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Neuer Display-Messstandard

Unter dem Schirm der SID hat das internationale Komitee für Displaymessungen (ICDM) jüngst das neue Standardwerk für Display-Messungen fertig gestellt. Der Information Display Measurements Standard (IDMS) beschreibt detailliert Verfahren für die Charakterisierung und Messung von Flachdisplays. Es werden darin keine Vorgaben zur vermeintlich besten Methode gemacht, sondern aus messtechnischer Sicht sinnvolle und anerkannte Verfahren und Geräte vorgestellt, wobei die Anleitungen auf andere Messsysteme übertragbar sind. Hilfreich sind insbesondere die Hinweise auf häufige Fehlerquellen, unterhaltsam die liebevollen Comics vom IDMS-Autor Ed Kelley – allein diese Zeichnungen sind es wert, einen Blick in den Standard zu werfen.

Der IDMS ist in leicht verständlicher englischer Sprache gehalten. Er entstand aus der unentgeltlichen und unpolitischen Kooperation diverser Displayspezialisten aus Unternehmen, Standard- und Forschungseinrichtungen weltweit und tritt die Nachfolge des Flachdisplay-Messstandards FPDM 2.0 der VESA an. Eine digitale Version ist als gezipptes PDF kostenlos als Download verfügbar (http://www.icdm-sid.org), eine gedruckte Ausgabe wird die SID für 130 US-Dollar im Bookstore anbieten. (uk)

c’t Digitale Fotografie 3/12 ab sofort im Handel

Um eine umfangreiche Fotosammlung in den Griff zu bekommen, braucht es mehr als ein einfaches Dateiverzeichnis. Bilddatenbanken suchen nicht nur zielgenau, einige kennen auch Geodaten, Gesichtserkennung und die Cloud. c’t Digitale Fotografie hat für seine aktuelle Ausgabe acht Bilddatenbanken getestet und erklärt, wie man seine digitale Bilderflut mit ihnen bändigen kann.

Im Testlabor waren diesmal anspruchsvolle SLR- und spiegellose Systemkameras, neben den Highend-Modellen Nikon D4, Nikon D800 und Canon 5D Mark III standen auch die Olympus OM-D, die Pentax K-01, Sigmas SD1 und Sonys SLT-A57 auf dem Prüfstand.

Profidrucke der gelungensten Fotos fertigen Inkjet-Print-Dienstleister zu auch für Hobbyfotografen bezahlbaren Preisen an. Welcher Online-Anbieter was leistet und worauf man bei der Druckvorbereitung und Bestellung achten muss, zeigt der Schwerpunkt zu Fine Art Prints.

Unsichtbare Wasserzeichen sollen bei digitalen Bildern und Drucken unauffällig belegen, wem das Foto gehört. Im Test erwiesen sich jedoch nur wenige Tools tatsächlich als brauchbar. Weitere Artikel vergleichen die Fähigkeiten von Spezialtools fürs Freistellen mit denen von Photoshop und stellen die Neuerungen in Photoshop CS6 vor.

In Workshops geben wir Tipps für die Naturfotografie, erklären, wie man Füllmethoden und Ebenentechniken in Photoshop kreativ einsetzt, und stellen eine lokal gehostete Gratis-Webgalerie vor.

Die Heft-DVD enthält die Vollversion der Kamerafernsteuerung Smart Shooter, die Spezialversion des Fotoviewers und -editors CodedColor Pro, ein E-Book zur Makrofotografie, mehrere Video-Tutorials sowie jede Menge praktische Foto-Tools.

c’t Digitale Fotografie 3/12 ist ab sofort für 8,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Man kann das Heft auch direkt online unter www.heise-shop.de bestellen; Abonnenten bekommen die iPad-App-Ausgabe kostenlos dazu. (anm)

Smarte Monitor-TVs

Am PC verhalten sich Samsungs T24B750EW (24 Zoll) und T27 B750EW (27 Zoll) wie herkömmliche Monitore. Dank des in den Standfuß integrierten TV-Tuners und der mitgelieferten Fernbedienung lassen sie sich aber ohne PC als Fernseher nutzen. Beide empfangen analoges Kabelfernsehen sowie terrestrisches Digital-TV (DVB-T) und digitales Kabelfernsehen (DVB-C) – letztes auch in HD. Für den Empfang verschlüsselter Sender steht ein CI-Plus-Schacht bereit, der das passende Entschlüsselungsmodul samt Smartcard aufnimmt.

