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Flüssige Bildschirmvideos

Das Screencast-Tool Camtasia Studio 8 soll dank verbesserter Engine schneller arbeiten als sein Vorgänger und HD-Videos in flüssigen Bildern aufnehmen können. Die Timeline unterscheidet nicht mehr zwischen Video- und Audiospur – jede Spur kann Elemente aller Art aufnehmen. Spuren lassen sich außerdem gruppieren, sodass sich Bestandteile beim Zoomen und Schwenken zusammen bewegen. Die Medienbibliothek hat der Hersteller TechSmith um neue Themenvorlagen aus aufeinander abgestimmten Hintergrundbildern, Videos und Clip-Art-Grafiken erweitert. Videos aus anderen Quellen (AVI, MOV, MP4 und WMV) lassen sich ebenfalls einbinden.

Bei Quiz-Abfragen, welche man mit dem Programm formulieren und auf den Schirm bringen kann, ließen sich die Resultate bisher nur an eLearning-Server senden; mit Camtasia 8 bietet TechSmith einen Dienst an, der die Auswertungen auf Wunsch anonym oder personalisiert per E-Mail verschickt. Screencasts lassen sich nun mit dem Smart Player unter Nutzung von Flash und HTML5 für iOS- und Android-Geräte ausgeben.

Camtasia Studio 8 steht ab sofort auf Englisch für 265 Euro zur Verfügung. Eine deutsche Version soll im Herbst folgen. Wer jetzt kauft, bekommt die deutsche Fassung nachgeliefert. (akr)

Office-Dokumente retten

Der Datenrettungsspezialist Recoveronix bietet einen Webdienst zur Wiederherstellung beschädigter Office-, PDF- und Bilddateien an. OfficeRecovery Online unterstützt knapp 40 Dateiformate wie Word, Excel, PowerPoint, Access, PDF, diverse Bildformate und E-Mail-Archiv-Dateien von Lotus Notes, Outlook und Exchange. Nach dem Upload der beschädigten Dateien auf die Website können Nutzer zunächst anhand herunterladbarer Vorschaudateien überprüfen, ob die Reparatur wie gewünscht funktioniert hat. Für den sofortigen Download des nutzbaren Dokuments sind dann knapp 32 Euro pro Datei zu zahlen, alternativ kann man das Ergebnis nach 14 Tagen gratis herunterladen. Über verschiedene Abo-Angebote lassen sich mehrere Dateien günstiger wiederherstellen. (db)

CRM mit freien Landkarten

Der CRM-Spezialist CAS baut bei seinem Flaggschiff GenesisWorld x4 für Betriebe mit 50 oder mehr Nutzern besonders darauf, deren Außendienstler zu unterstützen. Mit einer iPad-App lassen sich Auskünfte bis hin zu Geschäftsberichten und offenen Posten vom Server abrufen. Kontaktadressen visualisiert das System auf OpenStreetMap-Karten. Dabei offeriert es eine Umkreissuche, und eng beieinander liegende Adressen gruppieren sich laut Hersteller auch beim Herauszoomen lesbar auf der Landkarte.

Außerdem soll das System Kontaktdaten jetzt mit Microsoft Exchange synchronisieren können, beim Aufbau eines eigenen Support-Portals und der Planung von Veranstaltungen helfen. (hps)

Cloud-Firmensoftware

Laut Hersteller Weclapp sind dessen Webdienste für Warenwirtschaft, CRM, Kundendienst sowie zur Verwaltung von Projekten, Verträgen und Mobilgeräten vollständig auf deutschen Servern beheimatet und unterliegen einer zertifizierten Sicherheitsüberwachung gemäß der Norm ISO 27001. Die zum Teil kostenlosen Dienst-Abos zeichnen sich durch ungewöhnliche Funktionsaufteilungen aus: Angebotserstellung und Artikelverwaltung gehören demnach zum CRM-Modul, ein Kennzahlen-Cockpit findet sich im Kundendienst-Modul „Helpdesk“. Für die Auftragsverwaltung gibt es kein eigenes Modul; vielmehr haben die Entwickler Funktionen zur Angebots- und Auftragsverwaltung, für Liefervorschlagslisten, die Verarbeitung von Anzahlungsrechnungen sowie zur Kontrolle von Kostenstellen im Bereich Warenwirtschaft angesiedelt. Als Testangebot gibt es jedes Abo auch gratis. (hps)

