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Opera in Version 12

Opera Software legt mit Release 12 seines Webbrowsers erstmals auch für Windows und Mac OS spezielle 64-Bit-Versionen auf, die schneller sein sollen als die 32-Bit-Pendants. Experimentell ist die Unterstützung der Hardware-Unterstützung zur Grafikbeschleunigung, die man deshalb explizit aktivieren muss. Das gilt auch für „Do not Track“, womit der Browser den besuchten Websites mitteilt, dass der Nutzer kein Tracking etwa durch Werbenetzwerke wünscht. Die neue Version lagert Plug-ins in externe Prozesse aus, was die Stabilität des Browsers verbessern soll. Opera 12 bereinigt auch eine Reihe von Sicherheitsproblemen und unterstützt HTML5 sowie CSS3 umfassender. (ad)

Netzagentur misst Internet

Mit einem Speedtest (www.initiative-netzqualität.de) will die Bundesnetzagentur ermitteln, wie häufig bei deutschen Breitbandanschlüssen die tatsächlich erreichte Datenübertragungsrate von der im Vertrag angegebenen abweicht. Außerdem sei die Studie Teil der Maßnahmen zur Sicherung der Netzneutralität und eines offenen Internet in Deutschland, so die Behörde. Man wolle untersuchen, inwieweit eine parallele Nutzung von VoIP und IPTV die Übertragungsqualität beeinträchtigt.

Der Speedtest der Bundesnetzagentur wird als Webseite im Browser aufgerufen und funktioniert wie andere Dienste dieser Art, die allerdings oft ungenaue Ergebnisse liefern. Man muss seine Postleitzahl, die Bandbreite des Anschlusses, den Provider und die subjektive Zufriedenheit angeben, ehe die Messung einmal durchläuft. (ad)

Neue Facebook-Funktionen

Facebook führt zwei neue Funktionen ein, eine davon aber nicht ganz freiwillig: Als Ergebnis einer Sammelklage in den USA sollen sich Nutzer künftig dagegen verwahren können, als Werbebotschafter in sogenannten Sponsored Stories aufzutauchen.

Die zweite Neuerung betrifft Kommentare, die sich künftig auch noch nach Veröffentlichung vom Autor ändern lassen. Dies gilt auch rückwirkend für alte Kommentare, nicht aber für die Statusmeldungen, denen die Kommentare folgen: Die dürfen auch weiterhin nur gelöscht werden. Auch bleiben die ursprünglichen Versionen geänderter Kommentare einsehbar. (ad)

Gmail auch in Deutschland

Nach Beilegung des jahrelangen Rechtsstreits um die Marke „Gmail“ führt Google diese Bezeichnung für seinen Maildienst auch in Deutschland ein. Nutzer einer @googlemail.com-Adresse sollen diese daher bald auf die kürzere Domain gmail.com umstellen können. Kontoeinstellungen, vorhandene Mails und Kontakte seien von der Umstellung, die sich auch wieder rückgängig machen lassen soll, nicht betroffen, erklärt das Unternehmen. (ad)

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