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Gelungene RoboCup-WM-Premiere in Mexiko

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Zum ersten Mal fand das größte Roboterturnier der Welt in einem lateinamerikanischen Land statt. Sicherheitsbedenken erwiesen sich als unbegründet: Die diesjährige RoboCup-WM lief ohne größere Störungen ab, zog viele Zuschauer an und konnte wieder einige Neuerungen bieten. Probleme könnten sich jedoch zukünftig bei der Finanzierung der immer teureren Roboter ergeben.

Mexikaner treffen gern Besucher aus dem Ausland“, sagte Jesús Savage auf die Frage, warum so viele Studenten sich bereit erklärt hätten, bei der Durchführung der 16. RoboCup-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt zu helfen. Der Elektroingenieur von der Universidad Nacional Autónoma de Mexico hatte zusammen mit Alfredo Weitzenfeld (University of South Florida) eine große Schar studentischer Helfer mobilisiert, die die etwa 2000 Besucher des Roboterturniers schon am Flughafen in Empfang nahmen und während der folgenden Woche mit viel Enthusiasmus für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten.

„Die größte Herausforderung war die Finanzierung“, so Savage. Ein wichtiger Sponsor habe erst einen Monat vor Turnierbeginn das versprochene Geld überwiesen, die letzten Zahlungen seien eine Woche vor dem Anpfiff gekommen. Doch die Mühe habe sich gelohnt. Besonders freue sich Savage über den Zuspruch, den der Nachwuchswettbewerb RoboCup Junior gefunden hat. „Im Jahr 2006, als ich das erste Mal am RoboCup teilnahm, gab es bei RoboCup Junior kein einziges Team aus Lateinamerika“, sagt er. „Für die Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt haben sich jetzt 18 mexikanische Teams mit 124 Teilnehmern angemeldet sowie 13 Teams mit 90 Teilnehmern aus Brasilien.“ Für die Ausbildung des wissenschaftlichen-technischen Nachwuchses bedeute das einen starken Schub. ...

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