Agiles Projekt-management im Web

Der Webdienst Projectplace zur kooperativen Projektverwaltung umfasst in seiner jüngsten Ausgabe sogenannte Actionboards zur Verteilung anstehender Arbeitsschritte auf die Teammitglieder. Darauf erscheinen die Detailaufgaben des Projekts mit kurzen Begleit- und Statusinformationen wie auf einer Pinnwand. Sofern darunter noch kein verantwortlicher Bearbeiter erscheint, steht es jedem Teammitglied frei, sich selbst für diese Rolle einzutragen. Ebenfalls neu eingeführte Progress Widgets sammeln kontinuierlich Informationen zum Fortschritt der einzelnen Pakete, und eine Timeline soll verdeutlichen, wenn bei einer Aufgabe Terminprobleme drohen. Den zu Gebühren ab 25 Euro je Nutzer und Monat abonnierbaren Dienst kann man 30 Tage lang kostenlos testen. (hps)

TeX Live, Jahrgang 2012

Ungefähr gleichzeitig mit diesem Heft soll TeX Live 2012, die aktualisierte, plattformübergreifende Distribution des freien Textsatzsystems, als herunterladbares ISO-Image erscheinen. Die korrespondierende TeX Collection soll im Herbst in den Buchhandel kommen. Für Mac-Benutzer empfiehlt sich stattdessen das Metapaket MacTeX mit weit reichender Integration ins Betriebssystem. Sie sollten sich im Web über die neuen Eigenschaften des Updaters für Mapping-Dateien informieren (siehe c’t-Link).

In beiden Neuausgaben kann dvips jetzt die 35 Standard-PostScript-Fonts in Ausgabedokumente einbetten, und die Größenbegrenzung von 2 GByte entfällt sowohl für dvips als auch für die Erweiterung pdfTeX. In der Engine XeTeX wurde der Parameter \XeTeXdashbreakstate dem Standard anderer TeX-Engines angepasst; wer für Kontinuität beim Umbruch sorgen möchte, muss ihn ausdrücklich zurück auf null setzen. (Dr. Jürgen Fenn/hps)

Anwendungs-Notizen

Die Bildverwaltung Media Pro 1.3 soll nun Vorschaubilder mit bis zu 3200 Pixeln Kantenlänge erzeugen und besser mit großen Katalogen umgehen können. Außerdem hat Phase One die Rohdatenunterstützung auf den neusten Stand gebracht. Media Pro kostet 165 Euro; eine 60-Tage-Testversion für Windows und Mac OS X steht zum Download bereit.

Im Rahmen seines Abo-Modells Creative Cloud vertreibt Adobe neben allen Anwendungen der Creative Suite Master Collection nun auch den Foto-Entwickler Lightroom 4.1. Das Cloud-Abo kostet monatlich 62 Euro, wenn sich der Kunde auf mindestens ein Jahr festlegt oder 92 Euro mit monatlichem Kündigungsrecht.

Unter dem Namen Magix Foto & Grafik Designer 2013 und zum Preis von 70 Euro ist das Grafikpaket Xara Photo & Graphic Designer MX mit deutscher Bedienoberfläche erschienen. Eine Testversion lässt sich gratis herunterladen. Die erweiterte Pro-Version des Pakets gibt es vorerst nur auf Englisch.

Der kostenlose Unicode-Editor Babelpad 6.1 erstellt Windows-Textdateien mit Zeichensätzen gemäß Unicode 6.1. Das Programm läuft in der aktuellen Ausgabe unter Windows ab Version 2000.

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