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Gummidruck Der Webdienst Shapeways experimentiert mit einem Material namens Black Elasto Plastic, das flexibel wie Gummi sein soll. Noch bis zum 20. Juli kann man daraus gedruckte Objekte bestellen, wofür man pro Kubikzentimeter Material 2...

Günstige 3D-Drucker

Der chinesische Hersteller Delta Micro Factory Corporation bringt eine kleinere Variante seines 3D-Druckers Up (siehe c’t 11/12, Seite 92) mit geschlossenem Metallgehäuse auf den Markt. Der Up mini druckt im Fused-Deposition-Modeling-Verfahren (FDM) aus erwärmtem Plastik Objekte bis zu einer Größe von maximal zwölf Zentimetern in jeder Dimension. Ein beheizbarer Drucktisch sowie das Gehäuse sollen den gesamten Bauraum während des Drucks auf erhöhter Temperatur halten, um zu verhindern, dass sich die Bauteile verziehen. Die minimale Dicke horizontaler Schichten beträgt 0,25 Millimeter. Der Verkaufspreis soll laut Hersteller unter 1000 US-Dollar liegen – solche Angaben beziehen sich allerdings in der Regel auf den Nettopreis, zu dem noch Steuern und Zoll hinzukommen. Der Drucker soll in Kürze auch beim deutschen Distributor nodna.de zu bekommen sein.

Einen weiteren 3D-Drucker für Privatanwender hatte die Firma 3D Systems bereits Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt (c’t 3/12, S. 29). Jetzt kann man das Gerät mit dem schlichten Namen Cube kaufen, über die Online-Plattform Cubify.com des Herstellers. Der Listenpreis beträgt 1299 US-Dollar; bei Lieferung nach Deutschland kommen rund 100 Dollar Versand sowie ebenfalls Steuer und Zoll hinzu. Der Cube empfängt seine Druckdateien über WLAN und muss mit Rohmaterial aus Originalkartuschen des Herstellers gefüttert werden, die 50 US-Dollar pro Stück kosten. Wie viel Material sie genau enthalten, ist nicht zu erfahren – auf der Webseite heißt es lediglich, eine Kartusche reiche aus, um „13 bis 14 mittelgroße Kreationen“ zu drucken.

Alle günstigen 3D-Drucker, die man derzeit kaufen kann, arbeiten nach dem FDM-Verfahren – das könnte sich bald ändern. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat sich der US-Amerikaner Michael Joyce mit dem notwendigen Startkapital für die Produktion seines B9Creators versorgt, der dreidimensionale Objekte nach dem Stereolithografie-Verfahren aus lichtempfindlichem flüssigem Kunstharz aufbauen soll, in 0,1 Millimeter dünnen Schichten. Die ersten Geräte will Joyce im August liefern, zu einem Stückpreis von 2675 US-Dollar. (pek)

Gummidruck

Der Webdienst Shapeways experimentiert mit einem Material namens Black Elasto Plastic, das flexibel wie Gummi sein soll. Noch bis zum 20. Juli kann man daraus gedruckte Objekte bestellen, wofür man pro Kubikzentimeter Material 2 US-Dollar und pro Objekt zusätzlich eine Pauschale von 3 Dollar bezahlt. Shapeways hat in der Vergangenheit bereits spezielle Materialien für begrenzte Zeit angeboten und sie dann später ins ständige Programm aufgenommen, beispielsweise glasierte Keramik. (pek)


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