Beide Geräte nehmen übers Netzwerk Audio, Video und Bilder von DLNA-fähigen Streaming-Geräten entgegen. Von Notebooks mit Intels Wireless-Display-Technik WiDi lassen sich die Inhalte auch drahtlos an die Schirme schicken. Smartphones mit MHL-Unterstützung (Mobile High-Definition-Link) bespielen die Monitor-TVs über ein herkömmliches Micro-USB-Kabel. Zudem kann der integrierte Mediaplayer gängige AV-Dateien von angeschlossenen USB-Sticks oder -Festplatten abspielen.

Die von „echten“ Samsung-TVs bekannte SmartHub-Oberfläche steht ebenfalls zur Verfügung. Hiermit lassen sich unter anderem Video-on-Demand-Dienste, soziale Netzwerke und andere Internet-Anwendungen nutzen. Beide Monitor-TVs kommen Ende Juni in den Handel. Der T24B750EW soll 390 Euro kosten, der T27B750EW 490 Euro. (spo)

Ultrahochaufgelöste Signale bald Standard

Die Internationale Telekommunikations-Union (ITU) hat einen Standardentwurf für hochauflösendes Fernsehen vorgestellt. Unter der Bezeichnung „Ultra High Definition Television“ (UHDTV) fasst sie darin zwei mögliche Auflösungen zusammen: 3840 × 2160 Pixel und die vierfache Pixelanzahl 7680 × 4320 Bildpunkte. Die kleinere Auflösung wird wegen der knapp 4000 Pixel pro Zeile auch als 4K bezeichnet, die größere als 8K.

Die schon bei HDTV entstandene Verwirrung – die beiden Auflösungen 1280 × 720 und 1920 × 1080 wurden unter einen Begriff gefasst – ist damit vorprogrammiert. Noch unklar ist, ob auch bei UHDTV ergänzende Begriffe wie „Full UHD“ für Klärung sorgen werden. Die höher als HDTV auflösenden Fernseher werden schrittweise auf den Markt kommen: Zunächst die mit der kleineren 4K-Auflösung, dann die mit der größeren 8K-Auflösung.

Der Unterschied zwischen den beiden UHD-Auflösungen ist viel größer als zwischen den beiden HD-Auflösungen. So hat das 3840 × 2160 Pixel große UHD über 8 Millionen Bildpunkte, während die größere UHD-Auflösung über 32 Millionen Pixel beinhaltet und damit 16mal so viele Bildpunkte wie das aktuelle Full-HD-Signal. Erste 4K-Displays sind bereits im Markt, zum Beispiel nutzt Toshiba in seinem autostereoskopischen 3D-Fernseher 55ZL2 ein solches 4K-Panel. Eingespeist werden die Fernsehsignale allerdings nur mit 2K beziehungsweise Full HD: Es fehlen höher aufgelöste Videoinhalte und auch die passenden Eingangs-ICs für HDMI. (uk)

Günstiger 3D-Projektor mit HDMI 1.4a

DLP-Projektoren sind seit einiger Zeit fast ausnahmslos „3D-ready“: Aktuelle DLP-Panels von Texas Instruments lassen sich nämlich grundsätzlich mit 120 Hertz ansteuern, um mit Shutterbrillen einen 3D-Eindruck zu erzeugen. Allerdings können nur Windows-Rechner mit speziellen Treibern ein solches 120-Hz-3D-Signal erzeugen.

