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Tizen-Smartphone von Samsung

Das erste Smartphone von Samsung, das mit dem auf Linux basierenden Betriebssystem Tizen läuft, war auf der Tizen Developer Conference in San Francisco zu sehen. Das noch namenlose Gerät ist mit einem Cortex-A9-Prozessor (Dual-core, 1,2 GHz), einem 4,65 Zoll großen AMOLED-Display, 1 GByte RAM, 16 GByte Flash-Speicher, zwei Kameras (8 und 2 Megapixel), WLAN und GPS ausgestattet. Das Smartphone läuft mit Tizen 1.0, dessen Quellcode kürzlich freigegeben wurde. Tizen ist aus dem Zusammenschluss der beiden Linux-basierten Mobilbetriebssysteme MeeGo und LiMo entstanden. Treibende Kräfte hinter der Entwicklung sind Intel und Samsung. (hcz)

HTC-Smartphones im Unternehmen

Der Handy-Hersteller HTC will mit der neu eingerichteten Abteilung HTCpro dafür sorgen, dass sich seine Smartphones besser in die IT-Umgebung von Unternehmen eingliedern lassen. Zu diesem Zweck arbeitet er mit Anbietern von Verschlüsselungs-, Administrations- und Kommunikationssoftware zusammen, um HTC-Handys zum Beispiel mit Lotus Notes, Cisco AnyConnect oder AirWatch MAM zu verzahnen. Ob HTC dieses Ziel beispielsweise über das Angebot einschlägiger Apps oder über die Beratung von Unternehmenskunden erreichen will, ist bislang nicht erkennbar. (hps)

Roaming-Gebühren sinken

Erstmals wird in der EU eine Preisobergrenze für Endkunden für die Datenübertragung im Ausland festgelegt: Maximal 70 Cent pro MByte darf das Daten-Roaming kosten. Außerdem sinken in der EU zum 1. Juli 2012 erneut die Preise für grenzüberschreitende Gespräche und Textnachrichten, beschloss das Europäische Parlament (EP). Grenzüberschreitende Gespräche in der EU sollen maximal 29 Cent pro Minute kosten, für ankommende dürfen bis zu 8 Cent verlangt werden. SMS schlagen mit maximal 9 Cent pro Stück zu Buche, zu ihnen kommt jeweils noch die nationale Mehrwertsteuer hinzu.

Auch in den folgenden beiden Jahren sollen die Roaming-Gebühren fallen. Ab 1. Juli 2014 sollen für abgehende Gespräche höchstens 19 Cent, für ankommende 5 Cent anfallen. Eine SMS kostet dann nur noch 6 Cent, das MByte Daten 20 Cent. Diese Obergrenzen sollen bis Mitte 2017 gelten. (hcz)

Dual-SIM-Smartphone mit Stifteingabe

Der 5,2 Zoll große Touch-Bildschirm des Simvalley Mobile SPX-8 kann nicht nur per Finger, sondern auch mit einem mitgelieferten Eingabestift bedient werden. Zwei SIM-Kartenschächte ermöglichen es, verschiedene Netze oder Tarife gleichzeitig zu benutzen.

Das kapazitive Display zeigt 800 × 480 Pixel. Als Betriebssystem kommt Android 4.0 zum Einsatz. Der Single-Core-Prozessor ist mit 1 GHz getaktet, die Kamera nimmt Bilder mit 8 Megapixeln auf.

Mit 4,5 Zoll hat das Simvalley Mobile SP-140 ebenfalls ein überdurchschnittlich großes Display. Der Bildschirm hat 960 × 540 Pixel, die Rückkamera 5 Megapixel und die Frontkamera 2 Megapixel. Der Prozessor läuft mit 1 GHz. Der Speicher ist 512 MByte groß, ein MicroSDHC-Slot fasst Karten bis zu 32 GByte.

Beide Smartphones sind beim Versandhändler Pearl für 250 Euro (SPX-8) beziehungsweise 200 Euro (SP-140) zu kaufen.

(hcz)

Mobil-Notizen

Research In Motion (RIM) nutzt künftig Kartenmaterial und die Verkehrsdatenbank „HD Traffic“ von TomTom für seine BlackBerry-Smartphones. Die TomTom-Daten sollen in Diensten wie „BlackBerry Maps“ oder „BlackBerry Locate Services“ zum Einsatz kommen und zum Beispiel auch App-Entwicklern zur Verfügung stehen.

Die meisten in Deutschland genutzten Smartphones stammen von Samsung, dicht gefolgt von Apple und Nokia, wie das Marktforschungsinstitut Comscore berichtet. Demnach favorisierten im März 24 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer eines von Samsung, 22,4 Prozent eines der iPhones und 21,6 Prozent ein Nokia-Gerät.  Mit großem Abstand folgen HTC (10,5 %), Sony (8,2 %) und Blackberry-Hersteller RIM (2,8 %). Noch im Februar führte Nokia mit 23 Prozent ganz knapp vor Apple (22,6 %) und Samsung (22,3 %), in den Monaten davor hatte Nokia einen größeren Vorsprung.

Das Samsung Omnia M soll ein besonders preiswertes Smartphone mit Windows Phone 7.5 werden. Sparen wird der Hersteller vor allem beim RAM, das nur 384 MByte groß sein soll. Zur sonstigen Ausstattung gehören ein 4 Zoll großes AMOLED-Display, ein Single-Core-Prozessor mit 1 GHz, 4 GByte Flash-Speicher und zwei Kameras mit Auflösungen von 5 Megapixeln und 640 × 480 Bildpunkten. Über Preis und Erscheinungsdatum ist noch nichts bekannt.

Apples iOS 5.1.1 steht zum Download bereit und soll einige Fehler des mobilen Betriebssystems beheben, unter anderem die Probleme mit UMTS beim iPad 3, von denen einige Nutzer berichten. Ansonsten seien unter anderem das Abspielen von Videos über Airplay, das Synchronisieren von Safari-Bookmarks und -Leselisten, die HDR-Funktion in Fotos, die man vom Sperrbildschirm aus schießt, und die Kauf-Funktion im App Store verbessert worden. Das Update misst rund 50 MByte und liegt für alle iOS-Geräte ab iPod touch 3G, das iPhone ab dem 3GS und alle iPads vor.

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