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Raw-Workflow mit 64 Bit

Per Update auf Version 7.5 steigt der Raw-Konverter DxO Optics Pro in die Liga der nativen 64-Bit-Anwendungen auf – und überwindet somit die Begrenzung auf 4 GByte Arbeitsspeicher. Viel RAM kann ein Raw-Konverter immer gut gebrauchen, um auch große Mengen an großformatigen Bildern in endlicher Zeit verarbeiten zu können. Die Software kommt jetzt laut Hersteller mit bis zu 200 Megapixeln großen Bildern zurecht. Darüber hinaus erscheinen 200 neue Korrekturmodule: Diese eigens auf jede Kamera-Objektiv-Kombination abgestimmten Filter beseitigen automatisch optische Fehler wie Rauschen, Vignettierung oder Farbsäume – 60 der neuen Filter kümmern sich um Nikon-D800-Aufnahmen. In der Windows-Version hat DxO Labs weiter an der Renovierung der Bedienoberfläche gearbeitet, auch soll die Anwendung schneller starten, weil sie vom Aktivierungsprozess nicht mehr ausgebremst wird. (atr)

Grafik im Paket

Der Xara Photo & Graphic Designer MX kombiniert Vektorgrafik mit Bildbearbeitung und Textsatz. Version 8 bietet für Pixelbilder ein Auswahlwerkzeug nach Farbton, mit dem man Farbpartien isoliert entfernen, umfärben oder anderweitig bearbeiten kann. Zur Korrektur von Farbstichen gibt es einen Schieberegler. Die Anwendung formatiert Texte mit Hilfe von Stilvorlagen und importiert SVG-Dateien. Zum Veröffentlichen von Grafiken auf Flickr, Facebook oder im Magix Online Album hat der Hersteller ein eigenes Menü eingebaut. Ein Radiergummi stutzt Vektorformen zurecht und blendet dabei auf Wunsch die Kante weich aus. Die umfangreicher ausgestattete Version Xara Designer Pro X bietet mit dem „Shape Builder Tool“ zusätzlich einen breiten Vektorpinsel, der Flächen erweitert. Ansonsten ist die Pro-Version vor allem für Webdesigner interessant, die ihre Seiten mit Widgets garnieren wollen, beispielsweise für das Abspielen von MP3-Dateien oder die Darstellung von Diagrammen und QR-Codes.

Beide Versionen laufen unter Windows 7, Vista und XP. Die kleine Ausgabe kostet 69 Euro, die Pro-Version 279 Euro, Upgrades gibt es für 35 Euro beziehungsweise 89 Euro. Vorerst sind beide Pakete nur mit englischer Bedienoberfläche zu bekommen, deutsche Fassungen sollen im Sommer erscheinen. (pek)

Bürosuite aktualisiert und erweitert

Für die aktuelle Windows-Version seines Office-Pakets hat SoftMaker ein Update mit zahlreichen Fehlerkorrekturen zum Download bereitgestellt. Unter anderem wurden die Import- und Exportfilter sowie die Ausgabe von Dokumenten als PDF-Formular verbessert. Für 20 Sprachen hat der Nürnberger Hersteller zusätzlich zur bestehenden Rechtschreibkorrektur die Open-Source-Rechtschreibprüfung Hunspell eingebaut. Für 15 weitere, überwiegend osteuropäische Sprachen, stehen derzeit auf der SoftMaker-Website Wörterbücher zum Download bereit; weitere sollen folgen.

Ein separates Update, das über den Befehl „Hilfe/Auf Updates prüfen“ auszuführen ist, aktualisiert den in SoftMaker Office Professional 2012 enthaltenen eM Client auf Version 4.0. Das Programm importiert jetzt PST-Dateien aus Outlook. Aus Thunderbird und Lightning übernimmt es Ereignisse, Aufgaben und Regeln. Außerdem hat der Hersteller das Kalenderdesign und den automatischen Import von Feiertagen überarbeitet, die der PIM etwas missverständlich als Ferien bezeichnet. (db)

Zentrale Dokumentenerfassung

Mit dem Dokumentenmanagement-System „Paper to SharePoint“ von Abbyy lassen sich Geschäftsunterlagen scannen und gleichzeitig auf Metadaten durchsuchen; Dokumente und Daten legt das Programm anschließend automatisch in Microsoft SharePoint-Dokumentenbibliotheken ab. Version 1.06 des Systems unterstützt nun auch SharePoint Term Store. So können Anwender der SharePoint-Versionen Standard und Enterprise jetzt Metadaten anwenden, die im Unternehmen als Standard definiert wurden. Während der Indexierung, also gleich nach dem Einscannen, wendet das Programm die in SharePoint hinterlegten Begriffe der unternehmensweiten Terminologie an.

