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DVD-Brenner tarnt sich als Festplatte

Plextor hat in seinem externen Slim-Line-DVD-Brenner PX-612U eine Funktion namens PlexTV eingebaut. Durch diese wird das Laufwerk von Fernsehern und anderen Media-Playern als externe Festplatte erkannt und erlaubt Lesezugriff auf die Dateien der CDs und DVDs. Dank eines internen Akkus benötigt das Laufwerk nur einen USB-Anschluss. Plextor liefert zudem seine Analyse-Software PlexTools mit und verkauft das 300 Gramm schwere Laufwerk im schicken Metallgehäuse für 59 Euro. (hag)

Geheime Xbox-Pläne aufgetaucht

Laut einem angeblichen internen Strategiepapier vom August 2010, das kürzlich im Internet aufgetaucht ist, plant Microsoft für das kommende Jahr einen Nachfolger der Xbox 360. Die intern mit dem Codenamen Xbox 720 bezeichnete Konsole soll als allgemeiner Media-Hub ausgelegt werden, der Blu-ray-Filme abspielen und Fernsehsendungen aufzeichnen könne. Dank skalierbarer Leistungsaufnahme könne die neue Box „always on“ sein und auch im Standby Daten empfangen. Die Spieleleistung soll etwa das 4- bis 8-Fache der Xbox 360 betragen. Die jetzige Kinect-Kamera werde angeblich durch eine HD-fähige Version mit zwei Linsen abgelöst werden, die rechts und links vom Fernseher installiert werden. Als Preis werde 300 US-Dollar angepeilt.

2014 soll als Zubehör unter dem Namen „Fortaleza“ eine Augmented-Reality-Brille veröffentlicht werden, die Videospielfiguren scheinbar in die reale Wohnzimmerumgebung einblenden könne. Eine mobile Version dieses an Googles Glass erinnernde Projekt solle ein Jahr später folgen. Das Streamen von Spielen aus der Cloud, wie es derzeit Firmen wie Gaikai oder Onlive praktizieren, soll nach Microsofts Plänen erst 2015 eingeführt werden. Das Papier wirkt durchaus authentisch, zumal das Unternehmen über Anwälte versucht, seine Verbreitung zu verhindern. Ob die Pläne aber noch immer aktuell sind, weiß nur Microsoft selbst. (hag)

Subwoofer für Sonos-System

Sonos erweitert sein Musikverteilsystem um den aktiven Netzwerk-Subwoofer „SUB“. Trotz vergleichsweise schlanker Abmessungen von 40 cm × 38 cm × 16 cm bringt der auf Hochglanz polierte Bass stattliche 16 Kilogramm auf die Waage. Er lässt sich an beliebiger Stelle im Raum positionieren und benötigt lediglich einen Stromanschluss. Über das Sonos-Funknetz verbindet er sich mit anderen Sonos-Playern. Dabei muss es sich um Sonos-Komponenten mit aktivem Verstärker handeln, die passiven Streaming-Komponenten Connect, ZP90 und ZP80 werden nicht unterstützt.

Im SUB stecken zwei unabhängige Verstärker mit je einem Basstreiber. Sie sind in der mittigen Aussparung vis-à-vis angebracht – Sonos spricht von „Force-Cancelling“-Lautsprechern, die vor allem unangenehme Nebengeräusche des Gehäuses minimieren sollen.

Im ersten Hörtest konnte der Bass durchaus überzeugen. Störend fiel auf, dass sich die Intensität im Nachhinein ausschließlich umständlich über das Einstellungsmenü verändern lässt – ein Lautstärkeregler am SUB fehlt. Der SUB mit schwarzer Hochglanz-Optik kostet 700 Euro. Ab Oktober will Sonos auch eine mattschwarze Variante anbieten, die 100 Euro günstiger sein soll. (sha)

Größere 3DS-Konsole

Nintendo will am 28. Juli eine größere Version seiner Mobilkonsole 3DS auf den Markt bringen. Die Bildschirme des 3DS XL getauften Gerätes sind mit Diagonalen von 12,4 und 10,6 cm fast doppelt so groß wie bisher. Ihre Auflösung von 400 × 240 und 320 × 240 Pixeln bleibt jedoch unverändert. Mit einem Gewicht von 336 Gramm wiegt die XL-Version rund 100 Gramm mehr als die 3DS. Die Akkulaufzeit soll sich um 20 bis 30 Prozent verbessern und bei 3DS-Spielen laut Nintendo nun 3,5 bis 6,5 Stunden betragen. Ein zweites Analogpad wurde nicht integriert, aufgrund seiner Größe ist die XL-Version inkompatibel zum Schiebepad Pro. Der Preis liegt bei knapp 200 Euro. Nintendo legt dem Gerät eine SD-Karte mit 4 GByte, jedoch kein Netzteil bei. Ein solches ist separat für etwa 5 bis 10 Euro erhältlich. (hag)

Audio/Video-Notizen

Seit Mitte Juni kann man sich in Deutschland auch ohne Facebook-Konto bei der Musik-Flatrate Spotify anmelden. Für den werbefinanzierten Dienst reicht nun die Angabe eines Namen und einer Mail-Adresse.

Google geht gegen YouTube-Download-Dienste vor: Der Betreiber des MP3-Konvertierungsservices YouTube-MP3.org hat ein Schreiben von einem Rechtsberater der Google-Tochter bekommen, in dem er aufgefordert wird, seine Dienstleistung einzustellen. Laut Torrentfreak haben vergleichbare Dienste gleich lautende Schreiben erhalten.

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