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AirPrint für USB-Drucker

Lantronix hat einen Printserver vorgestellt, der USB- und Ethernet-Drucker AirPrint-fähig machen soll. Damit können die Drucker von iOS-Geräten (ab Version 4.2) erkannt und aus jeder App mit eigener Druckfunktion heraus verwendet werden. Eine spezielle Drucker-App ist mit AirPrint nicht erforderlich. Der xPrintServer „Home Edition“ soll noch in diesem Monat in den Handel kommen und 80 Euro kosten. Das Gerät, etwa so groß wie zwei Zigarettenschachteln, benötigt ein separates Netzteil und muss per Ethernet mit dem WLAN-Router verbunden sein.

Ein ähnliches Gerät hatte Lantronix bereits vor einigen Monaten vorgestellt (siehe c’t 7/12, S. 61) – allerdings nur für Netzwerk-Drucker. Mit der Home-Edition sollen nun auch USB-Drucker ohne Umweg über eine Freigabe vom PC via AirPrint mit iOS-Geräten drucken. Dafür benötigt der Printserver einen auf den jeweiligen Drucker zugeschnittenen Treiber, den er sich aus dem Internet vom Lantronix-Server holt. Eine Liste mit den kompatiblen Druckern finden Sie über den c’t-Link. (tig)

Sony bringt Google TV nach Deutschland

Zwei Jahre nach seinem Start setzt Google TV nun zum Sprung nach Europa an: Bereits im Januar hatte Sony auf der CES angekündigt, dieses Jahr zwei Settopboxen für Google TV auch außerhalb der USA anzubieten. Den Anfang macht Sony jetzt in Großbritannien, wo die Settopbox NSZ-GS7 für 200 Euro im Juli als Erstes in den Handel kommen soll.

Pünktlich zur IFA soll die TV-Box „powered by Google TV“ in Deutschland erhältlich sein. Zudem will Sony das Gerät auch in Australien, Brasilien, Holland, Frankreich, Kanada und Mexiko verkaufen. Im November soll zudem mit dem NSZ-GP9 ein Blu-ray-Player mit Google-TV-Funktionen für 300 Euro erscheinen.

Beide Boxen werden mit einer Wendefernbedienung ausgeliefert: Auf der einen Seite finden sich Funktionstasten sowie ein Touchpad, auf der anderen Seite hat sie eine hinterleuchtete QWERTZ-Tastatur für Texteingaben. Bei der NSZ-GP9 soll zusätzlich ein integrierter Gyro-Sensor das Bewegen des Mauszeigers auf dem Bildschirm ermöglichen und ein Mikrofon die Sprachsteuerung erlauben.

Beide Boxen laufen mit Android und verschmelzen das klassische Fernsehen mit Netz-Inhalten. Das empfangene TV-Signal wird über einen HDMI-Eingang von einem externen Receiver eingeschleift und über ein Video-Overlay mit Internetinhalten angereichert an das TV-Gerät ausgegeben. (spo)

Dokumentenscanner mit Android-App

Mit dem kompakten Dokumentenscanner ScanSnap S1300i will Fujitsu besonders Nutzer von Smartphones und Tablets ansprechen. Das Gerät eignet sich für den mobilen Einsatz und bezieht dabei Strom über die USB-Verbindung zum Notebook. Die Scan-Software für Windows und Mac OS X erzeugt mit Hilfe der OCR-Software FineReader durchsuchbare PDFs und sendet sie – je nach Voreinstellung – via WLAN zum Android-Smartphone oder per Dropbox zu beliebigen anderen Mobilgeräten oder PCs.

Der ScanSnap S1300i soll deutlich schneller arbeiten als sein Vorgänger. Er liest mit zwei Scanzeilen Vorder- und Rückseite des Dokuments in einem Rutsch ein und besitzt einen Vorlageneinzug für zehn Seiten. Der mobile Dokumentenscanner ist ab sofort für 320 Euro erhältlich. (rop)

OLED-Entwicklung: Panasonic und Sony tun sich zusammen

Die japanischen Unterhaltungselektronik-Konzerne Panasonic und Sony haben sich zusammengetan, um gemeinsam OLED-Panels für TVs und Großdisplays zu entwickeln. Beide Unternehmen wollen ihre Technologien für gedruckte OLEDs mit in die Entwicklungspartnerschaft bringen. Bislang werden OLEDs meist noch mit aufwendigen Maskenprozessen produziert, was die Kosten in die Höhe treibt und die möglichen Diagonalen begrenzt.

Sony war 2007 das erste Unternehmen, das einen OLED-Fernseher anbot – der 11 Zoll (28 cm) große XEL-1 stellte aber eher eine Kuriosität dar als einen Verkaufsschlager, hierzulande kostete er happige 4300 Euro. In letzter Zeit waren es eher Sonys koreanische Kontrahenten Samsung und LG, die in Sachen OLED auf sich aufmerksam machten: Beide Unternehmen haben bereits mehrfach große OLED-TVs mit 1,40 m Diagonale (55 Zoll) angekündigt – wann diese in den Handel kommen ist allerdings unklar, konkrete Angaben zu Verkaufsstart und Preis blieben beide Hersteller schuldig. (jkj)

Peripherie-Notizen

Canon hat den kostenlosen Speicher seines Cloud-Bilderdienstes Canon Image Gateway auf 10 GByte erhöht. Nutzen können den Dienst Besitzer von Canon-Kameras oder -Druckern.

Sony hat einen 4K-Kinoprojektor angekündigt, der mit sechs günstigen Quecksilber-Beamerlampen arbeitet statt mit teuren Xenon-Lampen. Der Projektor mit eingebautem Kinoserver soll 45 000 Euro kosten – und damit auch für kleine Independent-Kinos erschwinglich sein.

Gefens HDMI-Extender GTB-3DTV-KVM überträgt mit zwei Cat-5-Netzwerkkabeln HDMI-, Infrarot- und USB-2.0-Signale. Laut Hersteller lassen sich so bis zu 100 Meter überbrücken. Die maximale Auflösung beträgt 1920 × 1200 Bildpunkte. Das Gerät ist ab sofort für rund 1000 Euro erhältlich.

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