Paper to SharePoint ist für mittelgroße und große Firmen ausgelegt und nutzt den Abbyy Recognition Server 3.0. Die Integration der Dokumenterfassung in SharePoint soll die Kommunikation zwischen beiden Systemen in beide Richtungen ermöglichen, dazu ist die Struktur der SharePoint-Bibliotheken in Paper to SharePoint gespiegelt. Mit der serverbasierten Lösung lassen sich große Dokumentenmengen bearbeiten. Sie exportiert Inhalte wahlweise in editierbare Formate (RTF, TXT, HTML, CSV, DOC, DOCX, XLS, XLSX), durchsuchbares PDF (PDF bis Version 1.7, PDF/A) und Bildformate (BMP, TIFF, PNG, PCX, DCX, JPG). Lizenzierung und Preis sind abhängig von der Anzahl der Zugriffslizenzen (CAL) für Microsoft SharePoint 2010. Die kleinste Lizenz (maximal 50 CAL) kostet inklusive obligatorischem Support durch den Hersteller 3000 Euro. (dwi)

Findiges Web-ERP

Die Cloud-gestützte Unternehmensanwendung Scopevisio hat eine neue Bedienoberfläche erhalten. Sie baut nicht nur auf klassische Menüs auf, über die man zum Beispiel Rechnungen schreiben kann, sondern enthält auch ein universelles Suchfeld mit automatischer Textvervollständigung. Darüber lassen sich programminterne Übersichtsseiten wie eine Umsatzstatistik, Datensätze zu einzelnen Geschäftspartnern oder Vorgängen sowie gescannte Dokumente ins Browserfenster holen. Die je nach Funktionsumfang ab 5,90 Euro pro Nutzer und Monat erhältliche Anwendung benötigt eine Java-Runtime-Umgebung auf jedem Client-Rechner und funktioniert laut Hersteller mit allen gängigen Browsern. Einen kostenlosen 30-Tage-Test-Account gibt es über den c’t-Link. (hps)

Anwendungs-Notizen

Der Warenwirtschafts-Webdienst von Collmex unterstützt ab sofort auch Online-Händler, die ihre Waren über mehrere Web-Plattformen wie Ebay, Amazon oder eigene Webshops vertreiben. Zusätzlich soll er auch die künftigen Bezahlabläufe über Ebay beherrschen. Der Dienst ist als Bestandteil von „Collmex rechnung plus“ ab 10,65 Euro je Anwender und Monat nutzbar.

Der Zeugnis Manager Professional von Haufe-Lexware soll die Erstellung von Arbeitszeugnissen vereinfachen und Vorgesetzte und Personaler mittels Workflow bei der Zusammenarbeit unterstützen. Erinnerungsfunktionen und E-Mail-Benachrichtigungen weisen Verantwortliche auf ihre Aufgaben hin. Die webbasierte Software verfasst zu Beurteilungskriterien die entsprechenden Formulierungen und fertigt ein rechtssicheres Dokument an, auf Wunsch auch als PDF. Der Zeugnis Manager ist für Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern gedacht und kostet 28 Euro pro Monat.

Mit dem Add-on für InDesign Rosetext lassen sich Texte in Prospekten oder Betriebsanleitungen übersetzen. Dazu lädt man InDesign-Masterdokumente auf einen zuvor eingerichteten Rosetext-Server, auf den auch Übersetzer und Lektoren zugreifen können. Das Werkzeug für InDesign ab CS 4 überwacht den Arbeitsablauf von der Übersetzung über Korrekturlesen und PDF-Erstellung bis zur Dokumentfreigabe. Das Basispaket inklusive obligatorischer Schulung kostet 8700 Euro.

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