Selbstverwirklichung

Auto-Infotainment zum Nachrüsten

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Bei vielen Autoherstellern gehören Infotainment-Konsolen zu den teuersten Extras. Geht das nicht viel billiger und besser, wenn man selbst einen PC einbaut? Und was taugen Smartphones oder Tablets im Auto?

Gern hätte ich Ihnen gesagt, dass Sie die vierstelligen Posten für Infotainment in der Neuwagenpreisliste getrost auslassen können, weil man alles, was die bauen, selber besser hinkriegt. Doch ganz so einfach ist das nicht: Allein in die 3D-Simulation eines neuen Innenraums, anhand derer die zu bauenden Bedienkonzepte diskutiert werden, fließen zum Beispiel bei Audi fünf Mannjahre. Dieser Vorteil lässt sich mit dem deutlich geringeren Aufwand für eine Nachrüstlösung schwerlich wettmachen.

Die Schwierigkeiten beim Computer im Auto beginnen mit der rauen Umgebung: Kondensnässe im Winter, Innenraumtemperaturen bis über 80 Grad im Sommer und Spannungsspitzen von mehreren hundert Volt im Bordnetz etwa bei Starthilfe. Und dann wären da noch die Vibrationen. Das beste Beispiel für Materialzermürbung sind unausgeglichene Massenkräfte zweiter Ordnung, wie sie ausgerechnet beim Vierzylinder-Reihenmotor auftreten, der mit Abstand gängigsten Motorisierung. Motoren ohne Ausgleichswelle lassen diese als höchst unangenehmes Dröhnen vernehmen, in dem auf Drehzahl gern die gesamte Mittelkonsole mitschwingt. ...

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c't 14/2012, Seite 124 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
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