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Per Fernstudium zum IT-Analysten

Fachinformatiker mit Hochschulzugangsberechtigung können sich ab dem Wintersemester 2012/13 an der Fachhochschule Kaiserslautern (Campus Zweibrücken) berufsbegleitend zum IT-Analysten fortbilden. Der neue Fernstudiengang, der Hochschulangaben zufolge auch „Systemadministratoren, Elektroberufler und andere EDV-Tätige“ ansprechen soll, die bereits Erfahrungen mit Software-Entwicklung gesammelt haben (zu den Voraussetzungen siehe den nachfolgenden c’t-Link), ist auf neun Semester angelegt und schließt mit dem „Bachelor of Science“ ab. Schwerpunkt des Studiums ist die „Vertiefung wissenschaftlicher und praktischer Methoden von IT-Entwicklungsprojekten und deren anschließender Betreuung und Umsetzung“.

Zu den Studieninhalten gehören unter anderem Programmierkonzepte, IT- und Softwarearchitekturen, Prozessmanagement und Qualitätssicherung. Pro Semester sind vier Lernmodule vorgesehen, die jeweils mit einem Präsenztag an der Fachhochschule beginnen und nach einer fünf- bis sechswöchigen Phase des Selbststudiums dort auch wieder mit einem Präsenztag (in der Regel Freitag oder Samstag) enden. Einmal pro Jahr müssen Studierende an einer zusätzlichen Präsenzwoche teilnehmen. Die Kosten pro Modul inklusive „virtueller Lernkomponenten“ belaufen sich auf 65 Euro, hinzu kommen Sozialbeiträge der Fachhochschule Kaiserslautern (derzeit 79 Euro pro Semester). Bewerbungen können bis zum 15. Juli eingereicht werden. (pmz)

Masterstudiengang „Energietechnik“ am KIT

An der „School of Energy“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) startet zum kommenden Wintersemester 2012/13 der neue Masterstudiengang „Energietechnik“, der sich an deutsche und ausländische Bachelor-Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Chemie-Ingenieurwesen, Verfahrens-, Elektro- und Informationstechnik richtet. Neben Grundlagenwissen (Thermodynamik, Strömungslehre, Stromerzeugung etc.) erwerben Teilnehmer Spezialkenntnisse in selbst gewählten Bereichen wie „Erneuerbare Energien und Energiespeicherung“, „Wärmekraftwerke“, „Fusionstechnologie“ oder „Chemische Energieträger“. Hinzu kommen Veranstaltungen aus dem Bereich „Mathematische Methoden, Modellbildung und Simulation“ sowie ein interdisziplinäres Projekt und ein Berufspraktikum.

Das breite Fächerangebot im neuen Masterstudiengang versetze die Teilnehmer in die Lage, systematisch interdisziplinäre Fragestellungen in der Energietechnik zu erschließen und an neuen Lösungen mitzuarbeiten, erklärt die Koordinatorin der „KIT School of Energy“, Dr. Julia Johnsen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen (dann deutsch) werden die Lehrveranstaltungen in englischer Sprache durchgeführt. Nicht-Muttersprachler müssen deshalb einen Nachweis über bestandene Sprachtests (TOEFL, IELTS, CAE, CPE) erbringen. Die Bewerbungsfrist für den zweijährigen Studiengang endet am 30. September 2012; internationale Studierende, die für ihren Aufenthalt in Deutschland ein Visum benötigen, sollten sich bis zum 15. Juli bewerben. (pmz)

Neue Informatik-Studienangebote in Zwickau

Horch, Audi, Auto Union, Sachsenring-Werke, Volkswagen – die Automobilproduktion im sächsischen Zwickau hat eine lange Tradition. An der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) können Auto- und IT-Interessierte künftig auch „Kraftfahrzeug-Informatik“ studieren. Der zum Wintersemester 2012/13 startende Bachelor-Studiengang dauert sieben Semester und vermittelt neben klassischen Inhalten wie Programmierung, Software-Entwicklung und Datenbank-Technologien auch Grundlagen aus den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik, Elektro- und Regelungstechnik sowie Fahrzeugkommunikation. Erfolgreichen Absolventen stünden vielfältige Betätigungsmöglichkeiten sowohl bei den Autoherstellern selbst als auch in der Zulieferindustrie offen, unterstreicht der Leiter der Fachgruppe Informatik, Professor Wolfgang Golubski.

Parallel dazu startet an der WHZ zum Wintersemester der neue Studiengang „Gesundheitsinformatik“. Hier lernen Studierende „Informationssysteme im Gesundheitswesen“ kennen, üben den Umgang mit der „Signal- und Bildgewinnung in der Medizin“ und erwerben Kenntnisse der „Epidemiologie und Biometrie“. Zu den weiteren Studieninhalten gehören wissensbasierte Systeme in der Medizin, Gesundheits- und Krankenhausökonomie, Computergrafik oder auch „taktisches Informationsmanagement“. Als späteres Berufsumfeld kommen unter anderem IT-Abteilungen in Krankenhäusern, Versicherungen oder Kassenärztlichen Vereinigungen in Frage. Die Bewerbungsfrist für Kraftfahrzeug-Informatik, Gesundheitsinformatik sowie einen dritten neuen Studiengang („nur“ Informatik) endet jeweils am 15. Juli. (pmz)

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