen von den beiden koreanischen Unternehmen.

Samsung hat erstmals ein Serienmodell seines 55-zölligen OLED-Fernsehers gezeigt und will das Gerät im zweiten Halbjahr für 9500 US-Dollar anbieten. Mit „Smart Dual View“ und passenden Brillen sollen zwei Personen zwei unterschiedliche Programme gleichzeitig schauen können. Eine ähnliche Funktion, bei der zwei Spieler verschiedene Ansichten desselben Spielfelds sehen, bietet Philips bei 3D-Flachbildfernsehern an.

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