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Leichtes 14-Zoll-Notebook

Mit dem renovierten Inspiron 14z will Dell die Lücke zwischen Subnotebooks und Schreibtischgeräten füllen. Der 14-Zöller taugt mit 1,9 Kilogramm gerade noch für kurze Reisen, außerdem ist er zwei Zentimeter flach, weshalb Dell ihn als Ultrabook bezeichnet. Ein DVD-Brenner ist an Bord, das haben nur wenige Notebooks dieser Gewichtsklasse.

Zur restlichen Ausstattung gehören eine 500-GByte-Festplatte mit SSD-Cache, 6 GByte RAM und USB 3.0. Das spiegelnde Display zeigt nur 1366 × 768 Punkte. Gegen Aufpreis will Dell ein UMTS-Modul einbauen und mit „NetReady“ einen Prepaid-Tarif im E-Plus-Netz anbieten.

Das 14z soll von Juli an zu haben sein, Dell hat bislang noch keine Preise verraten. Als leichter 14-Zöller hat er nur wenige direkte Konkurrenten: HPs Envy 14 Spectre für 1400 Euro zeigt mehr Pixel, hat aber kein optisches Laufwerk. Günstiger ist Samsungs 700Z3A mit mattem Display und DVD-Brenner für 1000 Euro. (cwo)

Smartphone fürs Dreckige

Das Sony Xperia go ist nach IP-67-Standard zertifiziert und somit gegen Staub und bis zu 30 Minuten langes Untertauchen unter Wasser geschützt. Das Outdoor-Smartphone mit nassen oder schmutzigen Fingern zu bedienen soll auch kein Problem sein. Ob es auch gegen Stöße geschützt ist, erwähnt der Hersteller nicht.

Das go ist mit dem Dual-Core-Prozessor NovaThor U8500 von STEricsson mit 1 GHz Taktrate ausgestattet sowie 512 MByte Arbeitsspeicher. Vom 8 GByte großen internen Flash-Speicher steht dem Nutzer rund die Hälfte zur Verfügung. Das kratzfeste Display mit 3,5 Zoll Diagonale hat 480 × 320 Pixel. Weiterhin hat das Sony-Smartphone eine 5-Megapixel-Kamera, einen microSD-Kartenslot und einen nicht wechselbaren Akku mit 1300 mAh Kapazität. Das Gerät wiegt laut Hersteller 110 Gramm und ist 10 Millimeter dick.

Auf dem Smartphone läuft noch das veraltete Betriebssystem Android 2.3, ein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) will Sony nachreichen, ohne einen genauen Termin dafür zu nennen. Das Xperia go soll hierzulande im Laufe des dritten Quartals für 280 Euro zu haben sein. (hcz)

Dual-SIM-Smartphones mit Android 4.0

Gigabyte und HTC haben Smartphones mit Android 4.0 und Unterstützung für zwei SIM-Karten vorgestellt. Das HTC Desire V und das Gigabyte GSmart G1362 gehören zu den besseren Dual-SIM-Smartphones: Sie haben jeweils einen Single-Core-Prozessor von Qualcomm, der mit 1 beziehungsweise 1,2 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher soll 512 MByte groß werden, der interne Speicher 4 GByte. HTC gibt für das 4 Zoll große Display eine Auflösung von 480 × 800 Pixeln an, der Bildschirm des G1362 ist mit 4,3 Zoll und 480 × 854 Pixeln etwas größer.

Ebenfalls vorgestellt hat Gigabyte das GSmart G1342 mit 800-MHz-Prozessor von Qualcomm, 3,5-Zoll-Display (480 × 320 Pixel) und nur noch 1 GByte internem Speicher. Die Modelle M1420 mit 4,3-Zoll-Display und M1320 mit 3,5-Zoll-Bildschirm und jeweils 800 × 480 Pixeln haben einen noch günstigeren MediaTek-Prozessor mit einem Kern. Alle Geräte unterstützen UMTS mit HSPA für einen SIM-Kartenslot, der zweite verbindet sich lediglich über GSM.

Dank der Unterstützung für Dual-Standby ist man beim Desire V über beide SIM-Karten erreichbar. Das Desire beherrscht ebenso wie G1362 und G1342 WLAN nach IEEE 802.11n sowie Bluetooth 3.0; zur weiteren Ausstattung gehören eine Kamera mit 5 Megapixel, A-GPS, Micro-USB und ein microSDHC-Slot.

Das Desire V soll ab Juli für 370 Euro in den Handel kommen, Gigabyte nannte für seine Modelle noch keine Preise. (asp)

Mobil-Notizen

Microsoft will laut einem Bericht der Wirtschaftswoche Windows Phone 8 ausschließlich mit neuen Geräten ausliefern. Smartphones mit Windows Phone 7 oder 7.5 sollen demnach lediglich einige neue Funktionen über kleinere Updates erhalten.

Bislang sind 100 000 Apps für Windows Phone erschienen, 70 000 davon stehen im deutschen Marketplace bereit. Die Zahlen hat das Weblog All About Windows Phone ermittelt.

Google aktiviert derzeit 900 000 neue Android-Geräte täglich, teilte Android-Chef Andy Rubin jüngst per Twitter mit – die Zahl beinhaltet Smartphones und Tablets.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg sprechen Telefonica und KPN derzeit über einen möglichen Zusammenschluss ihrer deutschen Mobilfunktöchter O2 und E-Plus. Die beiden Provider haben in Deutschland zusammen 41,7 Millionen Kunden, mehr als die Telekom (35,1 Millionen) und Vodafone (36,5 Millionen).

Das europäische Standardisierungsgremium ETSI hat sich auf einen Standard für Nano-SIMs geeinigt. Dabei soll sich der Karten-Entwurf von Apple gegenüber den Vorschlägen anderer Hersteller durchgesetzt haben. Die um etwa 40 Prozent verkleinerte SIM-Karte ist kompatibel mit den bisherigen SIM-Kartensystemen.

Apple will weiterhin den Verkauf von Samsung-Produkten in den USA aufgrund von Patentstreitigkeiten gerichtlich stoppen. Während ein entsprechender Antrag zum Tablet Galaxy Tab 10.1 vorerst abgelehnt wurde, hat Apple nun eine einstweilige Verfügung gegen den Verkaufsstart des Smartphones Galaxy S3 beantragt.

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