Spielkonsolen und 3D-Blu-ray-Player nutzen dagegen das im HDMI-1.4a-Standard festgelegte Frame-Packing-Format – und damit können bislang fast nur teure Heimkino-Beamer umgehen. Der BenQ W703D gehört zu den wenigen Ausnahmen: Er versteht sowohl HDMI-1.4a-Signale als auch das 120-Hz-PC-Format. Für den 3D-Spaß muss man allerdings Shutterbrillen mit DLP-Link-Technik dazukaufen – das BenQ-Modell kostet rund 90 Euro, es gibt aber auch günstigere Varianten, etwa von Vidimensio für 50 Euro.

Der BenQ-Projektor hat ein DLP-Panel mit 1280 × 720 Pixel Auflösung und soll einen Lichtstrom von 2200 Lumen erreichen. Die 190-Watt-Lampe hält laut BenQ im hellen Lampenmodus 4500 Stunden, im gedrosselten Eco-Modus 6000 Stunden. Neben zwei HDMI-1.4a-Eingängen sind Sub-D-, Komponente, S-Video und Composite-Anschlüsse vorhanden. Der W703D kostet laut BenQ-Preisempfehlung 730 Euro, in einigen Webshops bekommt man ihn bereits für 580 Euro. (jkj)

Blickwinkelstabiler 27-Zöller

Seinen neusten Monitorspross der E-Serie stattet Philips mit einem 27"-VA-Panel mit 1920 × 1080 Bildpunkten aus. Neben der geringen Winkelabhängigkeit soll sich der 273E3QHSB durch ein sattes Schwarz und einen hohen statischen Kontrast von 5000 :1 auszeichnen. Mit der sogenannten SmartContrast-Funktion wird auf Wunsch auch die Helligkeit des LED-Backlights an den Bildinhalt angepasst, was den Kontrast zwischen aufeinanderfolgenden Frames zusätzlich erhöht. Nötig ist die dynamische Backlight-Anpassung bei ohnehin kontraststarken VA-Monitoren indes nicht – viele Nutzer stört sie sogar eher. Die maximale Helligkeit des Full-HD-Schirms beziffert Philips auf 300 cd/m2.

Digitale Signale nimmt der 27-Zöller über seine DVI- und HDMI-Anschlüsse entgegen. Bei letzterer wird auch der Ton übertragen und automatisch über die integrierten 2-Watt-Lautsprecher ausgegeben. Der 273E3QHSB ist ab sofort für 390 Euro erhältlich. (spo)

Umfrage: Mobiles Drucken sehr gefragt

Drucken von mobilen Endgeräten aus wird immer wichtiger. Dies prognostiziert das Marktforschungsinstitut IDC unter Berufung auf seine regelmäßigen Befragungen unter 200 Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern. Demnach gaben insgesamt 63 Prozent der befragten Unternehmen an, mobiles Drucken sei bereits jetzt ein wichtiges Thema für sie oder werde dies in den nächsten fünf Jahren sein. Demgegenüber meinten nur insgesamt 34 Prozent, es handle sich bei mobilem Drucken lediglich um ein neues Schlagwort der IT-Industrie beziehungsweise um ein unbedeutendes Randthema.

Die befragten Unternehmen erhofften sich durch mobiles Drucken mehr Flexibilität (53 %) und eine Erhöhung der Produktivität (41 %) für die Anwender, vermeldet das Institut weiter. Besonders gefragt sei die Möglichkeit, im Hotel, am Flughafen oder beim Kundenbesuch ein wichtiges Dokument auszudrucken. Gerade für Führungskräfte, Berater oder Vertriebsmitarbeiter, aber auch für Pendler oder Mitarbeiter, die ab und an zu Hause arbeiten, seien derartige Anwendungen besonders wichtig. (tig)

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